Bridgestone Motorsport’s GP2 Asia Series Report

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Kamui Kobayashi (Dams) has won the first and only race of the second round of the GP2 Asia Series at the Dubai Autodrome after severe rainfall flooded the circuit, preventing Saturday’s planned racing activities from taking place. Kobayashi qualified for Friday’s race in pole position with a time of 1min 41.091secs, almost two tenths faster than his countryman, Sakon Yamamoto (ART Grand Prix), who was second fastest, meaning an all- Japanese front row. Bridgestone’s medium compound GP2 Series slick tyre was in use in Dubai for the first time, and Kobayashi used it to perfection for a storming start and to build a good lead. He later lost the advantage when he pitted on lap fifteen for his obligatory stop, where he changed his left-hand tyres. Third-qualifying Vitaly Petrov (Barwa International Campos Team) gained the advantage in the pit stop period to head the field after he had changed his rear tyres. Roldan Rodriguez (Piquet GP) also passed Kobayashi on track to displace the Japanese to third. Kobayashi was shrewdly managing his tyres, however, and he fought back, overtaking Rodriguez and Petrov on consecutive laps at the same corner. He then disappeared off into the distance to win the race by over fourteen seconds from second-placed finisher Davide Valsecchi (Durango). Rodriguez finished third. Outlining the durability of the medium compound when managed well, Kobayashi set the race’s fastest lap, a 1min 43.079secs, on lap 25 of the race’s 34 lap duration. The reverse top eight grid should have meant that Yamamoto would have started Saturday’s race from pole, with Jerome d’Ambrosio (Dams) alongside, however heavy overnight rain left parts of the circuit and some of the surrounding area deep under water, meaning that Saturday’s racing was cancelled. The GP2 Series organisers will decide at a later date its reaction to this. Leaving Dubai, Kobayashi leads the drivers’ championship on 22 points from Rodriguez on 19. Valsecchi is in third on 15. The teams’ championship is led by Dams on 26 points from Piquet GP on 19. Durango are in third place on 15. The next round of the GP2 Asia Series takes place in Bahrain on January 23-24. Quote from Kentaro Yamamoto – Bridgestone Motorsport GP2 Series Engineer “This was the first time that we have used the medium specification Bridgestone GP2 Series slick tyre for a GP2 Asia race. As expected, the tyre tread wear was more severe than we would see on the hard compound, but this was not an issue for the race distance here in Dubai. Both the front and rear tyres degrade earlier than the hard compound would, but not necessarily with the same balance as the drivers were accustomed to with the hard. Drivers who could manage this change well were able to post a good result. Equally, some drivers were unable to compensate for the change found they were unable to set good lap times in the later part of the race. The medium compound enabled an exciting race on Friday, with frequent overtaking. bnr_ms Saturday was a disappointment for everyone, but there was nothing we can do about the weather, and not even Bridgestone wet weather tyres can cope with a metre of standing water!”

Formel BMW Weltfinale 2008

Pla erringt Super Pole beim Formel BMW Weltfinale in Mexiko.

Jim Pla hat sich eine exzellente Ausgangsposition für das Formel BMW Weltfinale verschafft. Der Fahrer vom DAMS Team benötigte für seine schnelle Runde im Einzelzeitfahren auf dem "Autódromo Hermanos Rodríguez" von Mexico City eine Zeit von 1:35,807 Minuten und verwies damit die beiden Eurointernational-Piloten Alexander Rossi und Daniel Juncadella auf die Plätze zwei und drei. Lokalmatador Esteban Gutiérrez fuhr für Josef Kaufmann Racing auf den vierten Rang.

"Ich muss zugeben, dass ich dieses Ergebnis nicht erwartet hätte“, sagte der 16-jährige Pla im Anschluss an das Einzelzeitfahren. "Ich habe auf meiner Runde keinen Fehler gemacht, so dass diese Zeit möglich war. Nun bin ich überglücklich. Ich hoffe auf gute Rennen und den Sieg beim Formel BMW Weltfinale. In den Heats darf man nicht zu viel riskieren, muss aber auch die Rivalen im Auge behalten. Es wird in jedem Fall spannend.“
Pla steht in den ersten beiden "Heats“ am Samstag jeweils auf der Poleposition, gefolgt von den sieben weiteren Teilnehmern des Super Pole Wettbewerbs. Die restlichen Startplätze für die beiden ersten Zwischenläufe werden durch das Ergebnis der Qualifying-Session bestimmt, in der Juncadella vor Pla und Rossi Platz eins belegt hatte. Die Startreihenfolge für Heat 3 am Sonntag richtet sich nach dem Ergebnis des ersten Zwischenlaufs. Nach den drei Heats bestimmt schließlich eine Punktetabelle die Startaufstellung für das Formel BMW Weltfinale.

Vier spannende Rennen warten auf die 21 Teilnehmer, bis der Nachfolger von Philipp Eng (AT) feststeht, der am Donnerstag als Belohnung für seinen Vorjahressieg ein Fahrzeug des BMW Sauber F1 Team fahren durfte. Dieses Ziel hat auch Rossi fest vor Augen. Der Formula BMW Americas Gesamtsieger 2008 sagte: "Platz eins wäre schön gewesen. Am Wichtigsten war jedoch, in die Top-Fünf zu gelangen. Von dort ist man in einer guten Position, um in den Rennen weit vorn zu landen. Und dann geht es am Sonntag um alles. Ich bin sehr optimistisch, dass wir im Rennen eine gute Figur abgeben werden.“
Auch Juncadella war zufrieden, obwohl er nach der provisorischen Poleposition im Qualifying auch beim Einzelzeitfahren mit dem Spitzenplatz geliebäugelt hatte. "Wenn man im Qualifying ganz vorne steht, will man dort natürlich auch bleiben“, meinte der Viertplatzierte der Formula BMW Europe. "Dazu hat es leider nicht ganz gereicht. Wir haben vier Rennen zu bestreiten, bis wir den neuen Champion kennen. Es kann also noch alles passieren. Ich habe den Sieg noch fest im Visier.“
"Das Einzelzeitfahren war sehr interessant“, ergänzte Gutiérrez, der die Formula BMW Europe gewonnen hatte. "Letztlich ist Rang vier okay. Man kann davon ausgehen, dass wir in den Heats und im Finalrennen viele Überholmanöver sehen werden. Ich gebe alles, um mich vor meinem Heimpublikum noch weiter nach vorn zu arbeiten.“

BMW Motorsport

Philipp Eng absolviert in Mexico City seine ersten Formel-1-Kilometer.

 

Für Philipp Eng ist auf dem "Autódromo Hermanos Rodríguez" ein Traum wahr geworden. Insgesamt fuhr der 18-Jährige in Mexico City 26 Runden am Steuer eines Fahrzeugs des BMW Sauber F1 Teams. Eng hatte sich die Gelegenheit für diese Fahrt im vergangenen Jahr verdient, als er in Valencia das Formel BMW Weltfinale gewonnen hatte.

Ab Freitag kämpfen 21 junge Talente aus den drei internationalen Formel BMW Serien darum, in seine Fußstapfen zu treten.
Eng war von seinem Einsatz mit dem BMW Sauber F1 Team begeistert. "Das war eine fantastische Erfahrung", sagte der Nachwuchsrennfahrer. "Ich habe mich recht schnell zurechtgefunden und bin mit jedem Kilometer selbstbewusster geworden. Man tastet sich an die Schaltpunkte heran und weiß rasch, wann man bremsen und einlenken muss. Es ist schön, wenn man Runde für Runde eine Verbesserung feststellen kann."
Vor Eng hatten sich bereits Marco Holzer und Christian Vietoris dank ihrer Triumphe beim Formel BMW Weltfinale 2005 und 2006 eine Formel-1-Testgelegenheit erarbeitet. Nico Rosberg, Ho-Pin Tung und Sebastian Vettel sind drei weitere Formel BMW Absolventen, die mit Unterstützung von BMW erste Formel-1-Erfahrungen sammeln konnten.

Eng meinte: "Ein großes Dankeschön an BMW, dass ich diese einmalige Gelegenheit bekommen habe. Am meisten haben mich die Bremsen beeindruckt. Die Verzögerung eines Formel-1-Autos ist einfach extrem – und mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt habe. Dieser Test gibt mir einen enormen Motivationsschub, meine Arbeit genauso konzentriert fortzuführen wie bisher."
Mit dem ersten freien Training beginnt am Freitag ab 9.30 Uhr das offizielle Programm des Formel BMW Weltfinales 2008. Die Teilnehmer erhalten dank eines interessanten Wettkampfformats viel Zeit auf der Strecke und müssen sich in vier Trainingssitzungen, Qualifying, Super-Pole Wettbewerb und drei Zwischenläufen beweisen, ehe am Sonntag das große Finale auf dem Programm steht.
Zum ersten Mal gastiert die Formel BMW für ihren Saisonhöhepunkt auf dem amerikanischen Kontinent. "Meine erste Formel-1-Fahrt in Mexico City zu absolvieren, war natürlich auch etwas Besonderes", sagte Eng. "Der Kurs hat eine lange Tradition, hier haben schon viele große Champions Siege gefeiert. Ich bin sicher, dass die Teilnehmer des Formel BMW Weltfinales hier auch besonders motiviert zu Werke gehen werden."

BMW Motorsport