Archiv für den Tag: 20.1.2009
BMW Sauber F1.09 – Rollout in Valencia
BMW Sauber F1.09 in Valencia enthüllt.
Valencia, 20. Januar 2009. Heute Morgen fiel für das BMW Sauber F1 Team in Valencia (Spanien) der Startschuss zur Formel-1-Saison 2009. Kurz nach neun Uhr enthüllten Robert Kubica (24) und Nick Heidfeld (31) den neuen BMW Sauber F1.09. Gleich im Anschluss drehte Kubica mit der Neukonstruktion die erste Runde auf der südspanischen Strecke. Damit geht das Team in seine vierte Saison, in der es das ehrgeizige Ziel hat, um den Weltmeister-Titel mitzukämpfen.
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen bekräftigt: „Wir haben den Anspruch, uns im Verhältnis zur Konkurrenz weiter zu steigern. Mit dem Doppelsieg in Kanada und insgesamt elf Podestplätzen haben wir 2008 Zeichen gesetzt. 2009 wollen wir unsere erstklassige Zuverlässigkeit beibehalten und parallel unsere Leistungsfähigkeit steigern, um konstant an der Spitze mitfahren zu können. Wir sind uns bewusst, dass das ein sehr hohes Ziel ist. Es ist der letzte Schritt, und der ist bekanntlich der schwierigste.“
Die Herausforderung beim Bau des neuen Autos war riesig: Wegen eines grundlegend neuen Reglements mussten jede Menge Erfahrungswerte über Bord geworfen werden. Die Entwicklung des fundamental anderen Rennwagens wurde noch früher als sonst in Angriff genommen. Bereits im Februar 2008 begann die Konzeptphase für den BMW Sauber F1.09. Er gibt ein völlig anderes Bild als alle seine Vorgänger ab: Die Fahrzeugnase ist höher und viel breiter. Der riesige, aus drei Elementen bestehende Frontflügel geht über die gesamte Fahrzeugbreite. Der Heckflügel dagegen ist reglementbedingt erheblich schmaler und steht ungewohnt hoch im Wind. Feine Aerodynamik-Accessoires wie Luftleitbleche und Kühlluft¬öffnungen wurden auf ein Minimum reduziert. Augenfällig sind auch die vorn höheren Seitenkästen.
Profillose Slicks feiern 2009 ihr Formel-1-Comeback. Dadurch wächst speziell die Haftung der Vorderreifen, was eine Gewichtsverlagerung Richtung Nase wünschenswert macht. Dem entgegen wirkt allerdings ein anderes Novum: der optionale KERS-Einsatz (Kinetic Energy Recovery System), dessen Elemente für Mehrgewicht im hinteren Wagenbereich sorgen. Neben der Aerodynamik war die Integration des KERS eine ebenso zentrale Aufgabe wie die optimale Nutzung der neuen Slicks. Hierfür erfuhr die Vorderachse Änderungen, die Hinterachse ist eine Neukonstruktion.
Willy Rampf zeichnet für das Konzept des F1.09 verantwortlich und wird dessen Einsätze an der Rennstrecke als Technischer Koordinator betreuen. Walter Riedl führt als Managing Director der BMW Sauber AG auch die Technikabteilung am Schweizer Standort Hinwil und ist für die Entwicklung des Fahrzeugs zuständig.
Während das Chassis in Hinwil entstand, wurde das KERS in München entwickelt. Dort musste die Mannschaft um Markus Duesmann (Leiter Antrieb) auch den BMW V8-Motor fit machen für die ebenfalls per Reglement vorgeschriebene Erhöhung der Laufleistung. Acht Motoren sind jedem Fahrer für die insgesamt 17 Rennen zugeteilt.
In der Technik des Autos ist kein Stein auf dem anderen geblieben, aber die Akteure am Lenkrad sind dieselben wie 2008. Das BMW Sauber F1 Team tritt erneut mit dem Polen Robert Kubica und dem Deutschen Nick Heidfeld an. Und auch der im Vorjahr an Bord genommene Test- und Ersatzfahrer Christian Klien (Österreich/26) bleibt im Boot.
Beide Einsatzpiloten bestachen 2008 durch hohe Zuverlässigkeit. Die meisten Punkte für das Team sammelte Kubica. In Kanada trug er sich erstmals in die Siegerliste der Formel 1 ein, holte in Bahrain die erste Poleposition für das Team und stand zudem drei Mal als Zweiter und drei Mal als Dritter auf dem Podium. Für 2009 wünscht sich der Krakauer: „Dass wir zu Saisonbeginn so stark sind wie 2008 und diese Performance bis zum Finale halten können.“
Sein Teamkollege Heidfeld verbuchte vier zweite Plätze und sorgte für die ersten beiden schnellsten Rennrunden des Teams. Vor der neuen Saison sagt er: „Das Team hat die umfangreichen Veränderungen früh in Angriff genommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gut aufgestellt sind, und freue mich auf den Auftakt, wenn wir sehen werden, ob sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben.“
Das BMW Sauber F1 Team hat sich intensiv auf die Saison 2009 und sein erneut hohes Ziel vorbereitet – frühe Testfahrten mit dem KERS und neuen Aerodynamik-Elementen gehörten dazu. „Wir haben in den drei Jahren des Bestehens des BMW Sauber F1 Teams unsere selbst gesteckten Ziele immer erreicht und sind zuversichtlich, dass uns dies auch in der kommenden Saison gelingen wird“, erklärt Theissen. Doch bei aller Motivation und Entwicklungs¬arbeit ist der Vergleich mit der Konkurrenz nie so schwer kalkulierbar gewesen wie vor der vierten Saison der Mannschaft. Theissen weiß: „Man kann die eigene Leistungsfähigkeit planen, nicht aber Resultate.“
Gute Mittelfeldplatzierung
Vanthoor, van Dam und Vietoris
Vor gut 5.000 Zuschauern landete das junge Formel-3-Team beim Langstrecken-Kartrennen ‚24 Stunden von Köln’ auf der Indoorbahn in Köln-Rodenkirchen auf einem sauberen Mittelfeldplatz. Mit Laurens Vanthoor, Carlo van Dam und Christian Vietoris waren auch drei bekannte Piloten aus dem ATS Formel-3-Cup dabei.
Das von Christoph Hewer, dem Serienmanager der Formel-3-Euroserie, geführte Team aus hoffnungsvollen Nachwuchstalenten konnte sich beim 24h Race of Cologne in Szene setzen, auch wenn eine Spitzenplatzierung ausblieb. Das achtköpfige Team belegte am 17. und 18 Januar 2009 den sechsten von zwölf Plätzen. Nach exakt 24 Stunden und 25,2 Sekunden hatte man 3212 Runden absolviert. Das siegreiche Team Expomax for Kids, rund um den DTM-Piloten Bernd Schneider, schaffte 3247 Runden.
Mit Carlo van Dam, dem Champion des ATS Formel-3-Cup 2007, konnte der Veranstalter Karting Cologne auf den am weitesten angereisten Piloten verweisen. Der Niederländer kam direkt von Testfahrten der Formel Nippon in Japan: „Natürlich verbinde ich den Einsatz hier auch mit einem Besuch bei meiner Familie und meinen Freunden in Holland“, so der Werksfahrer des japanischen Formel-3-Teams Tom’s Toyota.
Das Formel-3-Team beim 24h Race of Cologne setzte sich aus acht Piloten zusammen. Mit dabei waren auch Marco Wittmann und Stefano Coletti, sowie die drei Kartpiloten Dominik Heinz, Oliver Warken und Christoph Hewer. Allen blieb die Erkenntnis, dass die ausgebufften Indoor-Spezialisten nicht so leicht zu schlagen sind, wie Laurens Vanthoor zusammenfasst: „Es ist erstaunlich, wie gut die anderen Kartteams vorbereitet sind. Die Amateure haben offensichtlich eine Menge trainiert“. Zudem war für den Belgier, der 2009 zu den Favoriten im ATS Formel-3-Cup zählt, harte Arbeit angesagt: „Die Bahn ist relativ kurz und dennoch anspruchsvoll. Man hat kaum Zeit, sich während einer Runde etwas auszuruhen. Dafür ist die Gerade einfach nicht lang genug. In der Formel 3 ist dies anders“.
Unter der Leitung von Christoph Hewer trat das Formel-3-Team zum zweiten Mal beim wohl bekanntesten deutschen Indoor-Kartrennen an: „Wir hatten in diesem Jahr eine deutlich ausgeglichenere Mannschaft, es gab kaum Unterschiede in den Rundenzeiten“. Wie eng es beim 24h Race of Cologne zugeht, zeigt ein Blick auf die Zeitenliste: nur sieben Sekunden trennte das Formel-3-Team nach anstrengenden 24 Stunden vom fünften Platz.
„Es ist hier gar nicht so einfach, konstant schnelle Runden zu drehen. Obwohl die Bahn nur 375 Meter lang ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten Fehler zu machen“, so Christian Vietoris.
1996 wurde das erste 24-Stunden-Rennen auf der Kartbahn in Köln-Rodenkirchen ausgetragen. Bei der jetzigen zwölften Auflage war mit Adrian Sutil auch ein aktiver Formel-1-Pilot dabei. Der Force India-Pilot trat im Team R&S Mobile an, das den zweiten Platz belegen konnte. Erstmals war auch der AvD (Automobilclub von Deutschland) als Hauptsponsor dabei.
NUEVO TITULO PARA ALBERT COLL
El piloto mallorquín, Albert Coll, patrocinado por Transunión Mallorca, se ha proclamado Campeón de Baleares de karting 2008, en categoria Senior.
Durante la temporada 2008, en el Campeonato Balear, Albert ha contado sus
participaciones por victorias. Recordemos que en su corta carrera deportiva de tan sólo cuatro años en competición, Albert ya acumula en su palmarés, un subcampeonato balear de 2007, un Trofeo de Magaluf de 2007, y dos Campeonatos de Baleares, de 2006 y este de 2008.
Albert se mostraba muy satisfecho de la temporada 2008, con el Campeonato de Baleares que ha conseguido y la experiencia adquirida en la Copa Adrián Vallés al acabar en su primer año de participación en 9ª posición. “Estoy muy agradecido a mis sponsors, Transunión Mallorca, Auto Vidal, Retols Vila, Perfumerias TIN-TIN y al Circuito Mallorca Renn Arena, por haber confiado en mí, ya que sin su apoyo no hubiera sido posible. Como también a personas, que aunque desde la sombra han aportado su ayuda, espero contar con todos ellos para el presente año 2009”.
En breves fechas Albert comenzará la pretemporada de entrenos de cara a este año 2009, que promete ser de nuevo muy intenso para él.
Bartolomé Coll