Edoardo Mortara siegt beim Grand Prix von Macau

Edoardo Mortara (Signature) gewann den traditionsreichen Grand Prix von Macau, das wichtigste Formel-3-Rennen der Welt. Zusammen mit Jean Karl Vernay (Signature) feierte das in der Formel 3 Euro Serie engagierte Team Signature auf dem 6,12 Kilometer langen Circuito da Guia einen Doppelsieg. Für Motorenpartner Volkswagen ist es der erste Erfolg in Macau seit seinem Wiedereinstieg in die Formel 3. Mit Sam Bird (ART Grand Prix) als Dritten standen nur Piloten der Formel 3 Euro Serie auf dem Podest.


Das Rennen begann mit einem Massenunfall, der eine Unterbrechung nötig machte. Kurz nach dem Neustart holte sich Jean Karl Vernay die Führung, er konnte Verfolger Mortara aber nie abschütteln. In der zwölften Runde griff der Italiener den Franzosen erfolgreich an und fuhr danach einem sicheren Sieg entgegen. Hinter dem Signature-Duo lag Valtteri Bottas (ART Grand Prix) lange auf Rang drei, bis sich in der letzten Runde sein linkes Hinterrad löste. So ging Position drei kampflos an Sam Bird. Bottas, amtierender Rookie-Champion der Formel 3 Euro Serie, fiel hinter Marcus Ericsson (Tom’s) auf die fünfte Position zurück.
Edoardo Mortara (Signature): „Es ist phantastisch, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich, dass ich hier gewonnen habe, nachdem ich in der GP2-Serie eine wirklich schwierige Saison hatte. Es war nicht einfach, Jean Karl an diesem Wochenende zu schlagen, denn er hat einen tollen Job gemacht.“
Jean Karl Vernay (Signature): „Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, nachdem ich mich Ausgangs der Melco-Haarnadel verschaltet hatte. Das kostete mich den Sieg. Platz zwei ist auch ein tolles Ergebnis, aber wenn man zwölf von 15 Runden führt, dann möchte man auch gewinnen. Dennoch freue ich mich, dass mein Team Signature einen Doppelsieg errungen hat.“
Sam Bird (ART Grand Prix): „Im vergangenen Jahr war mein Rennen schon nach ein paar Metern beendet, weil mir ein Konkurrent ins Auto gefahren ist. Dieses Jahr wollte ich nun unbedingt den Erfolg, der 2008 schon möglich war. Wie Edoardo, so hatte auch ich kein einfaches Jahr, meine Ergebnisse entsprachen nicht meinen Erwartungen. Umso mehr freue ich mich jetzt über das Podest in Macau.“

FIA Formula 3 Intercontinental Cup – Macau Grand Prix
PROVISIONAL RACE CLASSIFICATION
BULLETIN 172
POS NO CL DRIVER NAT TEAM TIME LAPS GAP KPH BEST
Best speed at S1, car 15, 278.3kph.
Weather/Track: Sun 19°/Dry 28°
www.mstworld.com
Circuito Da Guia
Circuit Length = 6.1200 km.
Start: 15:34 End: 16:27
Printed – 16:34 Sunday, 22 November 2009
Race Director/Clerk of Course: Steward: Timekeeper:
1 16 VW Edoardo MORTARA ITA Signature 53:07.769 15 103.67 2:10.732
2 14 VW Jean-Karl VERNAY FRA Signature 53:08.915 15 1.146 103.63 2:10.792
3 5 MB Sam BIRD GBR ART Grand Prix 53:18.751 15 10.982 103.31 2:10.995
4 1 T Marcus ERICSSON SWE Tom’s 53:22.757 15 14.988 103.18 2:11.279
5 4 MB Valtteri BOTTAS FIN ART Grand Prix 53:26.957 15 19.188 103.05 2:11.086
6 2 T Takuto IGUCHI JPN Tom’s 53:29.175 15 21.406 102.98 2:12.008
7 17 MB Renger van der ZANDE NED City of Dreams Raikkonen Ro’son 53:29.828 15 22.059 102.95 2:11.786
8 11 VW Mika MAKI FIN Hitech Racing 53:36.774 15 29.005 102.73 2:12.545
9 23 T Yuji KUNIMOTO JPN NOW Motor Sports 53:41.117 15 33.348 102.59 2:12.529
10 3 MB Jules BIANCHI FRA ART Grand Prix 53:43.530 15 35.761 102.52 2:12.228
11 25 MB Victor GARCIA ESP Fortec Motorsport 53:54.692 15 46.923 102.16 2:13.795
12 21 MB Carlos HUERTAS COL Manor Motorsport 53:54.880 15 47.111 102.16 2:12.931
13 15 VW Laurens VANTHOOR BEL Signature 53:55.805 15 48.036 102.13 2:12.276
14 24 T Koki SAGA JPN Le Beausset Motorsports 54:02.734 15 54.965 101.91 2:13.649
15 30 VW Stef DUSSELDORP NED Kolles & Heinz Union 54:13.406 15 1:05.637 101.58 2:14.634
16 9 VW Henry ARUNDEL GBR Carlin 54:18.468 15 1:10.699 101.42 2:15.055
17 22 MB Roberto MERHI ESP Manor Motorsport 51:11.902 14 1 LAP 100.40 2:11.836
18 18 MB Alexander SIMS GBR City of Dreams Raikkonen Ro’son 51:43.910 14 1 LAP 99.37 2:12.291
NOT CLASSIFIED
10 H Kei COZZOLINO ITA Toda Racing 42:43.722 10 D.N.F. 85.93 2:13.574
31 VW Alexandre IMPERATORI SUI KCMG by Kolles & Heinz Union 53:58.371 3 N.C.F. 20.41 2:15.206
6 VW Daniel RICCIARDO AUS Carlin 0 D.N.F. N/A
8 VW Max CHILTON GBR Carlin 0 D.N.F. N/A
29 MB Daniel ZAMPIERI ITA Prema Powerteam 0 D.N.F. N/A
28 MB Stefano COLETTI MON Prema Powerteam 0 D.N.F. N/A
7 VW Brendon HARTLEY NZL Carlin 0 D.N.F. N/A
27 MB Jake ROSENZWEIG USA Fortec Motorsport 0 D.N.F. N/A
20 MB Michael HO MAC Champ M’sport Manor M’sport 0 D.N.F. N/A
26 MB Daniel MCKENZIE GBR Fortec Motorsport 0 D.N.F. N/A
FASTEST LAP
16 VW Edoardo MORTARA Signature 2:10.732 10 168.52kph 104.71mph
5 MB Sam BIRD ART Grand Prix 2:10.995 10 168.19kph 104.50mph
1 T Marcus ERICSSON Tom’s 2:11.279 7 167.82kph 104.28mph
10 H Kei COZZOLINO Toda Racing 2:13.574 7 164.94kph 102.49mph

www.f3euroseries.com

Erfahrung siegt

916

Edoardo Mortara siegt in Macau

Bei strahlendem Sonnenschein und vor vollbesetzten Tribünen startete am 22. November die 56. Auflage eines der kuriosesten Rennen in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau: der Grand Prix auf dem 6,2 Kilometer langen Stadtkurs wird seit 1983 als inoffizielles Weltfinale der Formel 3 ausgetragen. Damals hieß der Sieger Ayrton Senna heute heißt er Edoardo Mortara. Der Italiener siegte mit 1,146 Sekunden Vorsprung vor seinem französischen Teamkollegen Jean-Karl Vernay (beide Dallara-Volkswagen) und dem Briten Sam Bird (Dallara-Mercedes).
Edordo Mortara krönte damit seine Rückkehr in die Formel 3. Nach zwei Jahren in der Formel-3-Euroserie und der Zwischenstation in der GP2 Asien absolvierte der 22-jährige in diesem Jahr die GP2 als 14. Gesamtplatzierter. Nach den Plätzen zehn und zwei in den Macau-Vorjahren holte Mortara mit dem jetzigen Sieg seinen bislang größten Triumph im Motorsport.
Der 22-Jährige Vernay, der bereits über drei Jahre Erfahrung in der Formel-3-Eurserie verfügt, ist die traurige Person des diesjährigen Grand Prix. Der Franzose war immer schnell, musste sich im Qualifying nur dem Schweden Marcus Ericsson Tom’s-Toyota) beugen, gewann dann aber das Qualifikationsrennen und wurde vor Anbruch des letzten Drittels im Hauptrennen noch auf den zweiten Platz verwiesen.
Das Rennen begann wie erwartet: mit einem ersten Crash in der Lisboa-Kurve, bei dem der Champion des ATS Formel-3-Cup, Laurens Vanthoor, die linke Vorderradaufhängung seines Dallara-Volkswagen beschädigte, und mit einem Massencrash bei der Auffahrt zur kurvigen Stadtpassage. Dort war der Australier Daniel Ricciardo (Dallara-Volkswagen) durch seinen Mauerkontakt der Auslöser. Vier weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und rutschten ineinander. Die Rennleitung reagierte sofort und konsequent mit dem Abbruch. Die Chance für Vanthoor: mit waidwundem Auto schleppte sich der Belgier zurück in die Startaufstellung wo die Signature-Mechaniker zur Reparatur bereitstanden. Um die beiden Schwesterautos von Vanthoor musste sich das französische Team nicht kümmern: Edoardo Mortara und Jean-Karl Vernay standen nach tollem Start ganz vor, vor dem Finnen Valtteri Bottas (Dallara-Mercedes). Auch Stef Dusseldorp (Dallara-Mercedes), der zweite Vertreter und Vizechampion aus dem ATS Formel-3-Cup, lernte schnell, dass es in Macau hilft, sich aus den Scharmützeln herauszuhalten – auf dem 15. Platz erledigte der 20-Jährige Niederländer den Re-Start.
Hinter dem Safetay-Car startete Laurens Vanthoor mit repariertem Auto als 19. und damit Letzter. Vorne machte Mortara die Pace, bis ihn sein Teamkollege Vernay schon in der ersten freien Runde beim Anbremsen der Lisboa-Kurve aus dem Windschatten auf den zweiten Platz verwies. Danach bot sich ein eher ruhiges Rennen bis Mortara ab Runde sechs versuchte, Vernay an der Spitze nervös zu machen. Die beiden Volkswagen-Piloten waren da schon unter sich und Bottas mit gut drei Sekunden abgeschlagen.
Eines war zu diesem Zeitpunkt ganz klar: Vernay und Mortara konnten sich nur noch selber schlagen. In der 12. Runde manövrierte sich Mortara dann mit einer sauberen Bremsaktion in der Lisboa-Kurve an die Spitze. Der 22-jährige Sam Bird nutzte seine Chance in der letzten Runde, um noch den dritten Platz zu belegen. Dabei profitierte er allerdings vom Missgeschick seines Konkurrenten: bei Valtterie Bottas hatte sich das linke Hinterrad gelöst. Auch Bird ist ein aus drei Jahren Euroserie erfahrener Formel-3-Mann, der zum dritten Mal in Macau startete.
Während Laurens Vanthoor sich im Verlauf des Rennens immer mehr nach vorne kämpfte und schließlich als 13. abgewinkt wurde, musste Stef Duseldorp als Debütant Lehrgeld zahlen. Am Ende kam der Niederländer dennoch als 15. ins Ziel.
Welch hohen Stellenwert das Formel-3-Rennen in Macau genießt, machte das Schicksal der Tourenwagen-Weltmeisterschaft deutlich: nachdem der Einheimische André Couto mit seinem Seat in den BMW des Deutschen Franz Engstler gekracht war, wurde das WTCC-Finalrennen nach sieben von elf Runden nicht wieder gestartet, um den Formel-3-Grand Prix pünktlich über die Bühne zu bringen. Sowohl Couto und auch Engstler landeten im Krankenhaus Dort wurde bei Franz Engster ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert.

www.formel3.de

CEV: Joan Perelló saldrá desde la 13ª posición de la parrilla de 125GP

Foto SAG Castrol

Este fin de semana se está celebrando en el Circuito Ricardo Tormo de Valencia, la última prueba del Campeonato de España de Velocidad, en el que participa el piloto de CTE/EBE Joan Perelló, con una Honda 125GP del equipo SAG-Castrol.

En esta ocasión ha aumentado la dificultad en esta cilindrada, ya que al haber acabo el mundial de 125cc muchos pilotos se han tomado esta carrera como un test de cara a evaluar su material para la temporada 2010. Con una inscripción de 69 pilotos ya sólo el hecho de clasificarse se puede considerar un éxito, como así lo ha hecho el piloto de Palma que, con un tiempo de 1:43.440 logrado en la primera sesión de clasificatorios, se ha colocado séptimo en su grupo y 13º en el reagrupamiento del A y el B.

La carrera de mañana, que será ofrecida en directo por RTVE, comenzará a las 11:45h, teniendo que dar los participantes 18 vueltas al trazado de Cheste.

Koldo Zuazaga – Ferbis Press