Roberto Merhi dominiert im ersten Silverstone-Rennen

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Roberto Merhi (Prema Powerteam) gewann die Premiere der Formel 3 Euro Serie auf der 5,901 Kilometer langen Traditionsstrecke von Silverstone. Am Ort des britischen Formel-1-Grand-Prix beendete der Spanier die 19 Rennrunden 18,773 Sekunden vor Marco Wittmann (Signature). Merhis Teamkollege Daniel Juncadella (Prema Powerteam) komplettierte als Dritter das Siegerpodest. Mit seinem achten Saisonsieg baute Merhi seinen Vorsprung in der Gesamtwertung der Formel 3 Euro Serie weiter aus. Wittmann rückte bis auf einen Punkt an den zweitplatzierten Juncadella ran.
Das Rennen entschied sich bereits am Start: Roberto Merhi kam von der Pole-Position am besten weg und ging als Erster in die erste Kurve. Hinter ihm schob sich Marco Wittmann auf Rang zwei. Auch Wittmanns Teamkollege Daniel Abt (Signature) startete gut; er gewann in der ersten Runde fünf Plätze und war zunächst Vierter. Gegen Mitte des Rennens setzte leichter Regen ein und es entwickelte sich ein Kampf zwischen Abt, Gaststarter Marco Sørensen (Mücke Motorsport), Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) und Laurens Vanthoor (Signature). Schließlich setzte sich Masters-Sieger Rosenqvist durch und wurde als Vierter vor Abt, Vanthoor und Sørensen abgewinkt.
Roberto Merhi (Prema Powerteam): „Mein Auto war heute super und das Rennen hat viel Spaß gemacht. Als der Regen einsetzte, war es eine gute Herausforderung, das Limit zu finden. Einmal bin ich ins Rutschen geraten, aber ich konnte das Auto wieder abfangen. Nun möchte ich auch noch die anderen beiden Rennen in Silverstone gewinnen.“
Marco Wittmann (Signature): „Ich freue mich wirklich über Rang zwei, denn wir konnten nicht damit rechnen. Wir können den Speed von Prema zurzeit nicht mitgehen. Mein Start war richtig gut, ich konnte sofort zwei Plätze gewinnen. Im Regen lief es für mich besser als im Trockenen. Wir müssen nun an der Abstimmung für trockene Strecken arbeiten.“
Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Nachdem Marco beim Start an mir vorbeizog, dachte ich, dass ich ihn im Laufe des Rennens wieder überholen könnte. Aber es ging nicht. Dennoch ist auch Rang drei in Ordnung, denn bei meinem vierten Auftritt in Silverstone stehe endlich zum ersten Mal auf dem Podium.“

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