Formel 3 Euro Serie 2008

Hülkenberg nach Sieg nur noch vier Zähler hinter Mortara

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Nico Hülkenberg (ART Grand Prix) heißt der souveräne Sieger des neunten Saisonrennens der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,307 Kilometer langen, ehemaligen Grand-Prix-Kurs im niederländischen Zandvoort. Der 20-jährige Deutsche feierte einen klaren Start/Ziel-Sieg vor den beiden Rookies Mika Mäki (Mücke Motorsport) und Jules Bianchi (ART Grand Prix). Damit rückte Hülkenberg bis auf vier Zähler an Tabellenführer Edoardo Mortara (Signature-Plus) heran. Der 21 Jahre alte Italiener schied nach einem Fahrfehler vorzeitig aus und holte damit erstmals in diesem Jahr keine Punkte.
Der dritte Triumph von Nico Hülkenberg war nie in Gefahr. Schon auf den ersten Metern setzte sich der Testfahrer des Formel-1-Teams Williams von seinem Verfolger Mika Mäki ab und hatte im Ziel einen Vorsprung von 5,098 Sekunden. Für den 20 Jahre alten Finnen Mäki ist es bereits der dritte Podestbesuch in der stärksten Nachwuchsserie der Welt. Zum zweiten Mal durfte der Franzose Jules Bianchi in dieser Saison an einer Siegerehrung teilnehmen, der 18-Jährige erhielt den Pokal für Rang drei.
Der Brite Sam Bird (Manor Motorsport) freute sich als Vierter vor Yann Clairay (SG Formula) über sein bestes Ergebnis in der Formel 3 Euro Serie.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Ausschlaggebend war heute der Start, denn Überholen ist auf dieser Strecke sehr schwierig. Das weiß ich noch aus dem vergangenen Jahr, als ich hinter ein paar Autos hing und nicht vorbei kam. Wir haben heute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Deshalb bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden – denn schließlich kommen wir nicht hierher, um Fünfter zu werden.“
Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Hier auf das Podium zu fahren ist nach zwei punktelosen Wochenenden mal wieder toll. Zu Beginn des Rennens hatte ich den Eindruck, als könne ich Nico folgen. Aber er war dann doch zu schnell für mich und so habe ich mich darauf konzentriert, sichere acht Punkte einzufahren. “
Jules Bianchi (ART Grand Prix): „Für mich war es ein gutes Rennen. Mein Ziel, auf das Podium zu fahren, habe ich erreicht. Damit bin ich sehr zufrieden.“

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Formel 3 Euro Serie 2008

Nico Hülkenberg wieder einmal Schnellster im Qualifying

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Schon zum vierten Mal in dieser Saison fuhr Nico Hülkenberg (ART Grand Prix, 1:32,087 min) die schnellste Runde im Qualifying der Formel 3 Euro Serie. Auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs durch die Dünen von Zandvoort war der 20 Jahre alte Testfahrer des Formel-1-Teams Williams 0,080 Sekunden schneller als Rookie Mika Mäki (Mücke Motorsport, 1:32,167 min) aus Finnland. Die zweite Startreihe für den neunten Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie teilen sich am Samstag der 18-jährige Franzose Jules Bianchi (ART Grand Prix, 1:32,225 min) und der drei Jahre ältere Brite Sam Bird (Manor Motorsport, 1:32,372 min). Für beide war es die beste Qualifying-Platzierung des Jahres.
Hinter den besten vier Nachwuchspiloten reihte sich Jean-Karl Vernay (Signature-Plus, 1:32,512 min) ein. Für den 20-jährigen Franzosen endete das Zeittraining eine Minute vor Schluss nach einem Fahrfehler im Kiesbett, dennoch reichte es für ihn zum fünften Rang vor dem Japaner Koudai Tsukakoshi (Manor Motorsort, 1:32,539 min). Edoardo Mortara (Signature-Plus, 1:32,862 min), der als Erstplatzierter der Formel 3 Euro Serie mit 15 Punkten Vorsprung auf Nico Hülkenberg nach Zandvoort reiste, belegte lediglich Rang 15.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Es war nicht einfach, weil ich mehr Grip auf der Strecke erwartet hätte. Ich denke, dass wegen des Windes viel Sand auf die Bahn geweht wurde und dass es deshalb rutschig war. Mit dem ersten Reifensatz lag mein Auto noch nicht so gut, mit dem zweiten haben wir die Abstimmung besser an die Streckenverhältnisse anpassen können.“
Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Zu Beginn des Qualifyings hatte ich nicht so ein gutes Gefühl. Erst in den letzten Runden mit dem ersten Reifensatz wurde es besser. Nach meiner schnellsten Runde hatte ich nicht den Eindruck, dass sie so gut war. Umso erstaunter war ich, als ich die Zeit gesehen hatte.“
Jules Bianchi (ART Grand Prix): „Mein Auto war phantastisch. Ich bin die schnellste Zeit im ersten und auch im zweiten Sektor gefahren, aber leider nicht in der gleichen Runde. Deshalb stehe ich nicht auf der Pole Position. Dennoch bin ich glücklich, denn besser als heute war ich im Qualifying noch nie.“

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