Archive für 6.7.2008
Formula BMW Europe 2008
6.7.2008 von Wolfgang.

Gutierrez baut mit zwei Siegen Führung aus.
Als neue Lieblingsrennstrecke kann Esteban Gutierrez in Zukunft Silverstone angeben. Der 16 Jahre alte Mexikaner gewann dort sowohl den fünften als auch den sechsten Saisonlauf der Formula BMW Europe.
Er dominierte die Konkurrenz beinahe nach Belieben und setzte sich mit großem Vorsprung am Samstag gegen Michael Christensen und Adrien Tambay durch. Am Sonntag siegte er im Rahmen des Formel-1-Grand Prix von Großbritannien vor Pedro Bianchini und Adrien Tambay. Gutierrez stand somit bei allen sechs Rennläufen auf dem Podium und war die letzten vier Rennen in Folge nicht zu schlagen.
Der für Großbritannien typische Regen erschwerte die Bedingungen auf der Strecke für die jungen Fahrer. Ramon Pineiro verlor nach einem Dreher in der ersten Runde den Vorteil seiner Pole Position. Gutierrez profitierte davon, übernahm die Führung und baute bis zum Rennende seinen Vorsprung auf zehn Sekunden aus. Bianchini wurde auf Position zwei liegend permanent von Mihai Marinescu attackiert, der bis kurz vor Rennende zumindest Platz drei sicher glaubte. Doch Tambay wartete strategisch überlegt bis zur letzten Runde, um den Rumänen zu überholen. Der konnte auf Grund einer gelben Flagge nicht direkt kontern und wurde Vierter.
Bianchini verbuchte nach der Saison 2007 in der Formel BMW Deutschland mit Platz zwei sein bislang bestes Ergebnis im FB02. Als erfolgreichster Rookie lieferte David Mengesdorf ein beeindruckendes Rennen ab. Der 17-Jährige fuhr von Startplatz 14 auf Rang sechs. Die sechs britischen Fahrer konnten vor ihrem Heimpublikum leider keine Spitzenpositionen für sich in Anspruch nehmen. Die Rangfolge: Platz 9 Rupert Svendsen-Cook aus Ipswich, Platz 10 Ollie Millroy aus Claygate, Platz 11 Kazeem Manzur aus Milton Keynes, Platz 14 Thomas Hillsdon aus Luton, Platz 21 William Buller aus Islip und Platz 23 für Jordan Williams aus Tavistock.
In Silverstone zeigte sich die ausgeglichene Wettbewerbsdichte der Teams in der Formula BMW Europe: In den Top 10 standen sechs verschiedene Rennställe. An der Spitze der Gesamtwertung liegt nach sechs von 16 Läufen Gutierrez (164 Punkte) vor Tambay (132) und Marco Wittmann (110).
1. Platz Esteban Gutierrez: "Direkt nach dem Start habe ich versucht, Ramon zu überholen, aber das war einfach zu riskant. Ich entschied mich, etwas zu warten und unglücklicherweise drehte er sich. An der Spitze genoss ich das Regenrennen, denn das sind meine liebsten Wetterbedingungen. Alles in allem ein fast perfektes Wochenende, an dem mir nur die beiden Poles gefehlt haben."
2. Platz Pedro Bianchini: "Ich bin glücklich über Platz zwei. Das ist mein bislang bestes Resultat im Formel BMW. Ich lebe direkt in der Nähe meines Teams in Italien und das macht unheimlich was aus. Zu meinem Ingenieur habe ich einfach einen richtig guten Draht. Im Rennen machte mir am Sonntag mein Trocken-Set-up zu schaffen. Aus diesem Grund konnte ich nicht so spät bremsen, wie ich wollte."
3. Platz Adrien Tambay: "Das war wirklich eine Last-Minute-Entscheidung. Mihai lag die ganze Zeit direkt vor mir und ich beschloss, ihn erst in der letzten Runde anzugreifen. Ich überlegte mir, die dafür optimalen Streckenabschnitte. Als ich sah, dass in einer nachfolgenden Kurve gelbe Flaggen geschwenkt wurden, startete ich den Angriff. Ich überholte ihn und in der nächsten Kurve konnte er nicht kontern, da ja gelb war. An diesem Wochenende sicherte ich mir wichtige Punkte."
bmw-motorsport.com
BMW Sauber F1 Team
6.7.2008 von Wolfgang.
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Rennen
Wetter: konstant nasse Strecke, zeitweise starker Regen, 16-18°C Luft, 17-21°C Asphalt
Silverstone (GB). Mit einer fehlerfreien Fahrt und starken Überholmanövern erkämpfte Nick Heidfeld in einem zeitweise chaotischen Regenrennen beim Großen Preis von Großbritannien einen zweiten Platz für das BMW Sauber F1 Team. Es ist sein dritter zweiter Platz in dieser Saison, für das Team ist es der siebte Podestplatz der Saison. Während für Heidfeld alles passte und sich auch die Reifenwahl bei den Stopps auszahlte, rutschte sein Teamkollege Robert Kubica nach seinem zweiten Boxenstopp von der nassen Strecke.
Nick Heidfeld: 2.
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.32,719 min in Rd. 21 (zweitschnellste insgesamt)
„Es war ein gutes Rennen, ich bin zufrieden mit dem zweiten Platz, weil er heute das maximal Erreichbare für mich war. Im Qualifying lief es schon recht gut, und im Rennen haben wir dann alles richtig gemacht. Entscheidend war heute, die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir hatten beim ersten Stopp überlegt, den gebrauchten Satz Intermediates draufzulassen, uns dann aber zum Glück doch für neue Reifen entschieden. Wir hatten einen kleinen Schauer erwartet. Als ich die Hangar-Straight entlang fuhr und diese schwarze Wand sah, dachte ich mir aber auch, dass da mehr kommt. Die schwierigsten Momente waren die, als mich Überrundete überholten, die gerade mit Reifen unterwegs waren, die in diesem Moment besser passten. Es waren überall so große Pfützen, und man hatte keine Chance, sie zu sehen. Ein Mal hätte ich mich vor Abbey fast rausgedreht, aber letztlich habe ich das Auto auf der Strecke gehalten.“
Robert Kubica: Ausfall
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,539 min in Rd. 22 (zwölftschnellste insgesamt)
„Ich hatte schon einige Runden mit Aquaplaning gekämpft, und dann habe ich das Auto leider beim Geradeausfahren komplett verloren. Wir hatten hier heute in Silverstone ein verrücktes Rennen unter schwierigen Bedingungen. Bei mir lief zunächst alles prima, ich fuhr ein gutes Rennen und habe Plätze gutgemacht. Aber als dann der Regen kam und das viele Wasser auf der Strecke stand, kam ich richtig ins Straucheln. Ich konnte das Auto geradeaus nicht auf der Straße halten, die Hinterräder haben nur noch durchgedreht, und das war es dann.”
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das war ein sehr spannender Rennverlauf, der in jeder Phase durch das Wetter bestimmt wurde. Man hat zeitweise Unterschiede in den Rundenzeiten von bis zu zehn Sekunden zwischen den Fahrern gesehen – je nach Reifentyp. Bei Nick ging unsere Strategie auf. Er war sehr stark unterwegs und hat erneut spektakuläre Überholmanöver gezeigt. Nachdem es für ihn zuletzt nicht wie gewünscht gelaufen ist, freue ich mich ganz besonders für ihn, dass er von Startplatz fünf mit der nötigen Mischung aus Souveränität und Kampfeslust auf den zweiten Rang vorgefahren ist. Für ihn ist es bereits der dritte zweite Platz in diesem Jahr, für unser Team der insgesamt siebte Podestplatz. Robert war ebenfalls stark unterwegs und sogar zwischenzeitlich bis auf Platz drei vorgedrungen. Dann jedoch rutschte er während des letzten Regengusses von der Strecke. Kompliment aber auch an ihn. Das war unter diesen schwierigen Bedingungen heute insgesamt eine starke Leistung unseres Teams.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein echter Reifenpoker. Die Frage war permanent: Welche Reifen sollen wann benutzt werden? Kritisch war die Phase, in der die Fahrer nach dem starken Regenguss das Auto nur mit Mühe auf der Strecke halten konnten. Nick ist dies sehr gut gelungen, Robert ist leider aufgrund von Aquaplaning ins Aus gerutscht. Nick hat sich sein Rennen sehr clever eingeteilt und den Podestplatz redlich verdient. Gratulation zu einer ausgezeichneten Vorstellung. Ein großes Kompliment aber auch an die Boxenmannschaft, denn bei den Reifenwechseln wurde sehr kurzfristig entschieden.“
bmw-motorsport.com
ING Renault F1 Team
6.7.2008 von Wolfgang.
2008 British Grand Prix, Sunday
It was a British Grand Prix of mixed fortunes for the ING Renault F1 Team as Fernando Alonso finished in sixth, while team-mate Nelson Piquet retired from the race.
Conditions at Silverstone were wet throughout the day with frequent rain showers hitting the Northamptonshire circuit. Both Fernando Alonso and Nelson Piquet started the race on wet weather tyres and ran strongly towards the front in the opening stint of the race.
At the first round of pit stops, Fernando opted to keep his wet weather tyres on lap 20, while Nelson took a new set of wet weather tyres a couple of laps later. Ultimately the latter decision proved more fruitful because Fernando lost pace on his older tyres and pitted for a fresh set of wets on lap 26.
A heavy rain shower a few laps later caused confusion with spins all the way down the field. It was this that saw Nelson aquaplane off the circuit at Abbey. Fernando survived the shower, but as the race unfolded his pace became less competitive and he slipped to sixth at the flag, securing three points for the team.
The team’s attention now turns to the German Grand Prix and the test that will take place in Hockenheim next week.
Fernando Alonso P6
“I had said that when it rains, anything can happen, which was the case today as we had a difficult race with a very wet circuit. I used up my tyres very quickly and I finished the race virtually with slicks, which meant I lost a lot of time in certain parts of the track. We could have probably had a better result today, but in the end I scored three points, which is important for the championship.”
Nelson Piquet DNF
“I’m obviously extremely disappointed with today’s retirement. The car was very good, our strategy was perfect, and we were on course for a very good result. However, when the rain came down very heavily, the track was completely flooded. It wasn’t just in the turns that the car was out of control, it was even on the straights. It was impossible to control. We have to take positives in that the car was good and we showed how competitive we could be, so we have to take that to Hockenheim now.”
Flavio Briatore, Managing Director ING Renault F1 Team
“Once again it was a race the looked promising, but we were not able to make the most of our chances. The first part of the race showed that Fernando and Nelson were very competitive and we must make sure that we build upon this potential in the second part of the season.”
Pat Symonds, Executive Director of Engineering
“Our pace at the start of the race seemed reasonable, but it was obviously a mistake to leave the tyres on Fernando’s car at the first stop. Later in the race we were clearly uncompetitive and we need to find the reason why.”
www.ing-renaultf1.com
Formula BMW Europe 2008
6.7.2008 von Wolfgang.

Zweimal Pole Position für Spanier Pineiro.
Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten 29 Fahrer der Formula BMW Europe im britischen Silverstone ihr Qualifying. Am besten präsentierte sich Ramon Pineiro vor den Augen des fachkundigen Formel-1-Publikums.
In einem spannenden Qualifying, in dem 16 Fahrer innerhalb einer Sekunde lagen, verbuchte der 16 Jahre alte Spanier sowohl für den fünften als auch den sechsten Saisonlauf (Lauf 5 am Samstag 16.30-17 Uhr und Lauf 6 am Sonntag 8.20-8.50 Uhr) die jeweils schnellste Zeit für sich. Somit konnte der von BMW unterstützte Junior der Formula BMW Europe erstmals das bestmögliche Qualifikationsergebnis für sich beanspruchen. Beeindruckend, denn Pineiro fährt die erste Saison in einem Formel-Fahrzeug. Bislang kämpfte der Schüler aus Barcelona, der auf Platz 15 der Gesamtwertung liegt, mit seiner Nervosität.
In Silverstone konnte er erstmals sein Talent unter Beweis stellen, mit dem er im Auswahllehrgang für die Juniorenförderung der Formula BMW Europe die Instruktoren überzeugte. Vom zweiten Startplatz geht am Samstag Esteban Gutierrez ins Rennen. Adrien Tambay steht auf Platz drei in der zweiten Startreihe. Maßgeblich für die Startaufstellung des sechsten Saisonlaufs am Sonntag ist die zweitbeste gefahrene Zeit eines jeden Fahrers im Qualifying. Demnach steht Pineiro vor Gutierrez und Pedro Bianchini.
Polesetter und bester Rookie - Ramon Pineiro: "Ich freue mich wahnsinnig über die zwei Pole Positions. Mein Geheimnis lag darin, dass ich versucht habe, ruhig zu bleiben. Sonst war ich immer total aufgeregt, aber in diesem Qualifying habe ich mich in jeder Kurve auf das perfekte Fahren konzentriert. Nach dem Freien Training gab es eine sehr gute Nachbesprechung mit meinem Team. Wir haben die Daten analysiert und das hat mir noch mal sehr geholfen. Auf der Strecke dachte ich dann immer an ein paar wichtige Kernsätze. Beispielsweise: ‘Ramon, fahr schnell in die Kurven rein und schnell wieder raus. Es hat geklappt."
Zweimal Platz 2 - Esteban Gutierrez: "Silverstone ist ein besonderes Rennen für mich. Meine ganze Familie einschließlich vieler Verwandten ist aus Mexiko angereist, um mich zu unterstützen. Insgesamt 25 Leute fiebern vor Ort direkt mit. Das macht mir natürlich ganz schön Druck. Aber ich sehe das so: Das Ganze ist eine hervorragende Übung, um sich nicht ablenken zu lassen. Die Verantwortung, die man trägt für die Fans und die Sponsoren, die einen unterstützen, wird ja grundsätzlich immer mehr. Ich bin stolz, dass ich damit auf der Strecke so gut klar kam und bei beiden Läufen aus der ersten Startreihe ins Rennen gehe. Leider wurden mir die beiden schnellsten Runden gestrichen, weil ich mit allen vier Rädern neben der Strecke war, sonst wäre ich auf Pole gewesen. Dafür wurde ich hart bestraft, aber auch vom zweiten Startplatz kann man Rennen gewinnen. Ich bin supermotiviert."
bmw-motorsport.com
Pedro Font
6.7.2008 von Wolfgang.
La rotura del embrague apea a Pedro Font del Sata Rallye Azores
LA EXPERIENCIA ES LO QUE CUENTA, ME VOY CON LA MORAL MUY ALTA
Ponta Delgada, (Islas Azores, Portugal), sábado 05 de julio de 2008.
Esta mañana daba inicio la segunda y última etapa del Sata Rallye Açores en la que Pedro Font ha salido muy motivado y con ganas de atacar desde el principio, hecho que se ha podido ver a medida que avanzaba la jornada. El piloto del Illes Balears ha ido subiendo puestos al verse muy seguro de si mismo con los nuevos compuestos montados esta mañana en la asistencia de primera hora. Gracias a estos neumáticos, más blandos que los usados en la etapa de ayer el balear ha llegado a alcanzar la decimocuarta posición de la general en la segunda pasada por el tramo de Tronqueira.
Lamentablemente en la siguiente cronometrada tenía un despiste con una pequeña salida de pista incluida al intentar sacar el coche éste quedaba prácticamente encallado en la tierra, este incidente le costaba cerca de treinta minutos, por lo que el balear bajaba hasta la vigésimo sexta plaza. No obstante lo peor estaba por venir. A falta de una especial para finiquitar el rallye el embrague del Mitsubishi Lancer daba su último suspiro. A buen seguro había hecho demasiado trabajo extra cuando Pedro Font se había quedado atrapado en la tierra en el tramo de Ribeira Grande.
A pesar de la mala suerte, el equipo Hipercentroracing.com se va de las Azores con la moral muy alta. “Veníamos aquí a aprender al máximo y eso es lo que hemos hecho. Siento mucho no poder haber acabado el rallye una salida muy tonta nos ha costado un tiempo precioso y para más inri el embrague ha cedido a poco del final” nos comentaba Pedro Font en el control horario del penúltimo tramo cronometrado.
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