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April 2009
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Archive für 19.4.2009

Arnold und Mamerow feiern ersten GT3-Sieg

BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring, 34. DMV 4-Stunden-Rennen (2009-04-18): Siegerehrung. Foto: Jan Brucke/VLN

Nürburgring. Nach einer packenden Schlussphase feierten Lance David Arnold (Duisburg) und Christian Mamerow (Castrol-Rauxel) beim 34. DMV 4-Stunden-Rennen den ersten Gesamtsieg mit einem Fahrzeug aus der neuen GT3-Klasse. Von der Pole-Position aus gestartet fuhr das Duo im Porsche 911 GT3 nach vier Stunden zum Start-Ziel-Sieg. Grund zu Jubeln hatten auch Marc Basseng (Leutenbach), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Christian Abt (Kempten), die mit dem neuen Audi R8 LMS des Team Phoenix-Racing als Zweite zur ersten Podiumsplatzierung fuhren. Die Podestplätze komplettierten Auftaktsieger Marcel Tiemann (Monaco) und Romain Dumas (Schweiz) im Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing. Bei schwierigen Witterungsbedingungen nahmen am Samstagmorgen 191 Teams das Training zum zweiten Saisonlauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf, zum Rennen starteten 182 Fahrzeuge.

BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring, 34. DMV 4-Stunden-Rennen (2009-04-18): Lance Davd Arnold, Christian Mamerow (Porsche 911 GT3 Cup S). Foto: Jan Brucke/VLN

„Einfach sensationell“, freute sich Arnold über seinen ersten Sieg in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. „Nach einem so schwierigen Rennen ganz oben zu stehen, freut mich sehr.“ Die beiden Porsche-Teams Mamerow und Manthey steuerten zwei Runden vor Schluss die Box für einen kurzen Tankstopp an. Während Arnold weiterhin auf seine nachlassenden Regenreifen vertraute, ging Tiemann auf Nummer sicher und zog einen Reifenwechsel vor. Dadurch verlor der Wahlmonegasse Platz zwei, den er sich vorher im direkten Duell mit Stippler im Audi gesichert hatte. „Das war am Ende wirkliche eine Zitterpartie“, gestand Arnold. „Ich war im ständigen Funkkontakt mit meiner Box, so dass ich einigermaßen taktieren konnte.“ Abt, der von Beginn an in die Entwicklung des Audi R8 LMS involviert war, zeigte sich nach der ersten Podiumsplatzierung im zweiten Rennen auf der Nordschleife zufrieden. „Ein toller Erfolg, den wir ehrlich gesagt nicht erwartet haben. Die Tatsache, dass heute mit Marc und Frank zwei ausgesprochene Nordschleifenspezialisten auf unserem Auto gesessen haben, war sehr wichtig. Zudem konnten wir nun auch auf feuchter Strecke wichtige Daten sammeln.“ Das Manthey-Duo nahm das Rennen aus der letzten Reihe der ersten Startgruppe in Angriff, nachdem am Porsche im Zeittraining Probleme am Antriebsstrang aufgetreten waren. „Schade, dass wir vom Ende der ersten Gruppe aus starten mussten“, so Tiemann. „Zudem haben wir auf nasser Piste Zeit eingebüßt. Als die Strecke abtrocknete, konnten wir dann allerdings Zeit gutmachen und waren flott unterwegs.“ Die drei erstplatzierten Teams trennten im Ziel 38,926 Sekunden.

Bei der Premiere des neuen Volkswagen Scirocco mit Erdgas-Antrieb hatten John Barker (Großbritannien), Peter Terting (Kempten) und Vanina Ickx (USA) einen sicheren Klassensieg vor Augen, ehe ein Elektronikdefekt die Fahrt nach elf Runden stoppte. Das konventionell betriebene Schwesterfahrzeug von Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien), Florian Gruber (Aham) und Martin Karlhofer (Österreich) fuhr im Zeittraining bis auf den 19. Platz nach vorne, Gruber schied allerdings in der ersten Runde mit einer defekten Antriebswelle aus.

Radprofi Jan Ullrich (Schweiz) fuhr beim 34. DMV 4-Stunden-Rennen zusammen mit Henning Meyersrenken und Thomas Haider (beide Köln) in seinem zweiten Renneinsatz zum ersten Klassensieg. „Ich werde auf der Nordschleife immer sicherer“, sagte Ullrich. „Mein einziges Problem waren heute die Reifen, die immer dann abkühlten, wenn ich an Unfallstellen und bei Ölspuren das Tempo reduzieren musste.“

Die Entscheidung um den Tagessieg in der Honda Civic Cup-Klasse fiel erst auf den letzten Metern. Jürgen Nett (Mayen) schob sich auf der Döttinger-Höhe an dem Civic von Frank Totz (Brakel) und Peter Kreuer (Köln) vorbei und feierte zusammen mit Christoph Dupré (Schiffweiler) den zweiten Klassensieg in Folge. In der Cupwertung des New Renault Clio Cup hatten die Zweitplatzierten des Auftaktrennens, Jannik Olivo und Elmar Jurek (beide Berlin) am Ende die Nase vorne. Den Sieg in der Seat Leo Cup-Klasse sicherten sich Dennis und Marc Busch (beide Hemsbach).

Nach dem Saisonauftakt mussten sich Alexander Böhm (Kelberg), Sean Paul Breslin (Großbritannien) und Christer Jöns (Ingelheim) die Tabellenspitze noch punktgleich mit Wirtz / Weiland / Borkowsky teilen. Nach ihrem zweiten Klassensieg bei den VLN-Serienwagen bis 2.500 ccm Hubraum liegt das Black-Falcon-Trio nun alleine in Führung. Der Vorsprung auf Marcel Tiemann, der sich im Manthey-Porsche den zweiten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum sicherte, beträgt 0,26 Punkte.

Seinen 50. Klassensieg in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring feierte Ludger Henrich (Schmitten). Zusammen mit Jürgen Schulten (Hamminkeln) fuhr er im Opel Astra OPC zum Sieg bei den VLN-Serienwagen bis 2.000 ccm Hubraum.

www.vln.de

Neuer Zuschauerrekord bei der DTM-Präsentation in Düsseldorf

DTM

DTM-Stars hautnah, satter Motorensound und grandioses Wetter in der Sportstadt Düsseldorf waren die Garanten für einen neuen Zuschauerrekord bei der mittlerweile vierten DTM-Präsentation auf der Königsallee. 210.000 Besucher sorgten zwischenzeitlich dafür, dass die Zugänge zur Königsallee gesperrt werden mussten. „Es ist für uns immer wieder ein sehr glücklicher Moment, wenn wir sehen, wie beliebt die DTM ist. Für die ganze Familie ist etwas dabei. Das macht die DTM so besonders“, sagte Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des ITR e.V.

Claus Lufen, Moderator von TV-Partner ARD, führte gemeinsam mit Nazan Eckes durch das abwechslungsreiche Show-Programm. Neben Autogrammstunden und Interviews mit den DTM-Stars genossen die Zuschauer hautnah Boxenstopp-Wettbewerbe und Demonstrationsrunden der DTM-Boliden von Audi und Mercedes-Benz sowie der Rennwagen der Rahmenserien Formel 3 Euro Serie, Porsche Carrera Cup Deutschland, ADAC Volkswagen Polo Cup und SEAT Leon Supercopa. „Als aktueller Champion genießt man so eine Präsentation noch mehr. Der Andrang der Fans war sehr imposant“, freute sich Audi-Werksfahrer Timo Scheider. Auch Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) war grenzenlos begeistert. „Die Düsseldorfer sind so begeisterungsfähig, das steckt richtig an. Wieder ein neuer Zuschauerrekord – super. Ich fühle mich hier sehr sehr wohl.“

Aber auch abseits der „Rennstrecke“ Königsallee wurde jede Menge geboten. Auf der großen DTM-Showbühne heizten die Rattles und Reamonn den Zuschauern ordentlich ein – und das alles kostenlos. „Die DTM einmal so nah zu erleben, das ist einfach der Wahnsinn. Ich bin mit meiner Frau und den beiden Kindern hier und alle sind glücklich“, sagte ein Familienvater.

Am 15. Mai wird es dann für das 19-köpfige Fahrerfeld ernst. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg geht es beim ersten DTM-Saisonlauf wieder um Rundenzeiten und Punkte.

www.dtm.com

Bridgestone Motorsport’s Chinese Grand Prix Report

CHINESE GRAND PRIX F1/2009 -  SHANGHAI

Bridgestone’s wet tyres were the tyre of choice in trying conditions for the Chinese Grand Prix held at the Shanghai International Circuit where Sebastian Vettel took Red Bull Racing’s first and his second Formula One victory.
Vettel crossed the line 10.9 secs ahead of team-mate Mark Webber, who scored his best finish with second, meaning two Renault-powered cars on the podium. Drivers’ championship leader Jenson Button (Brawn GP) finished third. All drivers started behind the safety car and therefore on the wet tyres – as stipulated by the regulations – and persistent rain meant that almost all competitors stayed on wet tyres for the duration of the race.
Q&A with Hirohide Hamashima - Bridgestone Director of Motorsport Tyre Development
How was the race from Bridgestone’s perspective?
“Once more in 2009 we have seen an exciting race. Congratulations to Red Bull Racing for their first race win and Sebastian Vettel for his second win. I think our tyre allocation was interesting for this weekend and qualifying was exciting, whilst the race was another demonstration of our wet tyres working well in the correct conditions. Interestingly of the front-runners, we saw Rubens Barrichello opt to stay on his existing wet tyres in his final pit stop, rather than change to new ones. Also, we saw Nico Rosberg use the intermediate, but the track surface was never quite dry enough for these tyres.”

CHINESE GRAND PRIX F1/2009 -  SHANGHAI CHINESE GRAND PRIX F1/2009 -  SHANGHAI CHINESE GRAND PRIX F1/2009 -  SHANGHAI

Another race where the wet tyres have been used, are you happy with their performance?
“The wet tyres have worked well here. Obviously, the 2009 specification cars have less downforce than before. In the dry, there is more mechanical grip to compensate for the lack of aerodynamic grip, whereas in the wet there is not that compensation. Despite this, our wet tyres worked very well in very difficult conditions. Of course, some parts of the track had very deep puddles, and we saw drivers struggle with aquaplaning, but overall we can be satisfied. Today I think we watched many demonstrations of excellent driving throughout the field.”
Stats of the Day

Bridgestone Potenza Driver Tyre Strategies
Rd.3 – China Grand Prix

In 2009, the tyre regulations stipulate that the two dry tyre specifications must be visibly distinguishable from each other. At the China Grand Prix, the super soft compound Bridgestone Potenza tyres were marked with green bands on the sidewalls. The wet weather tyre was also marked with a green line in a groove.

www.bridgestonemotorsport.com

Neue Autos, neue Regeln, neue Strecke – die DTM-Saison 2009

DTM

Knapp vier Wochen vor dem DTM-Saisonauftakt 2009 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg präsentierte sich die populärste internationale Tourenwagenserie seinen Fans in der Sportstadt Düsseldorf. Auf der offiziellen Auftakt-Pressekonferenz im Meilenwerk erschien das komplette 19-köpfige Fahrerfeld, angeführt vom aktuellen DTM-Champion Timo Scheider (Audi). „Ich freu mich riesig auf die Saison, denn erstmals starte ich nicht als Jäger, sondern Gejagter. Ich will natürlich meinen Titel verteidigen und Audi zum dritten Mal in Folge zum Siegerauto machen“, sagte Scheider über die zehnte DTM-Saison seit der Wiederbelebung der DTM im Jahr 2000. Ein dritter Erfolg der Ingolstädter in Folge wäre ein Novum in der Serie. Neben Scheider fahren auch der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström (S), Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (DK) und Martin Tomczyk (D) mit dem neuen Audi A4 DTM.

Einer, der nach wie vor bei den Fans in der Gunst ganz oben steht ist Ralf Schumacher. Der ehemalige Formel-1- und Mercedes-Benz-Pilot geht in seine zweite DTM-Saison und hat sich viel vorgenommen: „Natürlich bin ich über Nacht nicht zum perfekten DTM-Fahrer geworden, aber ich möchte Punkte sammeln. Sollte auch ein Podium dabei herausspringen, wäre das klasse“. Mit Schumacher erhalten auch der Ex-DTM-Champion Gary Paffett (GB), Bruno Spengler (CDN) und der Schotte Paul di Resta die aktuelle C-Klasse des Jahrgangs 2009.

Das Fahrerfeld setzt sich aus elf Audi-Piloten und acht Mercedes-Benz-Fahrern zusammen. Deutschland ist mit sieben Startern vor Großbritannien mit sechs Piloten stärkste Nation. Ihr DTM-Debüt.in diesem Jahr geben der Däne Christian Bakkerud und Johannes Seidlitz (D), beide für Audi. Mit Susie Stoddart (Mercedes-Benz) und Katherine Legge (Audi) kämpfen auch zwei Damen um Punkte. Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich sagte zur kommenden Saison: „Unser Ziel ist es natürlich, den Titel zu verteidigen. Zum dritten Mal in Folge zu gewinnen ist unser Traum“. Auch Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef, ist für die Saison gut gerüstet: „Unsere C-Klasse wird fit sein für den Kampf um den Titel. Ich freue mich auf einen grandiosen Auftakt in Hockenheim“.

Zehn Rennen umfasst die DTM-Saison 2009. Auftakt und -finale finden traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt, darüber hinaus gastiert die DTM in der Motorsport Arena Oschersleben, auf dem EuroSpeedway Lausitz, auf dem Nürburgring sowie auf dem Norisring in Nürnberg. Damit ist die Serie in der gesamten Bundesrepublik vertreten. Auch im europäischen Ausland kommen Rennsportliebhaber in den Genuss des spektakulären Tourenwagensports: In diesem Jahr stehen Rennen im niederländischen Zandvoort, in Brands Hatch (England), auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona sowie erstmals auf der Traditionsstrecke von Dijon-Prenois in der französischen Burgund-Region auf dem Programm.

Für alle die, die nicht persönlich an den Rennstrecken sein können überträgt TV-Partner ARD alle Zeittrainings und Rennen live. Am Samstag wird die Sendezeit sogar um 30 Minuten auf 90 erhöht. Somit wird auch vom Rennen der Formel 3 Euro Serie berichtet.

Der ITR-Vorsitzende Hans Werner Aufrecht freut sich auf eine spannende DTM-Saison und ist schon jetzt stolz darauf, alle DTM-Partner weiterhin im Boot zu haben. Mit ARAL konnte der Vertrag sogar bereits verlängert werden. „Auch wir haben die Kostenschraube angesetzt, allerdings ohne an der Qualität zu sparen. Die Zuschauer werden davon nichts merken“, sagte Aufrecht. Der älteste Pilot im Fahrerfeld, Tom Kristensen (41), fasste die Vorfreude auf die anstehende Saison auf seine Art zusammen: „Motorsport ist immer noch so geil wie früher.“

Das Reglement der DTM wurde optimiert. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Zeitplan für die DTM an den Rennwochenenden gestrafft. So findet das halbstündige Roll-out nun am späten Freitagnachmittag statt. Am Samstag folgt das Qualifying ab 13:35 Uhr auf ein zweieinhalbstündiges Freies Training am Vormittag.

Ab diesem Jahr besteht das „Shoot-out“-Qualifying zur Ermittlung der Startplätze für das DTM-Rennen aus vier statt wie bisher aus drei Durchgängen. Nach der ersten 14-minütigen Session kommen die schnellsten 14 Piloten in den nächsten Durchgang. Im zweiten Durchgang haben die verbleibenden Teilnehmer zehn Minuten Zeit, um sich für den dritten zu qualifizieren, der neun Minuten dauert. Nach diesem Durchgang machen die vier schnellsten Fahrer die Verteilung der ersten vier Startplätze unter sich aus. Beim vierten Durchgang darf jeder Fahrer nur eine gezeitete Runde absolvieren. Zwischen dem dritten und dem vierten Durchgang herrschen Parc-fermé-Bestimmungen: Nachtanken und Reifenwechsel sind verboten.

Die DTM-Kommission hat für die Saison 2009 folgende Minimumgewichte beschlossen: Fahrzeuge der Generation 2009: 1.050 Kilogramm, der Generation 2008: 1.030 Kilogramm und der Generation 2007: 1.010 Kilogramm.

www.dtm.com

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