Mika Mäki gewinnt erstes Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie


Der Finne Mika Mäki (Mücke Motorsport) ist der erste Sieger der Formel 3 Euro
Serie 2008. Der Formel-3-Neuling gewann das spannende Rennen auf dem 4,574
Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg vor Charlie Kimball
(Prema Powerteam) und Edoardo Mortara (Signature-Plus), dem besten
Volkswagen-Piloten. Damit feiern die Wolfsburger Motorenhersteller in ihrem
neunten Rennen in der Formel 3 Euro Serie bereits ihr erstes Podest. Auch die
Ränge vier, fünf und sechs wurden von Volkswagen-Fahrern belegt.
Mäki profitierte beim ersten Sieg eines Finnen in der stärksten Nachwuchsserie der
Welt vom Ausfall des in Führung liegenden Nico Hülkenberg (ART Grand Prix), der mit
defektem Motor ausrollte. Mäki gewann nach 23 Runden mit einem Vorsprung von
1,464 Sekunden vor Rückkehrer Kimball.
Das Rennen wurde überschattet vom Überschlag des Briten Jon Lancaster (ART
Grand Prix). Der Rookie fuhr im Kampf um Platz sechs auf das Hinterrad von Jean-Karl
Vernay (Signature-Plus) und überschlug sich. Er erlitt keine offensichtlichen
Verletzungen, wurde aber zum Sicherheitscheck in ein Krankenhaus gebracht.
Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Es ist großartig, gleich bei meinem ersten Rennen in
der Formel 3 Euro Serie zu gewinnen. Bisher lief das Wochenende trotz teilweise
schwieriger Wetterbedingungen perfekt. Nach Hülkenbergs Ausfall übernahm ich die
Führung, kontrollierte das Rennen und fuhr den ersten Platz sicher ins Ziel.“
Charlie Kimball (Prema Powerteam): „Es ist toll, wieder zurück in der Formel 3 Euro
Serie zu ein. Dann gleich auf dem Podium zu stehen, macht die Rückkehr noch besser.
Da ich nichts riskieren wollte, fuhr ich den zweiten Platz sicher nach Hause.“
Edoardo Mortara (Signature-Plus): „Ich freue mich riesig, gleich im ersten Rennen mit
Volkswagen und zu Beginn ihrer ersten kompletten Saison in der Formel 3 Euro Serie
aufs Podium zu fahren. Darauf können wir nun aufbauen. Das Auto und der Motor
haben noch sehr viel Potenzial. Mit Platz drei bin ich vollkommen zufrieden, denn Mäki
und Kimball waren heute schneller als ich.“

Pos. No. Driver Nat. Entrant Make lap. Time Diff. Gap fast lap.
1 26 Mika Mäki (R) FIN Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:28.816 1:35.108
2 10 Charlie Kimball USA Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 23 41:30.280 01.464 01.464 1:35.200
3 7 Edoardo Mortara ITA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 23 41:35.572 05.292 06.756 1:35.452
4 8 Franck Mailleux FRA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 23 41:36.665 01.093 07.849 1:35.492
5 30 Jean Karl Vernay FRA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 23 41:37.287 00.622 08.471 1:35.451
6 17 Maximilian Götz GER RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 23 41:39.614 02.327 10.798 1:35.720
7 3 Christian Vietoris GER Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:41.820 02.206 13.004 1:35.752
8 9 Renger v. d. Zande NED Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 23 41:42.469 00.649 13.653 1:35.433
9 4 Erik Janis (R) CZE Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:44.928 02.459 16.112 1:35.972
10 5 Sam Bird GBR Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:46.555 01.627 17.739 1:36.024
11 34 Yann Clairay FRA SG Formula Mercedes Dallara F308 23 41:47.260 00.705 18.444 1:35.906
12 2 James Jakes GBR ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 23 41:47.644 00.384 18.828 1:35.546
13 28 Koudai Tsukakoshi JPN Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:48.044 00.400 19.228 1:35.841
14 15 Daniel Campos-Hull (R) SPA HBR Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:48.810 00.766 19.994 1:35.773
15 22 Rodolfo Gonzalez VEN Carlin Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:49.438 00.628 20.622 1:36.033
16 21 Richard Philippe (R) FRA Carlin Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:50.510 01.072 21.694 1:35.691
17 18 Martin Plowman (R) GBR RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 23 41:57.304 06.794 28.488 1:36.184
18 31 Stefano Coletti (R) MON Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 23 41:58.002 00.698 29.186 1:36.156
19 6 Niall Breen IRL Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 23 41:58.559 00.557 29.743 1:35.578
20 27 Basil Shaaban LIB HBR Motorsport Mercedes Dallara F308 23 42:02.717 04.158 33.901 1:36.142
21 14 Michael Klein GER Jo Zeller Racing Mercedes Dallara F308 22 41:52.399 1 lap 1 lap 1:35.465
NOT CLASSIFIED
24 Jules Bianchi (R) FRA ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 14 28:07.576 9 laps 1:35.599
32 Jens Klingmann (R) GER RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 13 25:49.006 10 laps 1:37.255
19 Tom Dillmann FRA SG Formula Mercedes Dallara F308 13 42:20.953 10 laps 1:36.220
1 Nico Hülkenberg GER ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 12 23:16.151 11 laps 1:35.224
23 Dani Clos ESP Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 7 11:36.595 16 laps 1:35.665
25 Jon Lancaster (R) GBR ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 6 9:47.709 17 laps 1:36.239
29 Kazuya Oshima JPN Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 4 6:48.196 19 laps 1:38.107
20 Henkie Waldschmidt (R) NED SG Formula Mercedes Dallara F308 0 00.000 23 laps 00.000

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DTM Qualifying Hockenheim

Audi-Pilot Timo Scheider mit erster DTM-Pole des Jahresdtm_2008-04-12-027
Hockenheim. Das erste Ausrufezeichen der neuen DTM-Saison setzte Timo Scheider aus
Lahnstein. Beim Qualifying zum Saisonauftakt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg
umrundete der Audi-Pilot in 1:32,655 Minuten die 4,574 Kilometer lange Strecke als
Schnellster und sicherte sich so die erste DTM-Pole-Position des Jahres. „Perfekte Runde,
perfektes Auto, perfekter Tag”, sagte der 29-Jährige. Ebenfalls aus der ersten Startreihe von
Platz zwei aus geht sein Teamkollege, der amtierende DTM-Champion Mattias Ekström (S),
in das 37 Runden lange Rennen über 169,238 Kilometer. Dritter wurde der DTM-Vize-
Champion des Vorjahres, Bruno Spengler (CDN, Mercedes-Benz). Für Scheider ist es die
dritte Pole-Position in der DTM, für seinen Arbeitgeber Audi die 37.
Nachdem sintflutartiger Regen die Tests am Freitag behinderte, boten Sonnenschein und
milde Temperaturen am Samstag beste Voraussetzungen beim ersten Qualifying der Saison.
Das 19-köpfige Fahrerfeld präsentierte den Zuschauern ein spannendes Zeittraining. Mit
besonderem Interesse verfolgten die Zuschauer DTM-Neuling Ralf Schumacher. Der
ehemalige Formel-1-Fahrer ließ nicht lange auf sich warten und fuhr mit der AMG Mercedes
C-Klasse aus dem Vorjahr als Erster auf die Strecke. Schumacher verpasste um 88
Tausendstelsekunden nur knapp den Sprung in die zweite Runde des Shoot-Out-Qualifyings
und startet bei seiner DTM-Premiere von Platz 15. „In der DTM geht es sehr eng zu. Ich bin
nicht unzufrieden und habe wieder dazugelernt”, erklärte Schumacher.
Der erst 21-jährige Schotte Paul di Resta (Mercedes-Benz) fuhr hinter dem Führungstrio als
Viertschnellster über die Ziellinie, der Däne Tom Kristensen im Audi A4 DTM und Mercedes-
Benz-Pilot Jamie Green (GB) folgten auf den Plätzen. Einen tollen Einstand feierte der DTMNeuling
Oliver Jarvis. Der 24-jährige Brite qualifizierte sich für alle Sessions des Zeittrainings
und startet als bester Pilot eines Jahreswagens mit dem Audi A4 DTM am Sonntag hinter
Markenkollege Martin Tomczyk von der achten Startposition.
DTM-Rekordchampion Bernd Schneider verpasste mit der AMG-Mercedes C-Klasse den
Sprung in die letzte Runde des Shoot-Out-Qualifyings. Der 43-Jährige beginnt den ersten
DTM-Lauf der Saison als Neunter. Nach seinem einjährigen Auftritt in der Formel 1 fuhr der
DTM-Vize-Champion von 2003, Christijan Albers (NL), bei seiner Rückkehr auf den 14.
Startplatz. Die beiden Damen im Feld, Susie Stoddart (Mercedes-Benz) und Katherine Legge
(Audi) gehen von den Positionen 17 und 19 in das Rennen.
Die ARD berichtet am Sonntag ab 13.45 Uhr live vom Saisonauftakt der DTM auf dem
Hockenheimring Baden-Württemberg.
Timo Scheider (1. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Perfekte Runde, perfektes Auto, ein
perfekter Tag. Es war ein atemberaubendes Qualifying. Ich bin selbst etwas überrascht über
meine dritte Pole. Meinen Mechanikern habe ich einiges zu verdanken, da sie mir ein
großartiges Auto hingestellt haben.”
Mattias Ekström (2. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Mit Platz zwei bin ich
sehr zufrieden, und ich bin beeindruckt, wie gut der neue Audi A4 DTM funktioniert. Ich hatte
schon vor der Saison ein gutes Bauchgefühl, dass das Auto top sein würde. Es ist aber noch
besser, als ich erwartet hatte. Aber Quali ist Quali und Rennen ist Rennen.”
Bruno Spengler (3. Startplatz, Mercedes-Benz Bank AMG Mercedes): „Heute hat es für
die Pole-Position nicht gereicht. Natürlich bin ich etwas enttäuscht. Aber das
Rennwochenende ist noch nicht vorbei, und morgen geht es im Rennen um den Sieg. Ich bin
sicher, wir werden ein sehr starkes Auto haben.”
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Es ist natürlich sehr schön, die erste Pole
des Jahres zu haben. Aber deswegen wissen wir noch lange nicht, wie der Rest der
Saison wird. Man muss abwarten, wie das Rennen morgen ausgeht, die Long-runs
stimmen mich aber zuversichtlich. Wir haben über den Winter ein komplett neues Auto
entwickelt, und die Messlatte liegt für den Titelverteidiger sehr hoch, da jeder eine
besondere Leistung erwartet. Für heute bin ich sehr zufrieden, auch über das Ergebnis
von Oliver Jarvis, der es in seiner DTM-Qualifying-Premiere unter die ersten Acht
geschafft hat.”
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Es war ein aufregendes und
spannendes Qualifying, und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn ich habe ein viel
schlechteres Ergebnis erwartet. Wir waren hier von Anfang an nicht so stark und haben
nicht in die richtige Richtung gearbeitet. Zwei Zehntel Abstand zu Timo Scheider sind in
der DTM eine Menge. Audi war einfach besser, meinen Glückwunsch zur ersten Pole der
Saison. Aber das war heute nur das Qualifying, das Rennen morgen ist etwas ganz
anderes und unsere Testergebnisse zeigen eine gute Konstanz. Ralf Schumacher ist nur
sehr knapp nicht unter die Top 14 gekommen. Aber wir sind nicht enttäuscht, er ist
damit im Plan.“

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Formel 3 Euro Serie Hockenheim 11. – 13. April 2008

Formel 3 Euro Serie, DTM Hockenheim 11. – 13. April 2008
Lufttemperatur: 8,1 °C
Asphalttemperatur: 4,7 °C
Pole Position für Nico Hülkenberg vor Rookie Mika Mäki
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix, 1:45,474 min) sicherte sich die Pole Position
für das erste Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie, das am heutigen
Samstagmittag auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-
Württemberg ausgefahren wird. Der Deutsche umrundete den Grand Prix-Kurs
0,751 Sekunden schneller als Mika Mäki (Mücke Motorsport, 1:46,225 min). Mäkis
Teamkollege Christian Vietoris (1:46,355 min) und der schnellste Volkswagen-
Pilot Edoardo Mortara (Signature-Plus, 1:46,888 min) belegten im Qualifying den
dritten und den vierten Rang.
Nico Hülkenberg verdrängte erst in der letzten Sekunde den bis dahin führenden Mika
Mäki von der Spitze. Auch Christian Vietoris holte sich den dritten Platz erst in seiner
letzten Qualifying-Runde. Neben Mäki schafften auf abtrocknender Strecke auch noch
die beiden Rookies Jules Bianchi (ART Grand Prix, 1:46,967 min) und Jon Lancaster
(ART Grand Prix, 1:46,969 min) den Sprung unter die besten Sechs.
Das Qualifying wurde mit einem Tag Verspätung am heutigen Samstag zu früher
Stunde ausgefahren. Grund der Verschiebung war starker Regen, der eine
Durchführung des Zeittrainings am gestrigen Freitagnachmittag unmöglich machte.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Das Qualifying war spannend. Obwohl die
Strecke immer trockener wurde, konnte man nie auf Slicks wechseln. Es kam am
Schluss darauf an, die beste Linie zu finden. In meiner letzten Runde hatte ich freie
Bahn und es hat gepasst. Aber die Pole ist nur die halbe Miete.“
Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Es lief richtig gut. Mein Ingenieur hat mir über Funk
immer „P1“ durchgegeben. Die wollte ich natürlich auch halten. Aber meine letzte
Runde war nicht so gut wie die von Nico Hülkenberg. Dennoch kann ich mit Rang zwei
bei meinem ersten Qualifying in der Formel 3 Euro Serie zufrieden sein.“
Christian Vietoris (Mücke Motorsport): „Ich habe mir eine bessere Position in der
letzten Runde ruiniert, weil ich zu schnell in die ersten beiden Kurven gefahren bin. Den
Rest der Runde fuhr ich dann sehr defensiv, denn ich wollte nicht noch mehr Fehler
machen. Dass es dennoch zur dritten Position gereicht hat, hätte ich nicht gedacht.“

Result qualifying -Reg.No.: 122/08
Pos No. Cl. Driver Nat. Entrant Make Lap Besttime Diff. Gap. km/h
1 1 Nico Hülkenberg GER ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 13 1:45.474 156.118
2 26 R Mika Mäki FIN Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:46.225 00.751 00.751 155.014
3 3 Christian Vietoris GER Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 12 1:46.355 00.130 00.881 154.825
4 7 Edoardo Mortara ITA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 14 1:46.888 00.533 01.414 154.053
5 24 R Jules Bianchi FRA ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 13 1:46.967 00.079 01.493 153.939
6 25 R Jon Lancaster GBR ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 13 1:46.969 00.002 01.495 153.936
7 10 Charlie Kimball USA Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 14 1:47.179 00.210 01.705 153.635
8 30 Jean Karl Vernay FRA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 14 1:47.200 00.021 01.726 153.604
9 23 Dani Clos ESP Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 14 1:47.339 00.139 01.865 153.406
10 14 Michael Klein GER Jo Zeller Racing Mercedes Dallara F308 12 1:47.395 00.056 01.921 153.326
11 4 R Erik Janis CZE Mücke Motorsport Mercedes Dallara F308 12 1:47.597 00.202 02.123 153.038
12 8 Franck Mailleux FRA Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 14 1:47.706 00.109 02.232 152.883
13 20 R Henkie Waldschmidt NED SG Formula Mercedes Dallara F308 12 1:47.723 00.017 02.249 152.859
14 17 Maximilian Götz GER RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 8 1:47.781 00.058 02.307 152.776
15 2 James Jakes GBR ART Grand Prix Mercedes Dallara F308 12 1:47.852 00.071 02.378 152.676
16 34 Yann Clairay FRA SG Formula Mercedes Dallara F308 9 1:48.165 00.313 02.691 152.234
17 9 Renger v. d. Zande NED Prema Powerteam Mercedes Dallara F308 10 1:48.214 00.049 02.740 152.165
18 15 R Daniel Campos-Hull SPA HBR Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.215 00.001 02.741 152.164
19 22 Rodolfo Gonzalez VEN Carlin Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.401 00.186 02.927 151.903
20 29 Kazuya Oshima JPN Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.534 00.133 03.060 151.717
21 31 R Stefano Coletti MON Signature-Plus Volkswagen Dallara F308 13 1:48.684 00.150 03.210 151.507
22 28 Koudai Tsukakoshi JPN Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.726 00.042 03.252 151.449
23 5 Sam Bird GBR Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.729 00.003 03.255 151.444
24 6 Niall Breen IRL Manor Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:48.758 00.029 03.284 151.404
25 19 Tom Dillmann FRA SG Formula Mercedes Dallara F308 11 1:48.913 00.155 03.439 151.189
26 27 Basil Shaaban LIB HBR Motorsport Mercedes Dallara F308 13 1:49.269 00.356 03.795 150.696
27 21 R Richard Philippe FRA Carlin Motorsport Mercedes Dallara F308 10 1:54.680 05.411 09.206 143.586
NOT CLASSIFIED
32 R Jens Klingmann GER RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 9 1:57.507 12.033 140.131
18 R Martin Plowman GBR RC Motorsport Volkswagen Dallara F308 9 1:57.688 12.214 139.916

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ATS Formel-3-Cup 2008

Teilnehmer 2008 fahrer-b

Die Starterliste des ATS Formel-3-Cup 2008 weist eine Menge Besonderheiten auf. Da treten beispielsweise erstmals in der Geschichte des deutschen Formel-3-Sports zwei Brüderpaare an: die Luxemburger David und Gary Hauser sowie die Italiener Federico und Giulio Glorioso. Auch das weibliche Geschlecht ist gleich doppelt vertreten: durch Karline Stala aus Lettland und Shirley van der Lof aus den Niederlanden. Mit Hamad Al Fardan aus Bahrain kommt 2008 der erste Araber nach Deutschland und mit Sebastian Saavedra der erste Kolumbianer.

Gesamtstarterliste 2008

Die aktuelle Starterliste als PDF herunterladen.          www.formel3.de

Formel 3 Euro Serie

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Formel 3 Euro Serie, DTM Hockenheim 11. – 13. April 2008
Streckenlänge: 4,574 Kilometer
Rundenrekord: 1:33,701 min
Romain Grosjean 2007
Distanz: 25 Runden
Sieger 2007: Sébastien Buemi
Romain Grosjean
30 Fahrer wollen Nachfolger von Romain Grosjean werden
Am kommenden Wochenende startet die Formel 3 Euro Serie in ihre sechste
Saison und diese verspricht, eine sehr spannende zu werden. 30 Talente werden
beim Saisonauftakt auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-
Württemberg in der Startaufstellung versammelt sein, wenn die Ampel zum
ersten Mal in diesem Jahr auf grün springt. Und alle haben nur ein Ziel:
Nachfolger des amtierenden Champions Romain Grosjean zu werden.
Der Franzose Romain Grosjean ist nur einer aus der Liste der erfolgreichen Piloten,
die die Formel 3 Euro Serie in fünf Jahren hervorgebracht hat. Im aktuellen Starterfeld
der Formel 1 finden sich acht Piloten, die den Sprung aus der Formel 3 Euro Serie in
die Königsklasse des Motorsports geschafft haben. Der bekannteste und bis heute
erfolgreichste ist der Brite Lewis Hamilton, der 2005 überlegen die Formel 3 Euro Serie
gewann. Zwei Jahre später freute er sich über den Vize-Titel in der Formel 1.
Favoriten auf den Titel der Formel 3 Euro Serie 2008 gibt es viele. Einer von ihnen ist
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix). Der Deutsche ist schon mit einem Testvertrag
beim Formel-1-Team Williams-Toyota ausgestattet und fuhr bereits einige Tests für die
britische Mannschaft. Nun liegt sein Fokus wieder auf der Formel 3 Euro Serie.
Neben insgesamt 18 neuen Fahrern – davon zehn Rookies – finden sich auch zwei
neue Teams in der Starterliste. Carlin Motorsport, eines der erfolgreichsten Teams der
englischen Formel 3, und SG Formula aus Frankreich debütieren in die stärkste
Nachwuchsserie der Welt.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Die Strecke in Hockenheim ist ein schöner Ort
für einen Saisonauftakt. Vor allem die Atmosphäre im voll besetzten Motodrom ist
einmalig. Ich kann es nach dem langen Winter kaum noch erwarten, dass es endlich
losgeht. Ich fühle mich im Moment so richtig wohl in meinem Auto und bei meinem
Team ART Grand Prix. Alles passt, wie ein gut eingelaufener Schuh.“
Die Formel 3 Euro Serie wird live oder re-live in 20 Länder übertragen. Zudem senden
zahlreiche Länder Zusammenfassungen der Rennen zur Formel 3 Euro Serie.

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Formula BMW Europe

Die Anspannung steigt: Fahrer freuen sich auf die Formula BMW Europe.

Sie wollen endlich Rennen fahren, doch noch müssen sich die 28 jungen Fahrer der Formula BMW Europe etwas gedulden. Denn erst am 26. April findet in Barcelona das erste Saisonrennen im Rahmen des Formel- 1-Grand Prix von Spanien statt.

Getestet wurde im Vorfeld bei offiziellen Tests in Monza, Zolder, Barcelona und Silverstone. Die Nachwuchspiloten, die bereits im Alter von 15 Jahren ein 140 PS starkes Formel-Fahrzeug pilotieren dürfen, sind optimal vorbereitet. In einer guten Frühform präsentierte sich Adrien Tambay, der Sohn des ehemaligen französischen Formel-1-Piloten Patrick Tambay.
Der 17 Jahre alte Tambay, der im vergangenen Jahr in der Formel BMW Deutschland den Rookie-Titel gewann, belegte bei allen offiziellen Tests einen Platz in den vorderen Rängen. „Mein Ziel ist klar: Ich möchte neuer Champion werden“, sagt der BMW Junior Fahrer. Doch diesen Wunsch hegt er nicht als Einziger. Der Däne Michael Christensen möchte am Ende ebenso ganz oben stehen wie der Deutsche Marco Wittmann aus der Nähe von Nürnberg.
Von ihrer Erfahrung aus dem vergangenen Jahr profitieren der Mexikaner Esteban Gutierrez, der 2007 in der Fomula BMW USA bester Rookie wurde, und Jazeman Jaafar aus Malaysia, der die Fomula BMW Asia gewann. Das starke Fahrerfeld, das sich aus Talenten aus 13 Nationen zusammensetzt, wird es jedem Rennsieger so schwer wie möglich machen. Zudem schauen viele prominente Augenpaare zu, wenn sich die Formel BMW Piloten auf die Strecke begeben. International sind in diesem Jahr auch die Formel BMW Junioren: Neben dem Dänen Christensen und Tambay aus Frankreich zählen noch der Deutsche David Mengesdorf, der Brite Oliver Millroy und der Spanier Ramon Pineiro zu dieser Gruppe.
Das Publikum auf den Tribünen und im Formel-1-Fahrerlager bekommt in der Formula BMW Europe Motorsport in seiner ursprünglichen Form zu sehen. Die ambitionierten Nachwuchspiloten gehen in 140 PS starken Autos an den Start. Mit gleichem Material ausgerüstet zeigt sich auf der Strecke, wer Fahrkünste, Fitness und Fahrzeugabstimmung am besten zusammenbringen kann. Besonders spannend: Die Formel BMW Fahrzeuge sind seit dieser Saison mit Funk ausgerüstet. Die Interaktion zwischen Fahrer und Team wird intensiviert, denn so lernen die jungen Fahrer frühzeitig den Umgang mit Funk, der in späteren Rennserien unumgänglich ist. Zudem können während des Rennens sicherheitsrelevante Themen wie ein Rennabbruch kommuniziert werden.
Sieben Mal findet die Formula BMW Europe im Rahmenprogramm der Formel 1 statt. Ein Rennwochenende für die Fahrer besteht aus Freiem Training, Qualifying und zwei Rennläufen (Lauf 1 am Samstag, Lauf 2 am Sonntag).

BMW Motorsport.

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Picture by Wolfgang LINDNER

GU Racing – Formel Renault NEC und Formel ADAC Masters Testtage erfolgreich absolviert

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Bereits vergangene Woche fanden die ersten offiziellen Testtage in der Formel Renault 2.0 NEC und der Formel ADAC Masters statt.Für das GU Racing Team testeten in der Formel Renault Max Wissel und Carlos Gaitan und in der ADAC Masters Johann Ledermair.Leider konnte Valeriy Bercha nicht testen,da dem Team erst ein Fahrzeug zur Verfügung stand.

Die Formel Renault NEC hatte bereits in Oschersleben und Hockenheim getestet.Für das GU Racing Team und die Fahrer war es das erste Kräftemessen in dieser Serie.Die anderen Teams und auch das Fahrzeug sind noch neu für alle und so war man gespannt wie der Vergleich zu den anderen Teams und Fahrern ausfallen würde.Und gleich an beiden Testveranstaltungen hatte man von allem etwas.Regen und Trockensitzungen wechselten sich permanent ab.Trotzdem machten allen einen guten Job und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.Im Regen zeigte einmal mehr Max Wissel wer der Regenkönig ist.Er zeigte allen schon mal seine Ambitionen und fuhr konstant die schnellsten Runden sowohl in Oschersleben,als auch in Hockenheim.Anders war es dann im Trockenen.Hier muß noch etwas gearbeitet werden,aber trotzdem war Max immer unter den schnellsten und platzierte sich unter den ersten 5 Fahrern.

Bei Carlos lief es anfangs noch nicht so rund,er hatte noch Eingewöhnungsschwierigkeiten,konnte diese aber im Laufe der Zeit überwinden und platzierte sich ebenfalls in den Top 10.Da er keine neuen Reifen fahren konnte lässt das auf mehr hoffen.Leider war er kurz vor dem Reifenwechsel in das Kiesbett abgebogen und das hatte eine längere Pause zur Folge.Aber unter den gezeigten Leistungen kann man beruhigt in die Saison starten.

Die Formel ADAC hatte nach Oschersleben zu den ersten zwei offiziellen Testtagen eingeladen und alle Teams folgten diesem Ruf das neue Auto erstmals auszufahren.Fahrer wie Teams waren gespannt wie die neuen Dallaras zu fahren sind und wie es mit der Zuverlässigkeit aussieht.Johann Ledermair,der seine erste Formelsaison bestreitet war für das GU Racing Team am Start.Auch hier zeigte sich der Wettergott von allen Seiten.Von Regen über Schnee zu Sonnenschein war alles geboten.Johann zeigte sich unbeeindruckt von diesen Bedingungen und fuhr unter allen Teilnehmern sehr schnelle Regenzeiten und wechselte sich mit einem Kontrahenten permanent auf den ersten zwei Plätzen.Auch bei abtrochnender Strecke war er schnell.Das Team wechselte rechtzeitig auf Slicks und Johann fuhr die schnellste Zeit am Vormittag.Am Nachmittag schlug dann aber der defektteufel zu und bei dem neuen Fahrzeug traten Probleme in der Elektrik auf.Das Steuergerät musste dreimal gewechselt werden und so konnte Johann am Nachmittag nur wenige Runden fahren.Leider konnten auch keine neuen Reifen mehr gefahren werden und so blieb am Ende der beachtliche 3 Platz mit den wenigsten gefahrenen Runden.Auch andere Teams hatten Probleme mit der Elektrik und es bleibt nur zu hoffen das diese schnellstens ausgemerzt werden.Hier ist der Motorenpartner VW gefordert.Unterm Strich jedoch extrem gelungene Testtage.Teamchef Günther Unterreitmeier:“ Ich bin sehr zufrieden mit den Testtagen und hoffe das wir das mit in die Saison nehmen können.Meine Fahrer und mein Team haben einen super Job gemacht.“ 

GU-Racing Team International            Tel. 0049-171-4454592

Mail. info@4speedmedia.de                  www.gu-racing.com

WTCC Puebla


07.04.2008

Die WTCC-Rennen von Puebla im Stenogramm.

In Mexiko konnte nur Andy Priaulx einen WM-Punkt für BMW gewinnen. Unser Renn-Stenogramm zeigt Ihnen, wie es dazu kam.

Rennen 1.
Start
Die Fahrer der BMW Länderteams erleben einen schwierigen „fliegenden“ Start. Augusto Farfus fällt vom fünften auf den neunten Rang zurück, nachdem ihn gleich zwei SEAT-Fahrer gerammt haben. Auch Félix Porteiro und Andy Priaulx verlieren je eine Position und fahren auf den Plätzen 12 und 13. Jörg Müller und Alessandro Zanardi sind in Zwischenfälle verwickelt.
Runde 2
Farfus überholt Robert Huff und liegt nun auf dem achten Platz.
Runde 4
Porteiro kommt in Kurve neun von der Strecke ab und rutscht auf den 19. Platz.
Runde 6
Farfus nutzt einen Fehler von Yvan Muller und erobert Rang sieben.

Runde 7
Muller kontert, und Farfus fährt wieder auf der achten Position.
Runde 8
Müller und Zanardi haben sich nach dem Pech am Start nach vorn gearbeitet. Müller liegt bereits wieder auf Platz 14, Zanardi ist 15. Farfus verliert die achte Position an Tiago Monteiro.
Runde 10
Priaulx übernimmt den elften Platz von Pierre-Yves Corthals.
Runde 12
Farfus muss Robert Huff den neunten Platz überlassen.
Runde 15
Priaulx überholt Farfus und fährt nun auf dem zehnten Rang.
Ziel
Priaulx ist als Zehnter der bestplatzierte BMW Fahrer. Farfus wird Elfter. Müller und Zanardi folgen auf den Plätzen 14 und 15. Porteiro sieht nach seinem Ausrutscher zumindest noch als 16. die Zielflagge.

 
Rennen 2.
Start
Bis auf Müller können sich alle Fahrer der BMW Länderteams verbessern. Den größten Sprung macht Zanardi, der sich vom 15. auf den zwölften Platz nach vorn schiebt. Priaulx kommt als Neunter unmittelbar vor Farfus aus der ersten Kurve. Porteiro ist 15., dahinter folgt Müller.

Runde 2
Farfus verliert Platz zehn an Robert Huff. Wenig später geht der Chevrolet-Fahrer auch an Priaulx vorbei.
Runde 4
Priaulx erobert den neunten Platz von Tom Coronel.
Runde 5
Priaulx geht an Huff vorbei und ist nun Achter.
Runde 8
Priaulx muss sowohl Coronel als auch Huff wieder passieren lassen.
Runde 9
Durch das Ausscheiden von Nicola Larini rücken alle BMW Piloten eine Position vor.
Runde 10
Alain Menu kommt von der Strecke ab, und Priaulx schiebt sich auf Platz acht. Auch Farfus profitiert und fährt auf dem neunten Platz.
Runde 12
Priaulx geht erneut an Huff vorbei. Derweil erobert Menu Rang neun von Farfus zurück.
Runde14
Priaulx verliert Platz sieben an Menu. Porteiro muss aufgrund eines technischen Problems am Schalthebel an elfter Stelle liegend aufgeben, kommt aber noch als 20. in die Wertung.
Ziel
Priaulx gewinnt für BMW als Achter den einzigen WM-Punkt des Wochenendes. Farfus belegt den zehnten Platz. Zanardi sieht als Elfter die Zielflagge, dahinter folgt Müller.

BMW Motorsport

BMW Sauber F1 Team – Großer Preis von Bahrain

Bahrain Grand Prix 2008

Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 06.04.08
Wetter: trocken, 28-29°C Luft, 36-38°C Asphalt
Sakhir (BH). Das BMW Sauber F1 Team kommt nach den ersten drei Grands Prix als WM-Führender nach Europa zurück. Robert Kubica, der am Samstag die erste Poleposition für das Team geholt hatte, und Nick Heidfeld belegten beim Großen Preis von Bahrain die Plätze drei und vier. Damit freute sich das Team über den dritten Podiumsplatz in Folge und hat zum ersten Mal in seiner jungen Geschichte die Tabellenspitze übernommen, wenngleich nur mit einem einzigen Punkt Vorsprung.
Robert Kubica: 3.
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,775 min in Rd. 55 (fünftschnellste insgesamt)
„Ich freue mich über das Ergebnis. Ich habe zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium gestanden, und das Team führt in der Weltmeisterschaft. Allerdings hatte ich beim Start massiv durchdrehende Räder und bin in der ersten Kurve der zweiten Runde über irgendetwas drüber gefahren. Als ich dann durch das Öl fuhr, dachte ich erst, ich hätte ein Reifenproblem. Ich wusste noch nicht, dass dort Öl lag. Dies war ein großer Tag für das Team. Jetzt freue ich mich auf Barcelona.“
Nick Heidfeld: 4.
BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,565 min in Rd. 48 (zweitschnellste insgesamt)
„Ich bin jetzt nach dem Rennen deutlich zufriedener als gestern, Platz vier ist ein versöhnliches Ergebnis nach einem für mich schwierigen Wochenende. Die Fahrzeugbalance war auf dieser Strecke einfach nicht so, wie ich sie gerne gehabt hätte. Ich hoffe, das passiert mir nicht so schnell wieder. Im Rennen dann nur einen Platz hinter meinem Teamkollegen anzukommen, der von der Poleposition gestartet ist, während ich Sechster war, ist ein gutes Ergebnis. Jarno Trulli und Heikki Kovalainen zu überholen, hat Spaß gemacht. Bei uns lief wieder alles reibungslos.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Drittes Rennen, zum dritten Mal auf dem Podium: Das war wirklich ein Saisonauftakt nach Maß für unser Team. Die Plätze drei und vier in Bahrain durch Robert und Nick sind eine sehr gute Ausbeute. Die gezeigten Leistungen geben allen einen großen Motivationsschub für die kommenden Wochen. Beide Fahrer haben am Start Positionen verloren, die Ursache dürfte technischer Art sein und muss noch geprüft werden. Danach waren beide ausgezeichnet unterwegs, die Boxenstopps haben perfekt funktioniert, so dass am Ende nur ein erfreulich kleiner Abstand zu Ferrari zu Buche stand. Wir haben noch Potenzial im Auto und werden weiterhin sorgfältig einen Schritt nach dem anderen machen.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das Rennen ist abgelaufen wie erwartet. Wir haben gewusst, dass das Tempo von Ferrari hier höher ist und haben unsere Strategie entsprechend ausgelegt. Die Plätze drei und vier haben Robert und Nick sicher eingefahren und das Optimum herausgeholt. Der Abstand zur Spitze war am Ende erfreulich gering, und nach hinten hatten wir etwas Luft. Nach drei Podiumsplätzen in drei Rennen gehen wir gestärkt in die kurze Pause und werden hoch motiviert daran arbeiten, den Abstand zur Spitze weiter zu verringern.“

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BMW Sauber F1 Team – GP Bahrain – Qualifikation

Bahrain Grand Prix 2008

Sakhir (BH). Der Pole steht auf Pole – das BMW Sauber F1 Team feiert seine erste Qualifying-Bestzeit. Robert Kubica war Schnellster im Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain. Es ist der 38. Grand Prix für das Team und der 25. für Kubica. Teamkollege Nick Heidfeld belegte in Sakhir Platz sechs.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 1., 1.33,096 min (3. Training: 7., 1.33,024 min)
„Ich freue mich unheimlich. In Australien habe ich die Poleposition verpasst, diesmal hat es geklappt. Meine erste Runde im Top-Ten-Qualifying war gut, aber ich habe in der ersten Kurve einen kleinen Fehler gemacht. Die zweite Runde war schneller, obwohl ich in Kurve neun auch wieder einen Schnitzer gemacht habe. Wir wussten vor der Saison aufgrund der Simulations- und Windkanaldaten, dass das Auto gut sein würde. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir monatelang ohne Unterlass hart weiter gearbeitet haben. Dafür möchte ich mich beim gesamten Team bedanken. Jetzt bereiten wir uns auf ein hartes Rennen vor.“
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Qualifying 6., 1.33,737 min (3. Training: 20., 1.34,074 min)
„Erstmal möchte ich Robert gratulieren. Die erste Poleposition für unser Team ist ein toller Erfolg, es ist phantastisch, dass wir ein Auto haben, mit dem wir das können. Als Sechster kann ich da im Vergleich natürlich nicht zufrieden sein. Aber nachdem ich in den freien Trainings echte Schwierigkeiten hatte, auf einer einzelnen Runde das Potenzial der Reifen auszunutzen und richtig Grip zu finden, hätte es heute auch noch viel schlimmer kommen können. Wir haben seit Freitag einiges an der Balance verändert, und mein Auto ist viel besser geworden. Auf den Longruns war es ohnehin von Anfang an in Ordnung, von daher habe ich keinen Grund, vor dem Rennen den Kopf in den Sand zu stecken.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das ist ein phantastischer Tag für Robert und unser immer noch junges Team. Mit der Poleposition haben wir wirklich nicht gerechnet. Wir befinden uns in unserem dritten Jahr und stehen zum ersten Mal ganz vorne in der Startaufstellung. Damit haben wir den nächsten Schritt auf der Leiter geschafft. Am Kommandostand hat mir ein Sauber-Kämpe gesagt, dass dies für ihn 256 Rennen gedauert hat. Robert ist wirklich eine perfekte Runde gelungen. Nick hingegen war hier bisher nicht ganz zufrieden, doch in der dritten Startreihe hat auch er noch eine gute Ausgangsposition.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Für uns ist dies ein ganz besonderer Tag, weil wir als Team erstmals überhaupt die Poleposition erreicht haben. Und diese haben wir uns auf der Strecke erkämpft. Riesenkompliment an Robert – nicht nur für seine letzte Runde, denn seit dem ersten Freien Training am Freitag ist er hervorragend unterwegs. Aber auch Nick liegt als Sechster noch gut im Rennen. Bei dieser Ausgangsposition freuen wir uns natürlich sehr auf den morgigen Grand Prix.“

www.bmw-sauber-f1.com

WTCC Mexiko


WM-Läufe in der Höhenluft von Mexiko.

Am kommenden Wochenende stehen für die BMW Länderteams in Puebla die Läufe drei und vier der FIA World Touring Car Championship auf dem Programm.

Beim Saisonauftakt in Brasilien hatte das Fahrerquintett mit dem BMW 320si WTCC vor gut einem Monat 36 Punkte errungen. Weitere WM-Zähler zu gewinnen, haben sich die Piloten auch für die Läufe auf dem „Autódromo Miguel E. Abed“ vorgenommen. Allerdings stehen sie dabei vor einer schwierigen Mission.
Zum einen liegt Puebla auf knapp 2 200 Meter Höhe. Damit geht ein nicht zu vernachlässigender Leistungsverlust einher, der allerdings bei der Konkurrenz mit Dieselmotoren bauartbedingt deutlich geringer ausfällt als beim BMW P45 Aggregat.
Zum anderen haben vier der fünf BMW Piloten der Länderteams erstmals in diesem Jahr „Erfolgsgewicht“ an Bord: Andy Priaulx vom BMW Team UK tritt als WM-Dritter mit 33 Kilogramm Ballast an, BMW Team Germany Fahrer Jörg Müller nimmt 26 Kilogramm mit. Félix Porteiro vom BMW Team Italy-Spain und Müllers Teamkollege Augusto Farfus müssen 14 bzw. drei Kilogramm zuladen. Einzig Alessandro Zanardi kann die Herausforderung Puebla ohne Zusatzgewicht in Angriff nehmen.

BMW Motorsport

DTM 2008

Die Zahlen der Saison: DTM-Startnummern vergeben

Wiesbaden. „Zahltag“ für die DTM-Piloten. Elf Mal gehen die DTM-Piloten in der kommenden Saison mit „ihrer Startnummer“ in ein Rennen. Mercedes-Benz-Fahrer Jamie Green ist der einzige Fahrer, bei dem sich die Nummer nicht geändert hat. Wie im Vorjahr fährt der Brite mit der Startnummer 5. Aber auch dem prominenten DTM-Neuzugang Ralf Schumacher dürfte seine Startnummer vertraut sein: Der Deutsche erhält mit der Startnummer 11 genau die Zahl, mit der er 2007 in der Formel-1-Weltmeisterschaft startete.
Traditionell erhält der amtierende Champion die Startnummer 1. Mattias Ekström fährt zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere mit dieser Zahl auf dem Auto. Bereits nach seinem Titelgewinn 2004 zierte sie im darauffolgenden Jahr den Audi A4 DTM des Schweden. Ekströms Teamkollege im Audi Sport Team Abt Sportsline, Martin Tomczyk, fährt mit der 2. Die Fahrer des Mercedes-Benz-Teams HWA, Bruno Spengler, Paul di Resta, Jamie Green und Bernd Schneider haben die Startnummern 3, 4, 5 und 6 zugeteilt bekommen. Markenkollege Gary Paffett fährt mit der 7, Mathias Lauda mit der Nummer 8 im Team Persson Motorsport. Die Startnummern 9 und 10 sind im Audi Sport Team Abt für Tom Kristensen bzw. Timo Scheider vorgesehen. Ralf Schumacher und Maro Engel vom Team Mücke Motorsport fahren auf der AMG Mercedes C-Klasse mit der 11 und 12. Die 13 wurde, wie in den meisten Sportarten üblich, nicht zugeteilt.
Die beiden Fahrer des Audi Sport Team Phoenix, Alexandre Prémat und Oliver Jarvis, fahren als Nummer 14 bzw. 15, Mercedes-Benz-Pilotin Susie Stoddart, ebenfalls im Persson-Team, bekommt die Nummer 16. Das Audi Sport Team Rosberg hat unter der Startnummer 18 Mike Rockenfeller und mit der Nummer 19 Markus Winkelhock eingeschrieben, Audi-Neuzugang Katherine Legge fährt mit der Nummer 20 und ihr noch nicht feststehender Teamkollege im Audi-Kundenteam Futurecom TME wird die Startnummer 21 erhalten.

www.dtm.com