TOYOTA F1 – Brasilien

  Großer Preis von Brasilien – Überblick zum Freien Training
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<Ergebnis: Freis Training 2>hd_logo
1  F. Alonso     ING Renault F1 Team
2  F. Massa      Scuderia Ferrari Marlboro
3  J. Trulli     Panasonic Toyota Racing
4  K. Raikkonen  Scuderia Ferrari Marlboro
5  M. Webber     Red Bull Racing
6  S. Vettel     Scuderia Toro Rosso
7  N. Piquet Jr. ING Renault F1 Team
8  N. Rosberg    AT&T Williams
14 T. Glock      Panasonic Toyota Racing
Jarno Trulli:
"Gestern hatte ich die Grippe und musste mich schonen, um schnell
wieder auf die Beine zu kommen. Heute ging es mir wieder besser und
hatte beim Fahren keine Probleme. Das Freitagstraining ist insgesamt
gut verlaufen. Wir sind die Setup-Arbeiten durchgegangen und haben
uns für das Rennen die Reifen angesehen. Wir haben an der Balance
des Autos gearbeitet und dabei einigen Erfolg gehabt. Es gibt noch
einige Bereiche, in denen Verbesserungen erforderlich sind, aber
insgesamt war unsere Konkurrenzfähigkeit bisher auf einem guten
Niveau. Heute ist erst Freitag und wir würden uns idealerweise
höhere Streckentemperaturen wünschen, alles in allem war dies aber
ein guter Tag für uns."

www.toyota-f1.com

Drei aus dem ATS Formel-3-Cup

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Krönender Abschluss: Der Macau Grand-Prix

Wenn vom 13. bis 16. November 2008 in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Macau das diesjährige Weltfinale der Formel 3 stattfindet, werden ehemalige und aktive Piloten des ATS Formel-3-Cup zehn Prozent des Starterfeldes bilden. Mit Carlo van Dam steht sogar einer der Anwärter auf den Gesamtsieg am Start und mit Laurens Vanthoor eines der größten Talente, das der ATS Formel-3-Cup derzeit zu bieten hat. Renger van der Zande wird beim 55. Macau Grand Prix ebenfalls im Spitzenfeld der weltbesten Formel-3-Piloten erwartet.
Nicht mal 21 Quadratkilometer ist Macau groß und beherbergt doch eine Rennstrecke, die es kein zweites Mal auf der ganzen Welt gibt. Der Macau Gia Circuit ist Furcht einflössend – selbst für abgebrühte Motorsportler und vor allem für die jungen Formel-3-Piloten. Der 6,2 Kilometer lange Kurs führt mitten durch die Stadt. Anders als bei den modernen Formel-1-Strecken wurde in Macau nichts umgebaut. Hier rauscht man im Zentimeterabstand an Mauern und Leitplanken vorbei, auf Top-Speed folgen Schrittgeschwindigkeiten, auf mächtige Steigungen plötzlich abfallende Kurven und auf lange Geraden ein rechtwinkliger Knick – auf dem Macau Gia Circuit trennt sich brutal die Spreu vom Weizen. Der kleinste Fehler bedeutet in aller Regel das Aus, die kleinste Unaufmerksamkeit endet im Chaos und schon ein wenig Übermut wird gnadenlos bestraft. An manchen Stellen ist die Piste kaum sieben Meter breit, da bleibt kein Platz für Korrekturen.
Die einstige portugiesische Kolonie Macau liegt nur ein Fährstunde vor Hongkong im südchinesischen Meer. Nicht nur der Grand Prix machte Macau in der Welt bekannt, sondern vor allem das Glückspiel. Schon 1847 erlaubte die Kolonieverwaltung das geschäftsmäßige Zocken und Kasino-Mogul Stanley Ho eröffnete einen Spielclub nach dem anderen. Als Portugal seinen kolonialen Außenposten 1999 an China zurückgab, fiel auch das Glückspielmonopol. Eine Orgie der Investition begann: Wohntürme, Shopping Malls und Kasinohotels entstanden und schon 2006 hatte der Kasinoumsatz knapp sieben Milliarden Dollar erreicht – mehr als in Las Vegas.
In diesem Eldorado der spielverrückten Chinesen tummelt sich am dritten November-Wochenende nicht nur die Formel-3-Elite, sondern auch die Finalisten der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). Uneingeschränkt führend und im Mittelpunkt stehend sind jedoch die Formel-3-Piloten, allein ihr Rennen trägt den prestigeträchtigen Titel ‚Macau Grand Prix’. So war es auch schon 1983, als Ayrton Senna gewann, oder 1990, als der Sieger Michael Schumacher hieß. Die Deutschen Jörg Müller (1993), Sascha Maassen (1994) und Ralf Schumacher (1995) findet man in den Siegerlisten, genau wie den Formel-1-Piloten Takuma Sato (2001).
2008 hoffen erneut 30 Top-Talente aus der Formel 3 auf ihr Glück in Macau. Der Großteil kommt aus der Formel-3-Euroserie, aus der Britischen Formel-3-Meisterschaft und aus dem Japanischen Formel-3-Championt – aber eben auch aus dem ATS Formel-3-Cup.
Mit Carlo van Dam steht der Champion des ATS Formel-3-Cup 2007 am Start. Sein zweiter Auftritt in Macau könnte den Niederländer zum ganz großen Sieg führen. In diesem Jahr gewann Van Dam nämlich überlegen die Japanische Formel-3-Meisterschaft als Werkspilot im Team Tom’s Toyota mit mehr als 100 Punkten Vorsprung. Sein Landsmann Renger van der Zande wechselte 2007 aus dem ATS Formel-3-Cup in die Formel-3-Euroserie und kam hier in diesem Jahr auf den vierten Gesamtrang. Auch er tritt zum zweiten Mal in Macau an.
Auf Laurens Vanthoor wartet jedoch das große Abenteuer bei seinem Macau-Debüt. Der Belgier macht sich demnach auch keine Illusionen: „Ich fahre nicht nach Macau um zu gewinnen, sondern um möglichst viel zu lernen“. Damit liegt der Tabellenvierte des ATS Formel-3-Cup durchaus richtig, denn von einem erst 17-Jährigen Debütanten wird kein Sieg beim schwierigsten Formel-3-Rennen der Welt erwartet. Vanthoor tritt zudem bei RC Motorsport in einem für ihn neuen Team an. „Da muss man sich zuerst einmal reinfinden. Nicht nur die Strecke ist neu für mich, sondern auch das Team und der Dallara F308. Der Motor ist allerdings bekannt und verlässlich – er kommt von Volkswagen“, betont der Belgier.
Laurens Vanthoor tut gut daran, immer die Worte von Michael Schumacher im Ohr zu haben: „Die Strecke in Macau ist einfach der Wahnsinn. Nie zuvor habe ich eine solch schwierige Piste gesehen. Der Sieg dort hat meinen Namen in der ganzen Welt bekannt gemacht.“

www.formel3.de

DUWO RACING

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Jean-Marie Dumont zum sechsten Mal Rundstreckenmeister

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Nach dem Event Ende August in Colmar-Berg hatte Jean-Marie Dumont mit Fred Schmit (BMW M3 E46), sowie einem weiteren Luxemburger Teilnehmer, das nachträglich in die einheimische Rundstreckenmeisterschaft eingeschriebene AvD 100 Meilen-Rennen in Dijon bestritten. Die Zielüberquerung, Anfang September in Frankreich, hatte den sechsten Titelgewinn von Dumont perfekt gemacht. Zurück in Luxemburg hat DUWO-Racing gleich mit der Generalüberholung des BMW M3 E46 begonnen.

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Beim Finale der Luxemburger Rundstrecken-meisterschaft, das am vorherigen Samstag im Rahmen der AvD 100 Meilen in Hockenheim stattfand, war kein Luxemburger Fahrer zugegen.

R.Heckemanns

VODAFONE McLAREN MERCEDES

Vodafone McLaren Mercedes

Vodafone McLaren Mercedes 2008 Brazilian Grand Prix Preview

The 18-race 2008 FIA Formula 1 World Championship finally reaches its climax in Sao Paulo, Brazil, next weekend. And the daunting Interlagos circuit will play host to a thrilling title decider for the fourth successive season, between Vodafone McLaren Mercedes championship leader Lewis Hamilton (94 points) and local hero Felipe Massa (87).

With each driver poised to win his first world title, it’s easy to overlook the fact that the constructors‘ championship has also to be decided; Vodafone McLaren Mercedes currently lies 11 points behind leaders Ferrari.

Sao Paulo’s Interlagos circuit was born out of a 1926 suburban construction programme which aimed to regenerate an area of the huge Brazilian city located between two enormous drinking-water reservoirs [Interlagos is Portugese for ‚in between lakes‘].

The venue was finally completed in the late 1930s and hosted its first (non-championship) Formula 1 race in the spring of 1972, on the original 7.96km switchback course. The inaugural event’s success led to its inclusion onto the world championship calendar the following year – a position it relinquished in 1980. After a stint at Rio de Janeiro’s Jacarepagua track, Interlagos returned to the Formula 1 calendar in 1990 in a more modest 4.3km configuration.

McLaren has won the Brazilian Grand Prix on 11 occasions, including seven victories at Interlagos.

LEWIS HAMILTON

How are you approaching this final, crucial weekend of the year?
"Fundamentally the same way I’ve approached the previous races. Obviously, my aim for Brazil is slightly different from the other grands prix: I don’t need to win the race, but that won’t stop me from going into the weekend looking to be as strong as possible. Shanghai was a good example of that: we hit the ground running on Friday morning and never looked back. Our aim wasn’t to push too hard, but we found ourselves in a position at the front and took it comfortably from there. That’s what I am hoping to achieve in Brazil – a straightforward weekend that allows me to just focus on my car and my driving."

HEIKKI KOVALAINEN

How has your knowledge of the car and the team developed over the 2007 season?
"It didn’t take too long to find where I wanted to be with the team, but it’s taken longer to get used to the MP4-23. Sometimes I’ve pushed the set-up in the wrong direction but, over the year, I’ve found a better direction. I’ve been particularly pleased with my qualifying pace; even from the first race, I was competitive. Now I’m working hard to improve my knowledge of the tyres and everything is headed in the right direction."

MARTIN WHITMARSH, CEO FORMULA 1, VODAFONE McLAREN MERCEDES

How do you assess the balance between Vodafone McLaren Mercedes and Ferrari going into the last round of the 2008 world championship?
"While Ferrari was able to out-perform us at last year’s Brazilian Grand Prix, we feel relatively confident that the situation will be different this year for several reasons. Firstly, looking at the trends of the season, the characteristics of our car should be better suited to Interlagos than they were in 2007. Also, the weather was exceptionally warm last year – something that tends to favour Ferrari – and the chances are that it won’t be quite so hot next week. These elements should create a very tight competition, which is good for everybody."

NORBERT HAUG, VICE PRESIDENT, MERCEDES-BENZ MOTORSPORT

The situation for Lewis prior to the final race is the same as last year: he will arrive in Sao Paulo with a seven-point advantage. Don’t you worry that it will again not work out with the championship?
"The title win is everything but a formality. For Lewis’s title contender Felipe Massa there are in Brazil only a few drivers in the field who, according to the current balance of power, are able to challenge him for the race win; Lewis and Heikki are two of them. Of course, there are races with surprising conditions or Safety Car periods which can mix up the field, like in Singapore previously, and provide unexpected results. Lewis will be as focused as the team to score the necessary points in Brazil."

Vodafone McLaren Mercedes

Formel 3 Euro Serie 2008 – Hockenheimring

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Vize-Titel für Edoardo Mortara, Erik Janis bester Rookie

Lufttemperatur: 12,2 °C
Asphalttemperatur: 13,6 °C
Jules Bianchi (ART Grand Prix) beendete das letzte Rennen der Formel 3 Euro Serie 2008 als Sieger. Der Franzose verwies den Japaner Koudai Tsukakoshi (Manor Motorsport) und Champion Nico Hülkenberg (ART Grand Prix) auf die Plätze zwei und drei. Mit seinem sechsten Rang auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg sicherte sich Edoardo Mortara (Signature-Plus) den Vize-Titel. Den Pokal für den besten Rookie des Jahres erhielt Erik Janis (Mücke Motorsport).
Das 20. Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie wurde von drei Safety Car-Phasen bestimmt. Zu Beginn kollidierten bereits Christian Vietoris (Mücke Motorsport) und Stefano Coletti (Prema Powerteam). Nach dem Restart in der vierten Runde schoss James Jakes (ART Grand Prix) in der Spitzkehre in die Streckenbegrenzung und wieder neutralisierte das Safety Car das Rennen. Im neunten Umlauf verunfallte Stéphane Richelmi (Barazi Epsilon) ausgangs Start/Ziel, was das Safety Car zum dritten Mal in diesem Rennen nötig machte. Beide Unfallopfer blieben von größeren Verletzungen verschont, wurden zum Check aber ins Medical Centre gebracht. Fünf Minuten vor Schluss wurde das Rennen endgültig abgebrochen.
Jules Bianchi (ART Grand Prix): „Es war ein merkwürdiges Rennen, aber ich bin sehr froh über den Sieg, da ich mir damit als Rookie den dritten Tabellenplatz gesichert habe. Danke an mein Team ART Grand Prix. Es hat einen tollen Job gemacht und mir die guten Ergebnisse in diesem Jahr ermöglicht.“
Koudai Tsukakoshi (Manor Motorsport): „Das Rennen war wegen des Abbruchs leider sehr kurz, daher konnte ich kein Überholmanöver versuchen. Platz zwei ist ein guter Abschluss meiner Saison, denn ich werde nicht in Macau starten. Ich hoffe, nächstes Jahr wieder in der Formel 3 Euro Serie dabei zu sein.“
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Mein Start war gelungen und ich machte einen Platz gut. Da in der ersten Kurve mehrere Fahrer kollidierten, kam ich aus der ersten Runde sogar als Vierter zurück. Ich habe noch einen Fahrer überholt und wollte weiter angreifen. Aber dann gab es die Safety Car-Phasen und ich konnte mich nicht weiter verbessern.“

Pos No. Driver Nat. Entrant Make lap. Time Diff. Gap fast
1 24 Jules Bianchi (R) FRA ART Grand Prix Dallara F308 Mercedes 10 28:33.459 1:35.683
2 28 Koudai Tsukakoshi JPN Manor Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:34.256 00.797 00.797 1:37.333
3 1 Nico Hülkenberg GER ART Grand Prix Dallara F308 Mercedes 10 28:35.560 01.304 02.101 1:37.382
4 30 Jean Karl Vernay FRA Signature-Plus Dallara F308 Volkswagen 10 28:36.747 01.187 03.288 1:37.517
5 9 Renger v. d. Zande NED Prema Powerteam Dallara F308 Mercedes 10 28:37.577 00.830 04.118 1:37.625
6 7 Edoardo Mortara ITA Signature-Plus Dallara F308 Volkswagen 10 28:38.448 00.871 04.989 1:37.466
7 4 Erik Janis (R) CZE Mücke Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:40.195 01.747 06.736 1:38.192
8 35 Robert Wickens (R) CAN Signature-Plus Dallara F308 Volkswagen 10 28:41.102 00.907 07.643 1:37.301
9 26 Mika Mäki (R) FIN Mücke Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:42.274 01.172 08.815 1:38.138
10 34 Yann Clairay FRA SG Formula Dallara F308 Mercedes 10 28:43.580 01.306 10.121 1:37.500
11 23 Dani Clos ESP Prema Powerteam Dallara F308 Mercedes 10 28:45.110 01.530 11.651 1:37.442
12 33 Cong Fu Cheng CHN RC Motorsport Dallara F308 Volkswagen 10 28:45.884 00.774 12.425 1:37.803
13 8 Franck Mailleux FRA Signature-Plus Dallara F308 Volkswagen 10 28:47.682 01.798 14.223 1:37.333
14 41 Brendon Hartley NZL Carlin Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:49.066 01.384 15.607 1:38.272
15 46 Oliver Oakes GBR Carlin Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:50.303 01.237 16.844 1:37.914
16 32 Jens Klingmann (R) GER RC Motorsport Dallara F308 Volkswagen 10 28:52.368 02.065 18.909 1:37.833
17 27 Basil Shaaban LIB HBR Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:53.397 01.029 19.938 1:37.804
18 21 Richard Philippe (R) FRA SG Formula Dallara F308 Mercedes 10 28:55.066 01.669 21.607 1:38.015
19 29 Kazuya Oshima JPN Manor Motorsport Dallara F308 Mercedes 10 28:55.789 00.723 22.330 1:37.649
20 25 Jon Lancaster (R) GBR ART Grand Prix Dallara F308 Mercedes 10 28:56.832 01.043 23.373 1:37.493
21 42 Stephane Richelmi (R) MON Barazi Epsilon Dallara F308 Mercedes 8 22:56.846 2 laps 2 laps 1:38.001
NOT CLASSIFIED
2 James Jakes GBR ART Grand Prix Dallara F308 Mercedes 3 8:56.998 7 laps 3:26.370
5 Sam Bird GBR Manor Motorsport Dallara F308 Mercedes 2 5:41.196 8 laps 00.000
45 Frédéric Vervisch BEL RC Motorsport Dallara F308 Volkswagen 1 2:20.482 9 laps 00.000
20 Henkie Waldschmidt (R) NED SG Formula Dallara F308 Mercedes 0 00.000 10 laps 00.000
31 Stefano Coletti (R) MON Prema Powerteam Dallara F308 Mercedes 0 00.000 10 laps 00.000
15 Daniel Campos-Hull (R) ESP HBR Motorsport Dallara F308 Mercedes 0 00.000 10 laps 00.000
3 Christian Vietoris GER Mücke Motorsport Dallara F308 Mercedes 0 00.000 10 laps 00.000

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Der neue DTM-Champion 2008 heißt Timo Scheider

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Hockenheim. Er ist 29 Jahre alt, kommt aus Lahnstein und ist der DTM-Champion 2008. Timo Scheider siegte für Audi beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg und sicherte sich damit seinen ersten DTM-Gesamtsieg. Der Deutsche gilt als Sympathieträger, der sich beim Audi Sport Team Abt Sportsline sehr wohl fühlt. Die familiäre Atmosphäre der DTM schätzt der Wahl-Österreicher ganz besonders. Wenn er von seinem fünfjährigen Sohn Loris spricht, blitzen die Lachfalten um seine Augen und er gesteht, dass er seinem Sprössling in jedem Fernsehinterview zuwinkt. Interessante Fakten verraten, wie der neue Champion wirklich ist: Wussten Sie, dass er sein Auto vor dem Einsteigen streichelt, was er von Managern hält und welches sein Lieblingsbuch ist?
Interessant zu wissen, dass Timo Scheider…
..seit dem Jahr 2000 in der DTM fährt – mit Ausnahme des Jahres 2006.
..88 Mal in der DTM gestartet ist.
..sechs Pole-Positions in der DTM errungen hat.
..2008 in drei DTM-Rennen (Oschersleben, Brands Hatch, Hockenheim) siegte.
..2008 bei acht Rennen auf dem Podium stand.
..Fotos aus seiner 20-jährigen Motorsportkarriere auf seinem Helm verewigt hat.
..sein Auto vor dem Einsteigen am Dachrahmen streichelt und mit ihm spricht.
..in Lochau im österreichischen Vorarlberg lebt.
..der Sohn eines Fahrlehrers ist.
..mit zehn Jahren seine ersten Runden im Kart drehte.
..seit zehn Jahren mit seiner Verlobten Jasmin Rubatto zusammenlebt.
..Aushängeschild für die Polizeidirektion Friedrichshafen und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg in dem Präventionsfilm „Voll Speed – Das Risiko mit dem Rausch“ ist.
..sich sozial engagiert. Unter anderem veranstaltete er im August 2008 erstmals gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ein Benefiz-Kartrennen („Race-4-Kids“).
..gern gemeinsam mit seiner Verlobten kocht. Am liebsten mag er die italienische Küche. Besonders gern isst er Pasta mit „richtig guter Tomatensoße“, zu der er manchmal noch ein paar Filetspitzen hinzufügt.
..einen Schulabschluss der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung hat.
..das Buch „The Secret“ als seine Lieblingslektüre bezeichnet. Es handelt von den Geheimnissen des Lebens.
Timo Scheider über…
…die DTM:
„Aus meiner Sicht gibt es weltweit keine Rennserie, die eine so enge Verzahnung von Fahrern und Fans bietet. Die Zuschauer sehen guten und professionellen Motorsport. Für mich ist die DTM wie eine große Familie. Ich fühle mich unglaublich wohl und mein privater Freundeskreis ist kleiner als mein Freundeskreis bei der DTM.“
… sein Team:
„Das Audi Sport Team Abt Sportsline aus dem Allgäu ist ein sehr menschliches, warmherziges Team. Wir treffen uns auch mal außerhalb der Rennstrecke zum Grillen. Im Scherz wurde eine Zeit lang vom KET gesprochen. Das stand für Karriere-Ende-Team, denn meine Vorgänger Heinz-Harald Frentzen und Allan McNish konnten sich da nicht durchsetzen. Die Leistungskurve hat sich nun geändert: Ich bin stolz auf meine Jungs und ich weiß, dass ich ohne sie ein Nichts wäre. Sie setzen sich komplett für mich ein und ich versuche, ihnen das zurückzugeben.“
… Rückschläge:
„In dieser Saison habe ich mich am meisten über meinen Frühstart in Mugello geärgert, denn das war ein Rückschlag für mich. Ich stand auf der Pole-Position, ließ die Bremse zu früh los und zuckte. Obwohl ich dann etwas wartete und verhalten losfuhr, bekam ich dafür eine saftige Durchfahrtsstrafe. Am Ende landete ich nur auf Platz zehn.“
… den DTM-Titel:
„Das ist der größte Tag in meinem Motorsportleben. Ich danke meiner Familie und dem Team. Meinem Sohn möchte ich sagen: ‚Loris ich liebe dich‘. Ich hatte nicht immer einfach Zeiten in der DTM. Meine Familie und viele Freunde haben immer an mich geglaubt. Bei denen möchte ich mich mit dem Titel bedanken.“
… den Traum Formel 1:
„Ja, ich wäre gerne mal richtig Formel 1 gefahren. Mittlerweile bin ich Realist. Im November werde ich 30 und die Formel 1 wartet natürlich nicht auf einen 30-jährigen Deutschen. Wenn ich mal so ein Fahrzeug fahren dürfte, wäre ich trotzdem glücklich.“
… Manager:
„Nach vielen Jahren kann ich resümieren, dass kein Manager mir irgendwas gebracht hat. Finanziell hatte ich keine Vorteile. Am Ende war die Erkenntnis, dass ich mich um alles am besten selbst kümmere. Meine Verträge mit Opel, Maserati und Audi habe ich selbst verhandelt. Darauf bin ich stolz.“
… seine Familie:
„Das ist die größte und wichtigste Säule für mein Wohlbefinden. Wenn es mal stressig ist und mein Sohn lacht mich an, wenn ich nach Hause komme, dann geht’s mir sofort gut. Bei Live-Interviews hat es sich so eingebürgert, dass ich meinem Sohn immer zuwinke. Er sitzt dann zu Hause vor dem Fernseher und denkt, dass ich ihn sehen kann.“


… das Kartfahren seines Sohnes:
„Loris bekam zu seinem dritten Geburtstag sein erstes Kart geschenkt. Damals brauchte er eine Pedalverlängerung, weil er noch so klein war. Wir betrachten das alles spielerisch. Wenn er irgendwann mal keine Lust mehr auf Kart hat, dann macht er eben einfach einen anderen Sport.“

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DTM 2008 – Hockenheimring

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Herzschlagfinale in Hockenheim: Scheider neuer DTM-Champion

Hockenheim. Vor der DTM-Rekordkulisse von 165.000 Fans kam es auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zu einem Herzschlagfinale. Um Punkt 15:02 Uhr begleiteten donnernde Böller und Feuerwerksraketen Audi-Pilot Timo Scheider auf seinen letzten Metern bis zur Ziellinie und zu seinem bisher wichtigsten Titel seiner Motorsportkarriere: DTM-Champion 2008. Nach einem perfekten Rennen mit optimalem Start, taktisch ideal geplanten Boxenstopps und einem Vorsprung von 3,062 Sekunden nach 37 Runden konnte der 29-Jährige sein Glück kaum fassen. „Das ist der größte Tag in meinem Motorsportleben. Ich danke meiner Familie und dem Team. Meinem Sohn möchte ich sagen: ‚Loris ich liebe dich‘“, sagte der gerührte Sieger. Auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich zeigte sich begeistert und plante schon das Abendprogramm: „Heute hauen wir auf die Pauke und zwar ordentlich.“ Für den Lahnsteiner Scheider war es der dritte Sieg im 88. DTM-Rennen binnen sieben Jahren. Zweiter wurde Scheiders härtester Verfolger Paul di Resta aus Schottland. Der Mercedes-Benz-Pilot kämpfte sich bis zur letzten Runde an den neuen Champion heran, konnte aber nicht mehr überholen und wurde somit sowohl im Rennen als auch in der Gesamtwertung Zweiter. Als dritter Pilot auf dem Siegerpodest stand der Brite Jamie Green (Mercedes-Benz). Der DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (Mercedes-Benz) beendete sein 237. und letztes DTM-Rennen als Sechster.
Das Finale begann mit einem Paukenschlag. Scheider erwischte einen idealen Start und setzte sich sofort von Platz drei an die Spitze des Feldes. Pole-Mann und Markenkollege Mattias Ekström aus Schweden blieb vor dem neuen Drittplatzierten di Resta. Bereits in der dritten Runde zog der Schotte an Ekström, der am Ende Siebter wurde, vorbei und begann die Aufholjagd auf Scheider. Doch obwohl di Resta zwischenzeitlich um bis zu sieben Zehntelsekunden schneller war, konnte Scheider dank Nervenstärke und einer taktischen Meisterleistung seinen Platz behaupten und den Siegerpokal der populärsten internationalen Tourenwagenserie 2008 in Empfang nehmen. Das Rennen verfolgten zahlreiche Prominente wie Reiner Calmund, Sven Ottke oder Mika Häkkinen.
Feiern konnten auch zwei weitere Fahrer. Audi-Pilot Mike Rockenfeller beendete mit Position neun als bester Jahreswagenpilot das DTM-Finale. Der Brite Gary Paffett erzielte über die gesamte Saison jedoch die besten Ergebnisse in einem nicht aktuellen Fahrzeug und erhielt den Preis als bester Pilot in einem Jahreswagen.
In der Endabrechnung der DTM 2008 liegt Timo Scheider mit 75 Punkten vor di Resta (71) und Mattias Ekström (56), dem Champion aus 2007. In der Teamwertung siegte das Team Mercedes-Benz Bank AMG mit 109 Punkten vor dem Audi Sport Team Abt (102).


Timo Scheider (DTM-Champion 2008, Audi Sport Team Abt): „Das ist der schönste Tag in meinem Motorsport-Leben. Die letzte Runde war sehr emotional. Ein Gefühl, das man gar nicht beschreiben kann. Ich habe auch an meine Jungs gedacht, die heute eine Nachtschicht eingelegt haben, um mein Auto bereit zu machen. Und natürlich an meine Familie. Sie haben mitbekommen, wie ich in den letzten Wochen jede Sekunde an dieses Rennen gedacht habe. Ich habe mir nichts mehr gewünscht, als den Titel zu holen und wollte ihn auf keinen Fall beim letzten Rennen verlieren. Jetzt würde ich lieber im Hintergrund stehen und erst einmal alles realisieren. Ich wusste, wie schwierig es werden würde und habe deshalb alles auf den Start gesetzt. Das hat prima geklappt. Ich habe harte Zeiten hinter mir und danke Dr. Ullrich, der mir eine Chance bei Audi gegeben hat.“


Paul di Resta (2. Platz, AMG Mercedes): „Zu allererst möchte ich natürlich Timo gratulieren. Wir sind im Laufe der Saison stark zurückgekommen, leider ganz knapp nicht stark genug. Nicht schön war, dass Mattias Ekström zweimal versucht hat, mich abzudrängen. Aber auch mit dem zweiten Platz bin ich zufrieden. Außerdem kann ich ja nächstes Jahr wieder da sein und es einen Platz besser machen. Aber nun haken wir das hier ab und feiern heute Abend Bernd Schneider, bevor er in den Renn-Ruhestand geht.“
Jamie Green (3. Platz, Salzgitter AMG Mercedes): „Auch von mir Glückwunsch an Timo zu diesem verdienten Titel. Ich bin ganz zufrieden mit meinen Resultaten, aber bei zwei Siegen in einer Saison will man natürlich eigentlich auch um den Titel kämpfen. Im Rennen heute hat Mattias Ekström, weil er Paul (di Resta) abgedrängt hat, den Weg frei gemacht und ich konnte einfach durchschlüpfen. Später habe ich mich dann zurückgehalten, denn ich wollte Paul die bestmögliche Chance geben, Timo zu attackieren.“
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das waren Höhen und Tiefen. Gestern hat Timo bei seinem Hüpfer das Auto beschädigt – was nicht das Beste ist, um in ein Entscheidungsrennen zu gehen. Die Situation war vor dieser Riesenkulisse sehr aufgeladen, und wir wollten natürlich eine tolle Leistung zeigen. Es lag in Timos Hand, alles selbst zu entscheiden. Das hat er geschafft und das macht ihn zu einem verdienten Champion, der einen exzellenten Job gemacht hat gegen den stärksten Konkurrenten, den man sich vorstellen kann. Wir haben hier einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt – das unterstreicht, welchen Stellenwert diese Meisterschaft hat. Trotzdem werden wir bald wieder zusammenkommen, um zu gucken, was wir noch besser machen können.“
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ich freue mich ehrlich für Timo, er hat eine harte Zeit hinter sich. Timo ist ein guter sympathischer Bursche und ein würdiger Champion – viel anderes hätte man über Paul aber auch nicht gesagt. Ich freue mich aber auch über diese Saison und unsere Leistung – die Zuschauer haben ein gutes Finale gesehen. Pauls Auto war leicht beschädigt nach der Kollision mit Mattias Ekström. Aber es ist hypothetisch zu überlegen, was ohne Blessur möglich gewesen wäre. Wir haben die Silbermedaille bei den Fahrern geholt, aber die Goldmedaille bei den Teams und mehr Punkte geholt mit unseren C-Klassen als die Konkurrenz. Da können wir stolz drauf sein, und das werden wir feiern. Wir haben unser Fell teuer verkauft.“

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Die DTM-Saison 2008 in Zahlen

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  • An elf Rennwochenenden absolvierten die 19 DTM-Piloten in Trainings, Qualifying und Rennen insgesamt 31.090 Runden und 104.955 Kilometer – soviel wie fast zweieinhalb Mal um die Erde.
  • Die 19 Piloten haben ein Durchschnittsalter von 28,3 Jahren. Jüngster Fahrer ist Paul di Resta (22), ältester Bernd Schneider (44). Das Fahrerfeld setzt sich aus acht Nationen zusammen. Deutschland ist mit sieben Piloten vor Großbritannien (6) am stärksten vertreten. Außerdem dabei: Kanada, Schweden, Österreich, Frankreich, Dänemark und die Niederlande.
  • Die DTM ist ein Zuschauermagnet. Mehr als 770.600 Besucher verfolgten die elf DTM-Läufe des Jahres. Das sind im Schnitt 70.054 Fans.
  • Im internationalen TV wurde in 51 Ländern von den Rennen der DTM live oder zeitversetzt berichtet. In 2007 waren es 46 Nationen. Das ist eine Steigerung um knapp elf Prozent.
  • Im Durchschnitt verfolgten 1,33 Millionen Zuschauer die Live-Übertragungen von Fernsehpartner ARD.
  • Die ARD übertrug mehr als 84 Stunden von der DTM. Pro Veranstaltung waren es durchschnittlich sieben Stunden und 42 Minuten.
  • Pro Rennen berichteten die Printredaktionen im Durchschnitt in einer Auflage von 167,540.160 Millionen. Die Steigerung zum Vorjahr beträgt 24,85 Prozent.
  • 494 Zeitungs-Berichte wurden pro Rennwochenende durchschnittlich veröffentlicht. Im Vergleich zu 2007 wurde auch diese Zahl gesteigert (18,75 Prozent).
  • Auf die Internetseiten der DTM wurde monatlich im Durchschnitt 3,5 Millionen Mal zugegriffen. Hier beträgt der Zugewinn 12,9 Prozent.

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DTM 2008 – Hockenheimring

Körperteile-Test und Autotausch – Promiauflauf beim DTM-Finale

Hockenheim. Das große Finale der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ist alljährlich auch ein Tummelplatz für Stars und Sternchen. Egal ob Manager, Moderatoren, Schauspieler oder Comedians – die Zahl der prominenten Motorsportfans ist groß. Nach Fußball und Kochen hat Reiner Calmund auch die Liebe für schnelle Autos entdeckt: „Die Atmosphäre, der Sound – das hat schon was“, zeigte sich „Calli“ begeistert, der mit dem Ex-Schalke-Coach Mirko Slomka in Hockenheim war. Total begeistert zeigte sich die Moderatorin Nova Meierhenrich, die mit ihrer Mutter das Finale anschaute. „Ich bin ein totaler Motorsportfan und habe meine Mutter mitgebracht, damit die meine Begeisterung mal versteht“, sagte Meierhenrich. Beim Treffen mit Tom Kristensen, dem Rekordsieger der 24-Stunden von Le Mans, kam es zu überraschenden Erkenntnissen: „Ich durfte in seinem Audi A4 DTM Platz nehmen und musste feststellen, dass Tom und ich die gleiche Popo-Größe haben“, berichtet Nova mit einem breiten Grinsen.
Ein zunächst ungläubiges, aber dann auch fröhliches Gesicht machte Bernd Schneider als er am Vormittag in seine AMG Mercedes C-Klasse steigen wollte. Denn statt seines Renngefährts fand der fünfmalige DTM-Champion Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug, Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich sowie alle übrigen 18 DTM-Piloten und ein nagelneues Golfcart in der Garage vor. Es ist das Abschiedsgeschenk der Fahrer für Schneider, der am Sonntag sein letztes von 237 DTM-Rennen fuhr.
Ebenfalls im Fahrerlager der DTM gesichtet:
Motorsport-Experten Keke Rosberg, Florian König und Heiko Wasser
Motorsport-Legenden Mika Häkkinen und Jacky Ickx
Ex-Boxchamp Sven Ottke
Deutsche Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik Magdalena Brzeska
Schauspieler Claus Theo Gärtner, Bruno Eyron, Simon Licht, Fritz Wepper
Moderatorinnen Tamara Sedmak und Cora Schumacher
Comedian Django Asül

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DTM 2008-Hockenheimring

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Packendes Duell im Titelkampf – Pole-Position für Ekström

Hockenheim. Besser hätte das Qualifying zum DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg für die Fans nicht laufen können. Die beiden Titelaspiranten Timo Scheider (D/Audi) und Paul di Resta (GB/Mercedes-Benz) lieferten sich einen heißen Kampf um die letzte Pole-Position des Jahres und somit auch um die beste Ausgangsposition im Titelkampf. Bis Audi-Pilot Mattias Ekström (S) kam: Der noch amtierende DTM-Champion schnappte den beiden die beste Startposition weg. Dennoch ist für Hochspannung beim Rennen am Sonntag um 14 Uhr gesorgt. Di Resta, der in der Gesamtwertung gerade einmal zwei Punkte Rückstand hat, startet als Zweiter direkt vor dem Führenden Scheider. „Es ist natürlich ein Vorteil, vor Timo zu stehen. Das wird ein ganz heißer Kampf“, sagte di Resta. Denn sollte der jüngste Pilot im Starterfeld gewinnen, ist er der neue Champion. Gewinnt Scheider oder beendet er das Rennen vor di Resta ist ihm hingegen der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.
Für Ekström ist es die zweite Pole in dieser Saison und seine insgesamt zwölfte in der DTM. Für seine schnellste Runde auf der 4,574 Kilometer langen Strecke benötigte der Schwede 1:32,244 Minuten, gerade einmal 40 Tausendstelsekunden weniger als di Restas Zeit. Ekström gewann bereits das Auftaktrennen auf dem Hockenheimring.
Kurz nach Beginn der zweiten Runde des Qualifyings stockte den Audi-Fans der Atem. Scheider fuhr auf seiner ersten schnellen Runde Ende der Start-Ziel-Gerade zu eng über die Kerbs, beschädigte sein Fahrzeug leicht und musste zur Reparatur an die Box. Dank einer tollen Teamleistung schaffte der 29-Jährige noch den Sprung in die dritte Qualifying-Runde.
Eine tolle Qualifying-Leistung zeigte vor seinem letzten DTM-Rennen auch Rekordchampion Bernd Schneider (D). In der AMG Mercedes C-Klasse beendete er hinter seinem Markenkollegen Jamie Green (GB) als Fünfter die Zeitenjagd. Bruno Spengler aus Kanada komplettierte das Mercedes-Benz-Trio auf der sechsten Position. Die beiden Audi-Piloten Martin Tomczyk (D) und Tom Kristensen (DK) gehen von Platz sieben und acht in das 37 Runden lange Rennen über 169,238 Kilometer. Schnellster Pilot in einem Jahreswagen wurde Mike Rockenfeller (D/Audi) als Neunter. Ralf Schumacher beendete sein letztes Qualifying des Jahres mit Platz 16.
Die ARD berichtet vom packenden DTM-Saisonfinale und der Titelentscheidung am Sonntag live von 13.45 bis 15.30 Uhr.
Mattias Ekström (1. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Jede Pole ist etwas Besonderes. Das Auto war heute sehr einfach zu fahren. Ich werde nun versuchen, morgen beim Start so schnell es geht wegzukommen. Und sollte ich den beiden begegnen, ist natürlich klar, dass ich Paul (di Resta) einen zäheren Kampf liefere als Timo (Scheider).“
Paul di Resta (2. Startplatz, AMG Mercedes): „Ich glaube, man bekommt niemals die perfekte Runde hin, denn es gibt immer etwas zu verbessern. Heute war es Ziel, vor Timo zu stehen. Das haben wir erreicht, insofern bin ich zufrieden. Im Rennen kann sehr viel passieren, aber ich freue mich darauf. Ich bin in Form und bereit.“
Timo Scheider (3. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Hätte, wäre, wenn… nach dem Fehler im ersten Segment war es wichtig, dem Druck standzuhalten. Natürlich war ich dann an derselben Stelle etwas vorsichtiger und konservativ. Aber ich bin in der Nähe von Paul gelandet und Mattias steht auf Pole – Paul kann sich auf ein heißes Rennen freuen. Ich weiß, wie gut mein Auto auf die Distanz ist, deshalb bleibe ich ruhig. In Le Mans bin ich von Startplatz fünf auf eins vorgefahren – da habe ich hier doch bessere Voraussetzungen.“
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Mattias hat die Pole nach seiner fast perfekten Runde verdient. Timo war nach seinem etwas zu optimistischen ersten Versuch etwas vorsichtiger und hat dabei Zeit verloren. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich, denn Timo ist dicht dran und hat gute Nerven. Ich freue mich auf ein schönes Rennen, denn sowohl Paul als auch Timo können schnell, hart und dabei fair fahren. Und Mattias wird natürlich versuchen, nach vorn zu flüchten, damit er mit dem Zweikampf zwischen Paul und Timo nichts zu tun hat.“
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Wir haben seit Saisonbeginn sehr gut aufgeholt. Es fehlten hier nur vier Hundertstel zur Pole. Vier Mercedes auf den ersten sechs Startplätzen – das ist ein sehr kompaktes Ergebnis. Das gleiche Resultat morgen und alles passt. Es sieht so aus, als wenn wir hier einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Ich wünsche mir für die tolle Kulisse, dass sie ein schönes Rennen sehen. Die Nerven werden eine Rolle spielen. Timo hat viele Mercedes um sich herum, aber die werden Respektabstand halten.“

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Formel 3 Euro Serie 2008-Hockenheimring

Nico Hülkenbergs siebter Streich

Lufttemperatur: 14,7 °C
Asphalttemperatur: 17,6 °C
Der schon als Champion feststehende Nico Hülkenberg (ART Grand Prix) gewann das 19. Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg. Er setzte sich gegen Renger van der Zande (Prema Powerteam) und Mika Mäki (Mücke Motorsport) durch. In der Gesamtwertung rückt der Finne damit auf den dritten Rang vor, sein Rückstand auf Edoardo Mortara (Signature-Plus) beträgt ein Lauf vor Saisonende noch drei Punkte. Bei den Rookies rettete Erik Janis (Mücke Motorsport) mit Rang acht einen minimalen Vorsprung von 0,5 Punkten auf seinen Verfolger Mäki.
Christian Vietoris (Mücke Motorsport) wurde zwar als Zweiter abgewinkt, aber nicht gewertet. Der Mücke-Pilot war im Qualifying mit einem 0,8 Kilogramm zu leichten Fahrzeug unterwegs und wurde deshalb aus der Wertung genommen. Weil sein Team gegen diese Entscheidung in Berufung ging, durfte er von seiner zweiten Startposition ins Rennen gehen. Laut Reglement taucht er aber in keinem Ergebnis auf.
Das Rennen begann mit einem Überschlag von Brendon Hartley in der ersten Runde. Der Neuseeländer wurde zur Untersuchung ins Medical Centre gebracht. Dort stellten die Ärzte keine Verletzungen fest.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Die Pole Position gestern war absolute Sahne, auf diese Runde bin ich echt stolz. Im Rennen heute lief es genauso gut. Wir haben das nachgeholt, was eigentlich schon in Le Mans hätte sein sollen und haben hier und heute allen noch einmal gezeigt, wer der Champion ist.“
Renger van der Zande (Prema Powerteam): „Die vergangenen Rennen liefen nicht so gut. Deshalb ist es umso schöner, heute wieder auf dem Podium zu stehen. Ich habe immer noch Chancen auf den Vize-Titel. Dafür werde ich am Sonntag alles geben. Die Zuschauer können sich auf ein großartiges Rennen freuen.“
Mika Mäki (Mücke Motorsport): „Zu Beginn konnte ich Positionen gewinnen, bis ich hinter Renger van der Zande fuhr, der für einen Angriff aber zu weit weg war. Ich habe dann versucht, Stefano Coletti hinter mir zu halten, was mir gelungen ist. Nun fehlen mir noch drei Punkte auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Das Erobern des Vize-Titel ist mein Ziel für das morgige Rennen.“

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Formel 3 Euro Serie 2008-Hockenheimring

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Sechste Trainingsbestzeit für Champion Nico Hülkenberg

Lufttemperatur: 11,9 °C
Asphalttemperatur: 14,2 °C
Mit seiner sechsten Trainingsbestzeit verabschiedet sich Nico Hülkenberg (ART Grand Prix, 1:33,218 min) aus der Formel 3 Euro Serie. Christian Vietoris (Mücke Motorsport, 1:33,296 min) und Edoardo Mortara (Signature-Plus, 1:33,307 min) folgten dem Testfahrer des Formel-1-Teams Williams mit einem Abstand von unter 0,1 Sekunden. Renger van der Zande (Prema Powerteam, 1:33,450 min) reihte sich auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg als Vierter ein.
Während Hülkenberg seine Bestzeit bereits drei Minuten vor Schluss fuhr, wurde das Duell Vietoris gegen Mortara erst in der letzten Sekunde entschieden. Erst verdrängte der Italiener den Deutschen von Rang zwei, dann konterte Vietoris erfolgreich. Dennoch hat Mortara mit dem dritten Startplatz eine gute Ausgangsposition, seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung erfolgreich zu verteidigen.
Bester Rookie im 28 Mann starken Feld war Jules Bianchi (ART Grand Prix, 1:33,483 min) auf Rang fünf. Direkt hinter dem Franzosen fand sich Stefano Coletti (Prema Powerteam, 1:33,665 min) wieder. Der in der Rookie-Wertung führende Erik Janis (Mücke Motorsport, 1:34,182 min) kam nicht über den 16. Platz hinaus und muss nun um seine Spitzenposition in der Rookie-Wertung zittern.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Das Qualifying war ziemlich genial. Mit dem ersten Reifensatz war ich Zweiter, aber ich wollte unbedingt Bestzeit fahren. Ich habe alles versucht und es hat gereicht. Mit meiner sechsten Qualifying-Bestzeit 2008 habe ich gezeigt, dass ich mich im Zeittraining hinter niemandem verstecken muss.“
Christian Vietoris (Mücke Motorsport): „Nach der Hälfte war ich Dritter und sicher, dass ich auch die Rundenzeit des zu diesem Zeitpunkt führenden Jules Bianchi hätte fahren können. Mit dem zweiten Reifensatz wäre ich dann fast verzweifelt, nie fand ich eine freie Runde. Am Schluss hat es aber doch noch zu Rang zwei gereicht.“
Edoardo Mortara (Signature-Plus): „Mein Qualifying war nahezu perfekt. Ich hatte freie Runden und bin gut durchgekommen. Vielleicht wäre sogar noch mehr möglich gewesen, aber ein kleiner Fahrfehler ist mich doch noch unterlaufen. Doch auch mit dem dritten Startplatz bin ich glücklich. Es ist toll, nach einer so langen Zeit endlich wieder so weit vorne zu stehen.“

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Chinese Grand PrixING Renault F1 Team

Chinese Grand Prix, Sunday

The ING Renault F1 Team enjoyed another strong afternoon at the Shanghai International Circuit as Fernando Alonso and Nelson Piquet finished in 4th and 8th places in the Chinese Grand Prix.

Starting 4th and 10th on the grid, both drivers had good opening stints with Fernando having an exciting opening lap battle with Kovalainen to maintain his 4th position. Fernando made an early first pit-stop on lap 14 and held his 4th position as the first round of stops unfolded, while Nelson remained comfortably in the top ten after his stop on lap 23 as both Renault’s showed good pace and consistency.

Fernando made his final stop at the end of lap 35 where he fitted the softer option Bridgestones to rejoin in a solid 4th for an unchallenged run to the flag. Nelson joined Fernando in the points after his second pit-stop a couple of laps later.

Those 6 points have brought the team’s points total to 72 and secured Renault’s fourth position in the constructors’ championship. The team now looks forward to the Brazilian Grand Prix in two weeks time, the final round of the season.

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Fernando Alonso P4
“Fourth place is the best result that we could have hoped for today and so I am therefore extremely satisfied with my race. We had good pace, close to the Ferrari, which is another reason to be pleased. We have now won the battle for fourth place in the constructors’ championship, which was our objective, and so we can approach the Brazilian Grand Prix with confidence and aim to make the most of this final race of the year.”

Nelson Piquet P8
“It was a difficult race but I am happy with my performance. Of course I would have liked to have made more progress through the field, but the end result is satisfying and I have scored an important point, which has helped the team finally confirm its fourth place in the constructors’ championship.”

Flavio Briatore, Managing Director ING Renault F1 Team
“It’s was a good race for us today. We were able to show our true level of performance and that we are stronger than BMW and very close to Ferrari. Our result means we have secured fourth place in the constructors’ championship and confirmed our recent progress.”

Pat Symonds, Executive Director of Engineering
“Another strong race for us today. Points scored by our both drivers have now secured our fourth position in the championship, which was the target we set ourselves in the middle of the season.”

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BMW Sauber F1 Team – GP China

Wetter: trocken und bedeckt, 27°C Luft, 28-31°C Asphalt
Shanghai (CN). Beide BMW Sauber F1 Team Fahrer zeigten starke Leistungen beim Großen Preis von China. Nick Heidfeld war als Neunter gestartet und verbesserte sich auf Platz fünf, Robert Kubica war als Elfter losgefahren und kam als Sechster ins Ziel. Weitere sieben WM-Punkte für das Team und Kubicas drei WM-Zähler aus Shanghai sind jedoch nicht genug, um die Außenseiterchancen in beiden WM-Wertungen aufrecht zu erhalten.

Formula One 2008  
Nick Heidfeld: 5.
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.36,498 min in Rd. 56 (drittschnellste insgesamt)
“Ich bin zufrieden mit diesem Rennen heute. Beim Start konnte ich Boden gutmachen, und in Kurve zwei habe ich Sebastian Vettel außen überholt. Er hat das Heck meines Autos berührt, mir aber schon gesagt, dass es keine Absicht war, und es ist ja auch sowieso nichts passiert. So war ich nach ein paar Kurven wieder Sechster – also auf dem Platz, von dem ich eigentlich losfahren wollte. Später im Rennen habe ich die Drehzahl zurückgenommen, um den Motor für Brasilien zu schonen. Es ist eine Tatsache, dass wir jetzt keine Chance mehr haben, den Konstrukteurstitel zu holen, und Robert ist auch beim Fahrertitel aus dem Rennen. Aber wir sollten nicht zu enttäuscht sein. Wir hatten eine fantastische dritte Saison und vor allem Robert hatte ein sehr gutes Jahr – und es ist noch nicht vorbei.“
Robert Kubica: 6.
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.36,854 min in Rd. 56 (siebtschnellste insgesamt)
„Nach einem schwierigen Qualifying kann ich mit Rang sechs zufrieden sein. Ich habe gleich beim Start eine Position gewonnen und dann zwei weitere in der ersten Kurve, als sich Jarno Trulli und Sébastien Bourdais berührten. Die Balance meines Autos war in den ersten beiden Stints nach wie vor nicht gut, sie besserte sich erst, als wir zum Schluss die weichen Reifen aufgezogen hatten. Ein Rennen steht noch aus, und ich werde nun alles daran setzen, meinen dritten Platz in der Fahrer-Wertung gegen Kimi Räikkönen zu verteidigen.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Die Positionen fünf und sechs sind ein versöhnlicher Abschluss nach dem gestrigen enttäuschenden Qualifying. Beide Fahrer haben den Grundstein für diese Resultate am Start gelegt und sind insgesamt ein fehlerfreies und gutes Rennen gefahren. Die Strategie hat gepasst, alle Boxenstopps haben fehlerfrei funktioniert, technische Probleme gab es keine.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wenn man von den Startpositionen neun und elf ins Rennen geht und am Ende Fünfter und Sechster wird, muss man zufrieden sein. Beide Fahrer haben am Start gleich drei Positionen gewonnen. Vor allem Robert hat dabei sehr gut reagiert, weil sich unmittelbar vor ihm ein Auto gedreht hat. Im weiteren Verlauf des Rennens waren beide Fahrer gut unterwegs und haben die Rennstrategie bestens umgesetzt. Vielen Dank an das gesamte Team für die gute Arbeit, vor allem bei allen Boxenstopps.“

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Bridgestone Motorsport’s Chinese Grand Prix report

CHINESE GRAND PRIX F1/2008 -  SHANGHAI 18/10/2008

Lewis Hamilton (Vodafone McLaren Mercedes) has won the seventeenth and penultimate round of the FIA Formula One World Championship from pole position after using a hard-hard-medium tyre strategy in the Chinese Grand Prix at Shanghai. Hamilton led the race, except for during his first pit stop, and finished 14.9 seconds ahead of Scuderia Ferrari Marlboro driver Felipe Massa, who overtook his team-mate Kimi Raikkonen six laps from the end of the race. Massa used a medium-medium-hard strategy, whilst Raikkonen finished third with a medium-hard-medium strategy. Fernando Alonso (ING Renault F1 Team) finished fourth, ahead of BMW Sauber F1 Team drivers Nick Heidfeld and Robert Kubica.   Timo Glock (Panasonic Racing Team) used a one stop strategy, hard-medium, to finish seventh, whilst Nelson Piquet (ING Renault F1 Team) finished eighth and scored the final championship point. The fastest lap of the race, a 1min 36.325secs, was set by Hamilton on lap 13 using the hard compound. Leaving Shanghai, Hamilton continues to lead the drivers’ championship with 94 points. Massa has 87 points, so can still also win the drivers’ championship. Kubica is third on 75 points and out of championship contention. Scuderia Ferrari Marlboro continue to lead the constructors’ championship with 156 points, ahead of the Vodafone McLaren Mercedes Team on 145. Both of these teams can still win this championship. The BMW Sauber F1 Team are in third position with 135 points. Bridgestone’s Potenza Formula One tyres will next be in action at the season-ending Brazilian Grand Prix, October 31 – November 2, where the medium and soft compounds will be used. This is a change from the soft and super soft compound allocation for this race last season. Hirohide Hamashima – Bridgestone Director of Motorsport Tyre Development, said: “Congratulations to Lewis Hamilton, this is a fantastic result for him, considering what happened here last season. Both of our compounds worked well today and we saw a good range of strategies, with all three drivers on the podium using the compounds in a different order. Heikki Kovalainen suffered a puncture bnr_ms which led to his tyre carcass braking up and we are investigating the cause of this. We now head to Brazil with both championships still alive, so we should expect a very exciting weekend in Sao Paulo.”