Formel3 Euroserie NORISRING

28.06.2008, Rennen 1

Hülkenberg am Norisring nicht zu schlagen

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Lufttemperatur: 22,9 °C
Asphalttemperatur: 25,7 °C
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix) feierte auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring seinen zweiten Saisonsieg in der Formel 3 Euro Serie. Der 20 Jahre alte Testfahrer des Formel-1-Teams Williams setzte sich mit einem Vorsprung von 6,651 Sekunden gegen Koudai Tsukakoshi (Manor Motorsport) durch, der Platz zwei belegte. Hinter Jean-Karl Vernay (Signature-Plus) wurde der in der Gesamtwertung führende Italiener Edoardo Mortara (Signature-Plus) als Vierter abgewinkt. Hülkenberg ist nach seinem Sieg neuer Tabellen-Zweiter.
Am Start setzte sich Mika Mäki (Mücke Motorsport) gegen den von der Pole losgefahrenen Hülkenberg durch. Doch schon beim ersten Anbremsen der Grundig-Kehre traf der Finne den Bremspunkt nicht und der Deutsche schlüpfte vorbei. Wenige Meter später kollidierte Mäki mit Rookie Jules Bianchi (ART Grand Prix). Beide schieden aus.
Hülkenbergs Sieg war ab diesem Zeitpunkt ebenso wenig in Gefahr wie der zweite Rang von Tsukakoshi. Vernay hingegen schaffte erst in der 13. Runde den Sprung auf einen Podestrang, als er den bis dahin drittplatzierten Rodolfo Gonzalez (Carlin Motorsport) überholte. Für den Franzosen war es der erste Podiumsplatz in diesem Jahr.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Heute ist ein super Tag für mich mit einem perfekten Ergebnis. Heute habe ich viele Punkte gesammelt. Optimal wäre, wenn ich morgen noch einmal viele Zähler holen könnte. Ich bin jetzt natürlich happy. Das Team hat mir wieder ein perfektes Auto hingestellt. Man merkt einfach die Erfahrung meines Teams ART, das hier am Norisring seit 2005 ungeschlagen ist.“
Koudai Tsukakoshi (Manor Motorsport): „Ich hatte einen guten Start und habe vom Unfall vor mir profitiert. Mein Auto baute wenig Grip auf und deshalb war Nico Hülkenberg für mich heute einfach zu schnell. Morgen starte ich von Rang sieben und das Podium ist mein Ziel.“
Jean-Karl Vernay (Signature-Plus): „Endlich bin ich in diesem Jahr auf das Podium gefahren. Das war extrem wichtig für mich. Das gibt mir viel Auftrieb für hoffentlich weitere Podestplätze in den kommenden Rennen.“

www.f3euroseries.com

Rang zwei und drei für den 908 HDi FAP in Le Mans

Regen vereitelt den Sieg: Rang zwei und drei für den 908 HDi FAP in Le Mans 

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In einem der spannendsten Rennen in der Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans verpasste PEUGEOT am 14./15. Juni den erhofften Sieg nur denkbar knapp. Nach 24 Stunden fast 5.200 Kilometern Renndistanz und ständig wechselndem Wetter fuhr der PEUGEOT 908 HDi FAP mit der Startnummer "7" von Marc Gené (E), Nicolas Minassian (F) und Jacques Villeneuve (CDN) hinter einem Audi R10 TDI als Zweiter ins Ziel. Der Rückstand auf dem Sieger betrug weniger als eine Runde bzw. nur viereinhalb Minuten – ein Wimpernschlag nach einem kräftezehrenden Rennen von 24 Stunden. Franck Montagny (F), Christian Klien (A) und Ricardo Zonta (BR) kamen im Schwesterauto mit der Nummer "9" als Dritte ebenfalls auf das Podium. Der dritte gestartete 908 HDi FAP mit Pedro Lamy (P), Stephane Sarrazin (F) und Alexander Wurz (A) belegte Rang fünf.

PEUGEOT war nicht nur mit dem 908 HDi FAP mit der Startnummer "8" von Lamy/Sarrazin/Wurz aus der Pole-Position gestartet, sondern hatte sich durch Spitzenzeiten im Qualifying zusätzlich die Startplätze zwei und drei gesichert. So konnte das Team von PEUGEOT SPORT über einen Großteil des dramatischen Rennens das Geschehen bestimmen. Von der Pole-Position aus setzte sich Pedro Lamy mit der Nummer "8" beim Start in Führung, die beiden weiteren PEUGEOT 908 HDi FAP folgten direkt dahinter. Doch nach rund zwei Stunden Renndauer musste Sarrazin, der das führende Fahrzeug übernommen hatte, mit Getriebeproblemen an die Box. Die notwendige Reparatur kostete sechs Runden und warf das Fahrzeug zwischenzeitlich auf den 31. Gesamtrang zurück. In einer sehenswerten Aufholjagd kämpften sich Lamy/Sarrazin/Wurz bis ins Ziel wieder auf den fünften Gesamtrang nach vorn. Dabei fuhr Stephane Sarrazin mit 3.19,394 Minuten, was einem Schnitt von 246,068 km/h entspricht, die schnellste Runde des Rennens.

artikel1_01 An der Spitze des Feldes lieferten sich die beiden anderen PEUGEOT 908 HDi FAP mit den Audi einen spannenden Kampf. Der Abstand der bestplatzierten Fahrzeuge beider Marken lag nie mehr als eine Runde auseinander, wobei PEUGEOT bis in die Nacht hinein das Tempo an der Spitze bestimmte. In den frühen Morgenstunden des Sonntags sorgten jedoch kräftige Regenfälle für schwierige Bedingungen. Der Regen kam vor allem Audi entgegen, während die Teams von PEUGEOT auf der regennassen Fahrbahn mit Traktionsproblemen zu kämpfen hatten. So fiel der 908 HDi FAP mit der Nummer "9" nach einer Kollision beim Überrunden zurück. Um 5:17 Uhr am Sonntagmorgen übernahm der später siegreiche Audi die Führung. Bis zur Zieldurchfahrt um 15 Uhr blieb das Wetter weiterhin wechselhaft, was die Aufholjagd von PEUGEOT deutlich erschwerte. Trotz Rundenzeiten, die zum Teil mehrere Sekunden unter denen der Konkurrenz lagen, mussten sich Gené/Minassian/Villeneuve im PEUGEOT 908 HDi FAP mit der Nummer "7" am Ende mit Platz zwei zufriedengeben. Damit wiederholte PEUGEOT den Vorjahreserfolg.

Das nächste Rennen bestreitet der 908 HDi FAP in der Le Mans Series vom 15. bis 17. August auf dem Nürburgring. Alle drei bisher ausgetragenen Rennen dieses Jahres hat der 700 PS starke Protypen-Dieselsportwagen gewonnen. Seit seinem Debüt in 2007 ist der PEUGEOT 908 HDi FAP in dieser Langstrecken-Serie ungeschlagen.

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Formula3 EURO SERIE

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Deutsches Monaco fordert Piloten der Formel 3 Euro Serie

Streckenlänge: 2,3 Kilometer
Rundenrekord: 0:49,035 Min. / Adrian Sutil 2005
Distanz: 48 Runden
Sieger 2007: Romain Grosjean / Nico Hülkenberg

Am Nürnberger Norisring treffen sich am kommenden Wochenende die Nachwuchspiloten der Formel 3 Euro Serie zu ihrem zweiten Saisonhöhepunkt nach dem Rennen in den engen Straßen von Pau. Wegen seiner besonderen Atmosphäre und der Lage direkt am Duzendteich wird der nur 2,3 Kilometer kurze Norisring auch „Deutsches Monaco“ genannt. Als Tabellenführer kommt der Italiener Edoardo Mortara (Signature-Plus) nach Nürnberg. Seine Verfolger sind Rookie Mika Mäki (Mücke Motorsport) aus Finnland und der Niederländer Renger van der Zande (Prema Powerteam).
Für Mortara lief die Saison bisher sehr gut, in fünf der bisherigen sechs Rennen stand der Mann aus Genf auf dem Podest. Im französischen Pau gewann er sein erstes Saisonrennen und sorgte gleichzeitig für den ersten Sieg eines Volkswagen-Motors in der Formel 3 Euro Serie. Alle anderen fünf Triumphe in diesem Jahr gingen an Fahrer mit einem Mercedes-Benz-Triebwerk. Mika Mäki ist als Zweitplatzierter und Führender der Rookie-Wertung der einzige, der in dieser Saison schon zweimal den Pokal für den Sieger entgegennehmen durfte. Der Finne mag den Norisring besonders gerne: Vier Autorennen bestritt er in seiner Karriere in Nürnberg und drei davon gewann er.
Nach nur einem Wochenende Pause ist Rookie Stefano Coletti (Prema Powerteam) wieder dabei. Der Monegasse ersetzt den US-Amerikaner Charlie Kimball (Prema Powerteam), dem unerwartet ein Sponsor abgesprungen ist.
Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Ich habe mich am Norisring schon immer sehr wohl gefühlt. Es ist eine Strecke, auf der man so gut überholen kann wie auf keiner anderen Rennstrecke in unserem Kalender. Außerdem ist die Atmosphäre mit dem Duzendteich direkt am Fahrerlager einmalig. Mein Ziel ist, die Fehlerquote in den Rennen möglichst gering zu halten. Idealerweise käme natürlich ein Sieg dabei raus, aber wichtiger ist, möglichst viele Punkte mitzunehmen.“
Die Formel 3 Euro Serie wird live oder re-live in 20 Länder übertragen. Zudem senden zahlreiche Länder Zusammenfassungen der Rennen zur Formel 3 Euro Serie.

www.f3euroseries.com

 

DUWO Racing

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Nach einer halben Stunde war schon Schluss

Eigentlich hatte zum 12 Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps alles sehr vielversprechend für DUWO-Racing, bestehend aus Jean-Marie Dumont, den Lothringern Fred und Nicolas Schmit und dem Deutschen Uli Baumert, begonnen. Im Qualifying hatte die multinationale Mannschaft die vierzehnte Zeit (2’38’’754) bei 52 eingeschriebenen Teams gefahren. Bei optimalen

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Witterungsbedingungen in den belgischen Ardennen hatte sich Fred Schmit beim Fallen der Startflagge ordentlich ins Zeug gelegt, hatte sich Runde um Runde nach vorne gekämpft, so dass er nach einer halben Stunde schon auf Platz acht lag. Doch dann schlug das Schicksal unerbittlich zu, in der zehnten Runde platzte ohne Vorwarnung der Motor und ein Pleuel durchschlug den Motorblock des BMW M3 E46. Völlig frustriert musste DUWO-Racing vorzeitig aus dem Rennen steigen. „Ich kann mir das nicht erklären, alle Werte: Öldruck, Öltemperatur, Wassertemperatur haben gestimmt. In 35 Jahren Rennpraxis habe ich noch nie einen Motor kaputtgemacht.“ , bilanzierte Fred Schmit den Ausfall.

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Text und Fotos : Romain Heckemanns

ING Renault F1 Team

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2008 French Grand Prix, Sunday – 22 JUN 2008
The ING Renault F1 Team saw both its cars in the points at this afternoon’s French Grand Prix as
Nelson Piquet and Fernando Alonso finished in 7th and 8th places respectively in the team’s home
race.
Having shown competitively all weekend, Fernando and Nelson lined up in 3rd and 9th places on the grid. An
eventful start saw Fernando lose ground, but Nelson gained a place and enjoyed an exciting battle with the
McLarens in the early stages of the race.
As the race developed, both drivers adopted two stop strategies, with Nelson able to run a longer first stint than
his teammate. That allowed both men to race competitively in the points paying positions for the whole
afternoon, with Fernando and Nelson emerging from their second stops in 7th and 8th places. Those positions
were then reversed as a rain shower hit the circuit in the closing stages, which made for an exciting end to the
race as Nelson scored his first points in Formula 1.
Having taken its first double points finish of the season, the team will look to carry its momentum into next
week’s test at Silverstone to be well prepared for the British Grand Prix in two weeks time.
Fernando Alonso P8
I have to be disappointed today. I am sure we could have fought for the podium, but I lost too many positions
at the start, and after that I was not able to find the pace I had shown yesterday. The car was fast in a straight
line, but I still couldn’t make any progress. I scored a point, but I’m determined to do better for the British
Grand Prix.
Nelson Piquet P7
It’s the first time that everything has gone without any problems for me. The car and the team’s strategy
worked well and I was able to score my first couple of points today. I am happy and I hope that we can continue
like this for the rest of the season.
Flavio Briatore, Managing Director ING Renault F1 Team
We had other hopes for today, but we are happy nonetheless to see our two cars finish in the points. Fernando
lost some positions at the start and we were not able to come back from that. Nelson had a remarkable race,
very consistent and aggressive, and I am very pleased to see him score his first points today.
Pat Symonds, Executive Director of Engineering
Both cars in the points, but we still feel a little bit disappointed. We took a risky strategy with Fernando, but had
to alter it after the start and so it was far from ideal. It’s clear that we still need to find more speed in the car,
but we are pleased with Nelson’s first points finish.

www.ing-renaultf1.com

BMW Sauber F1 Team – Großer Preis von Frankreich – Rennen

Formula One 2008

Wetter: trockene Strecke, dicke Wolken, wenige Regentropfen, 23-25°C Luft, 24-29°C Asphalt
Magny-Cours (FR). BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica holte beim Großen Preis von Frankreich als Fünfter vier weitere WM-Punkte, musste die Führung in der Fahrer-WM aber an Rennsieger Felipe Massa (Ferrari) abgeben. Nick Heidfeld konnte sich in Magny-Cours nicht bis in die Punkteränge vorkämpfen, er wurde 13. In der Weltmeisterschaft der Konstrukteure liegt das BMW Sauber F1 Team unverändert an zweiter Stelle.
Robert Kubica: 5.
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,172 min in Rd. 16 (viertschnellste insgesamt)
„Wir haben hier in Magny-Cours weniger Punkte geholt als wir uns erhofft hatten. Am gesamten Wochenende haben wir versucht, die Probleme in den Griff zu bekommen, die hier aufgetreten sind. Wir wussten, dass die erste Runde rennentscheidend werden würde. Es ist mir nicht gelungen, Jarno Trulli beim Start zu überholen. Ich habe es in Kurve fünf noch einmal außen versucht, aber das hat auch nicht funktioniert. Letztlich muss ich sagen, dass ich froh bin, Fünfter geworden zu sein, nur zwei Sekunden entfernt von einem Podestplatz. Wir müssen jetzt analysieren, was hier passiert ist und sehen, wie wir uns für das nächste Rennen verbessern können.“
Nick Heidfeld: 13.
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,716 min in Rd. 46 (neuntschnellste insgesamt)
„Platz 13 ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis. Ich habe beim Start zwei Positionen verloren, und die konnte ich nicht mehr zurückholen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Test in Silverstone in der kommenden Woche und das nächste Rennen dort.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Rennen war ein Spiegelbild des gestrigen Qualifyings. Unser Paket hat hier am gesamten Wochenende nie perfekt gepasst. Robert hing im zweiten Stint im Verkehr fest, dadurch hat er die Chance auf einen Podiumsplatz verloren. Nick büßte zwei Plätze beim Start ein. Beide Piloten waren nie in der Lage, ihre Vorderleute ernsthaft anzugreifen. Technisch gab es keine Probleme. Das Ergebnis sind vier Punkte, die wir mitnehmen. Ansonsten beginnt ab sofort die Vorbereitung für das nächste Rennen in Silverstone.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir haben uns bei der Festlegung der Rennstrategie auf Jarno Trulli und Fernando Alonso konzentriert. Unser Ziel war es, Robert einen Podestplatz zu ermöglichen. Aber bereits im zweiten Stint zeichnete es sich ab, dass dies nicht funktionieren würde. Robert hing hinter Trulli fest, der mit mehr Benzin an Bord unterwegs war und deshalb länger draußen bleiben konnte. Gleichzeitig holte Heikki Kovalainen in dieser Phase auf und konnte Robert bei seinem zweiten Boxenstopp überholen. Unsere Pace war an diesem Wochenende ganz einfach nicht gut genug. Trotzdem haben wir die zweite Position in der Konstrukteurswertung verteidigt.“

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ING Renault F1

2008 French Grand Prix, Saturday – 21 JUN 2008_K5Y2907
The ING Renault F1 Team carried its strong practice form into today’s qualifying session as Fernando
Alonso and Nelson Piquet qualified in 3rd and 10th places respectively for tomorrow’s French Grand
Prix in Magny-Cours.
The team has been competitive all weekend with both Fernando Alonso and Nelson Piquet topping the
timesheets in the practice sessions leading up to qualifying.
Both drivers made it comfortably through to Q2 in what proved to be one of the most competitive qualifying
sessions of the year. Nelson just missed out on progressing to Q3, setting the 11th best time, although he will
start tomorrow’s race from 10th.
Fernando progressed to Q3 and went on to set the 4th best time, but like Nelson he moves up a position and
will start the race from 3rd. The team is therefore well placed to deliver a strong performance tomorrow
afternoon in the team’s home race.
Fernando Alonso P4 (P3 on the grid)
“The times were very tight today, in both Q1 and Q2, but I made it through to Q3 and was able to set a good
time. The car has really improved and so for the first time this season we have the real chance to fight for the
podium. The Ferraris are certainly a step ahead, but we will give our maximum to get a good result tomorrow.”
Nelson Piquet P11 (P10 on the grid)
“It’s frustrating to miss out on Q3, but we didn’t anticipate the behaviour of the soft tyres which turned out be
slower than we thought. But at least we have the chance to adopt the ideal strategy for the race tomorrow and I
hope we can benefit from that because it is particularly difficult to overtake here. The times were very close
today, but the car behaved well and I think we can be on the pace in normal race conditions, and I will do my
best to try and score my first points tomorrow.”
Pat Symonds, Executive Director of Engineering
“A good qualifying session after our strong form in practice earlier in the weekend. Obviously we are thrilled with
Fernando’s second row starting position and I believe he has a real chance of fighting for the podium tomorrow.
And let’s not forget Nelson’s performance: he was just 0.05s away from making Q3. It’s a great effort from him
as well.”
Denis Chevrier, Head of Engine Track Operations
“We had a good qualifying session today and our result confirms what we were hoping to see. The times in the
session were very tight, but we thought we could aim for the top 5 and so with Fernando’s performance we can
hope for a great race tomorrow. Nelson had a few difficulties with his tyres and so will start the race from 10th
on the grid with an adaptable strategy which gives him a real chance of scoring some points.”

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BMW Sauber F1 Team – Großer Preis von Frankreich – Qualifying

Formula One 2008
Wetter: trocken und sonnig, 23-27°C Luft, 33-45°C Asphalt
Magny-Cours (FR). Das BMW Sauber F1 Team musste sich in Magny-Cours mit einem bescheidenen Qualifying-Ergebnis begnügen: Nick Heidfeld wurde Zwölfter, sein Teamkollege Robert Kubica schaffte gerade so eben den Sprung ins Top-Ten-Qualifying und wurde letztlich Siebter.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 7., 1.17,037 min (3. Training: 14., 1.16,617 min)
„Es sieht so aus, als hätten wir hier ein schwieriges Wochenende. Schon nach dem gestrigen freien Training habe ich damit gerechnet, dass wir hier zu kämpfen haben. Die Balance des Autos ist nicht so wie ich sie haben will, und ich habe insgesamt zu wenig Grip. Unser Rückstand zu den Spitzenteams scheint gleich geblieben zu sein, aber zwischenzeitlich haben andere Teams anscheinend einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mein Ziel ist es jetzt, morgen so viele Punkte wie irgend möglich zu holen, es wird sicher kein leichtes Rennen.”
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 12., 1.15,786 min (3. Training: 18., 1.16,687 min)
„Die Rennstrecke hier in Magny-Cours hat einen völlig anderen Charakter als die in Montréal, und wir waren hier von Anfang an nicht so gut unterwegs. Trotzdem haben wir uns vom Qualifying natürlich mehr erhofft. Ich als Zwölfter, und Robert gerade so reingerutscht ins Top-Ten-Qualifying, das ist natürlich nicht das, was wir als BMW Sauber F1 Team von uns erwarten. Wenn ich jetzt mal nur auf mich selbst schaue, dann kann ich einen deutlichen Fortschritt feststellen. Ich war hier im Qualifying deutlich näher dran, das Maximale aus dem Auto herauszuholen. Es lagen nur ein paar Hundertstelsekunden zwischen Roberts und meiner Rundenzeit. Ich werde als Elfter starten, weil Lewis Hamilton zurückversetzt wird und kann meine Sprit-Strategie frei wählen. Zwar macht einen auch die beste Strategie nicht schneller, aber wir wollen ein gutes Rennen abliefern.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Mit dem Resultat des Qualifyings sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir haben allerdings schon gestern und heute Morgen gesehen, dass unser Auto hier nicht so stark ist wie sonst. Nick hatte heute Pech. Obwohl er nur sechs Hundertstel langsamer war als Robert, verpasste er den Einzug ins Top-Ten-Qualifying. Auch bei Robert lief es alles andere als perfekt. Wir haben bei ihm von harten auf weiche und dann wieder auf harte Reifen gewechselt und letztlich die zweite Startreihe um einen Wimpernschlag verpasst. Wir gehen von den Positionen sechs und elf ins Rennen. Was diese wert sind, werden wir erst nach den ersten Boxenstopps sehen.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein sehr schwieriges Qualifying, das sich zu einem Reifenpoker entwickelte. Wir wechselten hin und her zwischen der weicheren und der härteren Mischung, aber so richtig gut hat keine funktioniert. Die weicheren Reifen hatten mehr Haftung, dafür jedoch weniger Stabilität und umgekehrt. Natürlich hatten wir uns ein besseres Resultat ausgerechnet. Nick lag nur knapp hinter Robert, hatte aber das Pech, dass er den Sprung ins Q3 dennoch nicht schaffte.“

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24h LE MANS 2008

Porsche

24h Le Mans. Doppelsieg für Porsche RS Spyder.

Besser hätte die Le Mans-Premiere für den Porsche RS Spyder nicht ausfallen können: Der Sportprototyp aus Weissach feierte am Sonntag beim härtesten Langstreckenrennen der Welt einen Doppelsieg in der LMP2-Klasse. Auf den ersten Platz fuhren Jos Verstappen, Jeroen Bleekemolen und Peter van Merksteijn vom Team Van Merksteijn Motorsport, gefolgt von John Nielsen, Casper Elgaard und Porsche Werksfahrer Sascha Maassen vom Team Essex.

Von den Startplätzen eins und zwei ins Rennen gegangen, kontrollierten die beiden Teams mit dem 478 PS starken RS Spyder von Beginn an das Rennen. „Der RS Spyder hat bewiesen, dass er nicht nur schnell, sondern auch besonders zuverlässig ist. Aber auch die professionelle Arbeitsweise der Teams war ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“, sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen.

Hintergründe zum Rennen in Le Mans und Fotos finden Sie in unserem Webspecial.

http://www.porsche.com/microsite/lemans2008/flash/default.aspx?language=de&market=PD&pool=germany&browser=other&instance=604&variant=&section=&showintro=true&bandwidth=dsl&width=1005&height=415

Porsche Team

DUWO Racing

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12 Stunden von Spa-Francorchamps

Zur Abwechslung ein Rennen in den belgischen Ardennen

Die Pause bis zum nächsten Rennen in der Luxemburger Rundstreckenmeisterschaft – zwei Sprints stehen erst am letzten Augustwochenende in Colmar-Berg auf dem Plan – nutzt Jean-Marie Dumont um am kommenden Wochenende am 12 Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps teilzunehmen. Eigentlich hatte DUWO-Racing geplant das Langstreckenrennen in den belgischen Ardennen mit dem neu aufgebauten BMW Serie 1 zu bestreiten, der bereits beim letzten Meisterschaftslauf auf der Goodyear-Rundstrecke hätte starten sollen, doch noch immer fehlen einige wichtige mechanische Teile. Somit wird der amtierende Rundstreckenmeister weiterhin im bewährten BMW M3 E46 im Einsatz sein. Allerdings hatte dieser im vorletzten Rennen zur Luxemburger Rundstreckenmeisterschaft einige Macken gezeigt. Im Vier  Stunden-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring Mitte Mai schaffte er gerade mal fünf Runden und brachte die Mechaniker an den Rand der Verzweiflung. Bei genauerer Untersuchung stellte man später fest, dass die Kurbelwelle gebrochen war und der Motor musste bis zum folgenden Rennen neu aufgebaut werden. Mit erstarkter Maschine gelang es Dumont seine Führung in der Meisterschaft zu behaupten.

Das Rennen am kommenden Wochenende in den belgischen Ardennen ist der Höhepunkt der BTCS (Belgian Touring Cars Series). Im vergangenen Jahr hatte Dumont hier Platz sieben belegt und war in der Hubraumklasse 3.000ccm – 3.500ccm Zweiter geworden. Die Fahrerbesetzung im BMW beim 12 Stunden-Marathon auf dem Traditionskurs in Belgien, der am Samstag um 14.30 Uhr gestartet wird, ist die gleiche wie beim 24 Stunden-Rennen Anfang Januar in Dubai. Neben Dumont werden die beiden Lothringer Frédéric und Nicolas Schmit sowie der Deutsche Uli Baumert mit von der Partie sein.

Text und Fotos : Romain Heckemanns

WTCC Brünn

BMW Pilot Zanardi feiert erfolgreichstes WM-Wochenende seiner Karriere.

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Brünn, 15. Juni 2008. Alessandro Zanardi (IT) hat auf dem „Automotodrom Brno“ den dritten Saisonsieg für BMW in der FIA World Touring Car Championship errungen. Er setzte sich am Steuer seines BMW 320si WTCC im neunten Lauf der Meisterschaft durch. Félix Porteiro (ES) machte als Zweiter den Doppelsieg für das BMW Team Italy-Spain perfekt. Chevrolet-Pilot Alain Menu (CH) belegte den dritten Platz. Die beiden Fahrer vom BMW Team Germany, Augusto Farfus (BR) und Jörg Müller (DE), zeigten Überholmanöver im Überfluss und fuhren auf die Positionen vier und fünf. Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK belegte den 14. Platz.
Auch im zweiten Rennen des Tages zeigte Zanardi eine starke Leistung und kam vom achten Startplatz als Zweiter hinter Gabriele Tarquini (IT) im SEAT-Diesel ins Ziel. Robert Huff (GB) wurde für Chevrolet Dritter. Farfus belegte erneut den vierten Platz, Porteiro sammelte als Fünfter vier weitere WM-Punkte. Müller sah als Achter unmittelbar vor Priaulx die Zielflagge.
Für Zanardi war es nach den Erfolgen in Oschersleben 2005 und Istanbul 2006 der dritte Sieg in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. In der Fahrerwertung ist Priaulx weiterhin der bestplatzierte BMW Pilot. Er liegt mit 33 Punkten auf dem fünften Platz. In der Herstellerwertung konnte BMW Boden gutmachen und belegt mit 116 Punkten den zweiten Platz. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen verfolgte die Rennen in Tschechien vor Ort und konnte nach Robert Kubicas Sieg für das BMW Sauber F1 Team beim Großen Preis von Kanada nun den zweiten Siegerpokal binnen acht Tagen entgegen nehmen.
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen:
„Wir haben erneut zwei sehr spannende Rennen gesehen, mit vielen Positionskämpfen und zwei herausragenden Ergebnissen für Alessandro. Mit seinem Sieg und dem zweiten Platz hat er nicht nur für sich selbst, sondern auch für BMW viele Punkte eingefahren. Félix hat hier ebenfalls sein bestes Saisonresultat erzielt. Augusto und Jörg konnten sich im ersten Rennen sehr schön vorarbeiten, verloren aber im zweiten Lauf aufgrund der vielen Zweikämpfe ihre Chancen auf Podiumsplatzierungen. Ein Wochenende zum Vergessen war es für Andy, der erstmals seit den Rennen in Monza 2007 ohne Punkte nach Hause fährt.“
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Es ist kaum zu glauben, wie gut es an diesem Wochenende gelaufen ist. Wir wussten, dass wir hier stark sein könnten. Aber mit diesem Ergebnis war nicht zu rechnen. Nachdem ich Félix im ersten Rennen überholt hatte ging es nur darum, ein tolles Auto sicher ins Ziel zu bringen. Das ist mir gelungen. Unsere gute Vorstellung gibt viel Auftrieb für die kommenden Aufgaben. Dies war mein erfolgreichstes WM-Wochenende überhaupt.“
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
„Brünn liegt uns einfach. Nach meinem Sieg im Vorjahr stand ich hier nun wieder auf dem Podest. Ich hatte einen sehr guten Start ins erste Rennen, musste Alessandro dann aber vorbei lassen. Alain Menu hat Druck gemacht, aber ich konnte Platz zwei verteidigen. Es ist fantastisch, in beiden Läufen Punkte gesammelt zu haben.“
Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Wer weiß, was heute für mich erreichbar gewesen wäre, hätte ich im Qualifying besser abgeschnitten. Von Startplatz 15 auf Platz fünf vorzufahren, kommt in dieser Meisterschaft nicht so oft vor. Bei solch einer Aufholjagd kann man froh sein, auf der Strecke zu bleiben. Dasselbe galt dann auch im hart umkämpften zweiten Lauf.“
Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Zehn Punkte sind keine schlechte Bilanz, obwohl vielleicht sogar mehr möglich gewesen wäre. Gerade im zweiten Rennen ging es auf der Strecke heiß her. Ich habe versucht, mich aus allen brenzligen Situationen herauszuhalten. Gratulation an Alessandro, er hat ein fantastisches Wochenende hingelegt.“
Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Wenn man viel Handicapgewicht an Bord hat und mit dem Set-up nicht zu 100 Prozent richtig liegt, dann kommt so ein Rennsonntag dabei heraus. Wir werden hart arbeiten, damit wir in Estoril wieder vorne mitmischen können.“

BMW Motorsport

ATS Formel 3 Cup

Blindflug in Hockenheim

Erfahrung zahlt sich aus: Vervisch gewinnt

(15.06.2008) Beim achten Lauf des ATS Formel-3-Cup auf dem Hockenheimring war Blindflug angesagt: kaum waren die Fahrzeuge in die Einführungsrunde gestartet, begann es in Strömen zu regnen. Der Formel-3-erfahrene Frédéric Vervisch kam mit den widrigen Bedingungen am besten zurecht. Der Belgier hatte nach einem harten Zweikampf mit dem Deutschen Kevin Mirocha (beide Dallara OPC-Challenge) nach zehn Rennrunden die Nase vorn. Ein toller Doppelsieg für den OPC-Challenge Motor, der im zweiten Jahr exklusiv im ATS Formel-3-Cup eingesetzt wird. Auch der Italiener Matteo Chinosi (Dallara Mugen-Honda) profitierte von dem Bedingungen. Er war von der achten Position aus in Rennen gegangen, wurde Dritter und sicherte sich damit die Führung in der Meisterschaft.

www.formel3.de

DUWO RACING

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Jean-Marie Dunont verteidigt die Tabellenspitze

Im ersten Qualifying, das auf regennasser Strecke in Colmar-Berg stattfand, musste Jean-Marie Dumont (BMW M3 E46) sich mit der zweitbesten Zeit zufrieden geben. Am Samstagnachmittag wurde es als Dritter im zweiten Zeittraining gestoppt. Am Ende musste der amtierende Rundstreckenmeister eingestehen, dass er bei der Reifenwahl zu spät seine Entscheidungen getroffen hatte.

Im Eröffnungsrennen am Sonntag rutschte Dumont auf einer Ölspur ins Aus, er konnte jedoch den Weg auf die Strecke zurückfinden, doch dann passierte das nächste Malheur. Bedingt durch einen auf der Strecke liegenden Reifen hätte Dumont, beim Ausweichmanöver stieg der BMW auf, sich fast überschlagen. Zum Schluss belegte er dennoch Rang vier im Rennen. Bei der Nachkontrolle durch die technischen Kommissare im Parc fermé, ein Protest war eingereicht worden, wurde die Länge der Auspuffanlage am BMW überprüft und für regelkonform erklärt.

  Im Rennen am späten Sonntagnachmittag war Dumont in einen Fight um die Spitze verwickelt als sein Gegner wegen blockierender Benzinpumpe etwa zur Hälfte des Rennens aufstecken musste. Der Fahrer im roten BMW M3 E46 fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen und kreuzte mit 48"662 vor seinem Verfolger den Zielstrich.

Romain Heckemanns

Stand Luxemburger Rundstreckenmeisterschafft nach vier Rennen

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  1. Jean-Marie Dumont (207 Punkte)
  2. Christian Franck (205)
  3. Gerry Schanen (134)
  4. Yann Munhowen (125)
  5. Maarten Mus (115)