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Anpfiff für die heiße Phase der Superleague Formula by Sonangol
2.9.2010 von Wolfgang.

Mit dem Start in die neue Fußball-Saison meldet sich auch die Superleague Formula by Sonangol am kommenden Wochenende (4./5. September) aus der Sommerpause zurück.
Die achte Runde der Superleague Formula auf dem Adria International Raceway eröffnet die heiße Saisonphase. Am 4. und 5. September geht es im 70 km von Venedig gelegenen Adria in die nächste Runde. Das bescheidene Städtchen liegt in der Provinz Rovigo und bietet neben einer idyllischen Landschaft auch eine technisch sehr anspruchsvolle Rennstrecke. Seit Jahren werden dort die in Europa führenden Markenpokale ausgetragen. Mit einer Länge von 2,7 km zählt der Adria International Raceway im Rennkalender zu den kürzeren Strecken. Insgesamt 13 schnelle Passagen und enge Kurven warten auf die Piloten.
Aufgrund des Horror-Crashs von Chris van der Drift in Brands Hatch muss sich der gebürtige Neuseeländer noch immer auskurieren und gezwungenermaßen aussetzen. Mit dem Briten Ben Hanley hat man einen schnellen Ersatzpiloten für die Adria-Rennen gefunden. Der ehemalige Formel Renault 3.5 Vizemeister und GP2-Pilot übernimmt das Cockpit des griechischen Fußballvereins Olympiacos. Für Hanley wird es der erste Einsatz in einem SF-Boliden. Aus sportlicher Sicht liegt Van der Drift mit Olympiacos in der Gesamtwertung auf Platz vier, mit nur 57 Punkten Rückstand auf den Tabellenführenden.
Aktueller Spitzenreiter im Titelkampf ist Yelmer Buurman (AC Mailand). Im belgischen Zolder übernahm er die Führung und verwies Craig Dolby (Tottenham Spur) auf den zweiten Platz. Trotz fehlender Streckenkenntnisse soll seine bisherige Erfolgsserie, gerade für den AC Mailand beim Heim Grand Prix, weitergehen. "Ich habe auf der Playstation trainiert und gehört, dass es ein sehr kleiner Kurs sein soll. Dennoch stimmte unsere Performance bei den bisherigen Rennen und ich bin optimistisch, dass es so bleibt."
Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Titelanwärter Buurman und Dolby voneinander. Auch der Brite stimmte sich mithilfe von Videos auf die Strecke ein. "Ich will die Meisterschaftsführung zurück", lautet die klare Ansage. "In Brands Hatch waren wir sehr schnell und ich bin davon überzeugt, dass es in Adria und Portimao so weitergeht. Die nächsten beiden Stationen sind sehr wichtig in Hinblick auf die Meisterschaft."
Dritter im Bunde ist Davide Rigon (RSC Anderlecht), der sich auf seiner Heimstrecke einiges vorgenommen hat. Der Italiener kennt den Rundkurs bestens und stand schon in der Formel 3 und Formel Renault ganz oben auf dem Podest. "Ich habe gute Erinnerungen an Adria. Für die SF ist es wahrscheinlich die langsamste Strecke im Kalender, bei der es nicht einfach sein wird ein optimales Setup zu finden." Das Rennen in der Heimat ist für Rigon etwas Besonderes, bei dem er natürlich das Beste aus sich herausholen will. "Mein Traum ist, die Tabellenspitze zurückzuerobern."
Der Deutsche Max Wissel (FC Basel) ist mit Platz fünf im Gesamtklassement auch weiterhin im Titelrennen und hat noch alle Chancen.
Im Olympique Lyonnais Boliden nimmt an diesem Wochenende Celso Miguez Platz, der im letzten Jahr den Vizetitel der European F3 Open einfuhr. Duncan Tappy ersetzt Franck Perrera (Flamengo).
Die Rennen können wie gewohnt im Live-Streaming auf der Homepage der Superleague Formula live verfolgt werden (www.superleagueformula.com).
Van der Drift auf dem Weg der Besserung
7.8.2010 von Wolfgang.
Nach dem Horror-Crash von Chris van der Drift in Brands Hatch geht es dem Neuseeländer den Umständen entsprechend gut.
Beim Anblick des Videos und der Bilder kann man kaum glauben, dass Van der Drift den Unfall nahezu unverletzt überstand. Lediglich einen Knöchelbruch am rechten Fuß, zwei gebrochene Rippen und Verletzungen an beiden Händen zog sich der Neuseeländer zu.
Wie es zu dem verheerenden Unfall kam: Kurz vor Ende des Rennens versucht van der Drift, seinen Vordermann Julien Jousse zu überholen. Der Franzose zieht nach rechts, um den Neuseeländer überholen zu lassen. Doch van der Drift will auf derselben Linie an Jousse vorbei. Dann nimmt das Unglück seinen Lauf - das linke Vorderrad berührt das rechte Hinterrad von Jousse. Der Olympiacos-Bolide hebt ab und der Pilot verliert komplett die Kontrolle. Nach dem heftigen Aufprall fällt Van der Drifts Cockpit-Kamera aus.
Die Bilder in der Wiederholung zeigen das schockierende Ausmaß seines Abflugs. Sein Wagen schleudert durch die Luft, kracht an den Brückenpfeiler und zerfällt in seine Einzelteile. Der Bolide geht sofort in Flammen auf.
Nachdem Van der Drift aus dem Wagen geborgen wurde, brachte man ihn sofort in das an der Rennstrecke liegende Medical Center. "Wir sprachen im Krankenhaus mit ihm und er fragte als Erstes nach dem Video", so die Managerin des Neuseeländers.
"Es war ein Rennunfall. Und ich bin am Leben - das ist die Hauptsache", so sein erstes Statement im Krankenhaus. „Ich erinnere mich noch an das Abheben, das ist alles. Als ich wieder aufwachte, hatte ich höllische Schmerzen und befreite mich selbst aus dem Auto", so Van der Drift.
Nach zwei Tagen im Dartford Hospital verlegte man den Neuseeländer nach Northampton. Dort behandeln Spezialisten seinen linken Zeigefinger. Van der Drift glaubt, dass diese Verletzung schlimmer als sein gebrochener Fuß ist und er dadurch eventuell länger aussetzen muss.
"Ich habe einige schmerzstillende Mittel, die mir helfen. Ich werde alles tun, wieder schnellstens zurück im Auto zu sein. Abwarten, wie schnell der Heilungsprozess in den nächsten Wochen verläuft", so Van der Drift. Eins steht ohnehin fest - der Neuseeländer hatte bei dem Unfall einige Schutzengel mit an Bord.
Chris van der Drift condition update and details
4.8.2010 von Wolfgang.
Chris van der Drift is in a stable condition in a Dartford hospital after suffering a huge accident in the second Superleague Formula race at Brands Hatch on Sunday.
The New Zealander was attempting to pass Julien Jousse for fifth place along the fast Pilgrim’s Drop section of the Kent circuit when his front left wheel clipped the AS Roma car’s right rear, sending him skywards, then sideways into the parapet of a bridge.
The Olympiacos car span through the air having broken in half, as it is designed to do, with Chris and the tub detaching from the rear assembly of engine and gearbox, before landing half-way down the straight.
Despite the severity of both impacts, van der Drift was conscious throughout the accident and incredibly climbed unaided from the wreckage before emergency teams could assess his injuries.
“He was quite okay even though it was a horrible crash,” said van der Drift’s manager Ruth Gandorfer. “We were talking to him at the hospital and his first question was whether it was on video because he wanted to see it! He remembered everything and didn’t black out. He also wanted to climb out of the car on his own.”
Superleague Formula’s Elan-built chassis was designed and tested to withstand the FIA’s toughest crash tests. That the survival cell remained in one piece after such a violent impact and unusual accident is testament to the car’s strength and safety.
“I remain amazed that he survived it,” said the championship’s Competitions Director Robin Webb. “This was a huge accident. I inspected the bridge that he hit afterwards and even the metal at the top has been bent. All the car’s safety systems and crash tested equipment worked perfectly. The Brands Hatch medical staff, both immediately at the scene and then in the medical centre, were all fantastic so a big thank you to everyone who helped Chris.
“I was able to spend some time with Chris and his family last night. We had some laughs and he was in good spirits.”
Everyone at Superleague Formula would like to wish Chris a full and speedy recovery
www.superleagueformula.com
Yelmer Buurman weiterhin auf Meisterschaftskurs
1.8.2010 von Wolfgang.
Die Rennsieger der siebten Runde der Superleague Formula by Sonangol in Brands Hatch heißen John Martin und Narain Karthikeyan. Neben dem Sieg im ersten Rennen verschaffte sich Martin im Super Finale einen weiteren ersten Platz und somit stolze 100.000 € Preisgeld. Im zweiten Rennen wurde der Erfolg des Inders Karthikeyan von einem schweren Unfall von Chris van der Drift überschattet. Dem Olympiacos-Piloten geht es den Umständen entsprechend gut. Im Kampf um die Meisterschaft behält Yelmer Buurman mit 463 Punkten weiterhin die Führung. Nur zwei Punkte beträgt sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Craig Dolby.

Rennen 1: Zweiter Sieg für John Martin
Nach dem Renngewinn in Jarama füllt John Martin sein Siegeskonto mit einem weiteren Erfolg. Das erste Rennen in Brands Hatch ging an den Australier, der für Beijing Guoan FC unterwegs ist. Gestern musste sich Martin dem Pole Setter Marcos Martinez (Sevilla FC) geschlagen geben. Beim ersten Rennen zeigte der Australier jedoch, dass er der schnellste Mann im Feld ist.
Nach der Startfreigabe wählte Martin die bessere innere Linie und zog in der ersten Kurve souverän an dem Spanier vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gab er die Führung nicht mehr ab und fuhr einem sicheren Start-Ziel-Sieg entgegen. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so ein gutes Rennen wird", so der Pilot des Beijing Guoan FC. "Die Performance des Autos ist super und ich freue mich jetzt schon auf das zweite Rennen. Hier zu gewinnen ist großartig", sagte Martin überglücklich.
Marcos Martinez hatte weniger Grund zur Freude. Der Spanier war der große Pechvogel des Rennens. Nachdem er die Führung an Martin abgab, verlor er nach einem kurzen Ausflug ins Kiesbett auch die zweite Position. Hinter Craig Dolby (Tottenham Hotspur) fuhr Martinez auf dem dritten Platz einem sicheren Podestplatz entgegen. Zwei Minuten vor Schluss rollte der Pilot des FC Sevilla aus und musste seinen Boliden neben der Strecke abstellen. Wieder ein enttäuschendes Rennen für den Spanier. "Es ist wirklich enttäuschend am Ende des Rennens auszufallen. Wir waren in einem guten Rhythmus und hatten den dritten Platz vor Augen." Für das zweite Rennen nimmt er sich demnach umso mehr vor.
Den letzten Podestplatz erntete Andy Soucek. Nach den Top 10 Platzierungen in Zolder, freut sich der Spanier bei seiner zweiten Veranstaltung der Superleague Formula über seinen ersten Podestplatz. "Schade für Marcos (Martinez). Ich war schneller als er, aber sein Ausfall hat mir das Überholen leichter gemacht", so Soucek. "Der Start war etwas kompliziert. Es ist mein zweites SF-Event und ich wollte mich zurückhalten. Über den Podestplatz bin ich sehr glücklich", meinte der Pilot des Sporting Clube de Portugal.
Yelmer Buurman (AC Milan) und Franck Montagny (Girondins de Bordeaux) sicherten sich die Platze vier und fünf. Direkt dahinter reihte sich Max Wissel auf der sechsten Position ein. In der Starphase verlor der 20-Jährigen zwar drei Plätze und viel auf die zwölfte Position zurück. Nach einem gelungenen Boxenstopp konnte der Deutsche sich noch bis auf den sechsten Platz nach vorne arbeiten. "Der Start war eine Katastrophe. Danach habe ich das beste aus den Reifen und dem Auto rausgeholt. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis", so Wissel. Sein Teamkollege Chris van der Drift hatte Schwierigkeiten mit den Bremsen und fiel auf den siebten Platz zurück.
Rennen 2: Narain Karthikeyan gewinnt das zweite Rennen
Das erste Rennen endete für den Inder aufgrund eines Fahrfehlers frühzeitig im Kiesbett. Demnach startete der Pilot des PSV Eindhoven den zweiten Lauf von der Pole-Position. Diese Siegchance ließ sich der erfahrene Pilot nicht mehr nehmen. "Nach den vielen Problemen am Wochenende haben wir den Sieg nicht erwartet", sagte Karthikeyan überrascht. "Ich hoffe, dass die zweite Saisonhälfte so weitergeht." Hinter dem Rennsieger übernahm Davide Rigon (RSC Anderlecht) den zweiten Platz. Bester Lokalmatador war Duncan Tappy, der die Top 3 komplettierte.
Im Mittelfeld kämpften die Meisterschaftsanwärter um die Plätze. Der Sieger des ersten Rennens, John Martin, startete aus der letzten Position und verlor zu Rennbeginn seinen Frontflügel. Er steuerte die Box an, woraufhin eine vordere Platzierung außer Reichweite war.
Im Laufe des Rennens musste Yelmer Buurman seine zwölfte Position gegen Craig Dolby verteidigen. Dieser setzte den Niederländer zwar gehörig unter Druck, fand jedoch keinen Weg an ihm vorbei. Max Wissel, der das zweite Rennen aus der 13. Position in Angriff nahm, beendete den Lauf auf dem elften Platz. "Nach dem Boxenstopp reihte ich mich inmitten des Verkehrs wieder im Feld ein. Danach konnte ich nicht mehr viel ausrichten", so Wissel. Zum ersten Mal in dieser Saison qualifizierte sich der Deutsche nicht für das Super Finale.
Der erste Sieg von Karthikeyan wurde von einem schweren Unfall überschattet. Zehn Minuten vor Ende des Rennens schoss der Bolide von Chris van der Drift zunächst in die Luft und überschlug sich danach mehrfach. Wie der Unfall zustande kam ist bisher unklar. Nach dem Vorfall wurde das Rennen sofort abgebrochen. Van der Drift soll nach dem Unfall ansprechbar gewesen sein. Im Medical Center wird der Niederländer derzeit medizinisch versorgt.
Das Super Finale: John Martin holt sich 100.000 €
John Martin startete zwar von der zweiten Position in das Super Finale, konnte das Rennen aber dennoch für sich entscheiden. Nach Startfreigabe schoss der Pilot des Beijing Guoan FC am Pole Setter, Duncan Tappy, vorbei. Die Führung ließ er sich bis zum Ende nicht mehr nehmen. Davide Rigon konnte sich ebenso an Tappy vorbeischieben und übernahm die zweite Position. Yelmer Buurman kam auf der vierten Position vor Craig Dolby und Franck Montagny ins Ziel.
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Erste Pole-Position für Martinez
1.8.2010 von Wolfgang.
Im Qualifying-Finale setzte sich Marcos Martinez gegen John Martin durch. Nur 20 Tausendstel sicherten dem Spanier die erste Pole-Position.
Zwei Wochen nach den Läufen im belgischen Zolder, reiste die Superleague Formula an diesem Wochenende zum zweiten Mal auf die britische Insel. Nach dem Saisonauftakt in Silverstone, findet die siebte Runde in Brands Hatch statt.
Das Finale im Qualifying entschied Marcos Martinez (FC Sevilla) überraschend für sich. Bei seinem Debüt in Brands Hatch, wird der Spanier zum ersten Mal aus der ersten Startreihe in ein Rennen gehen. Der zu schlagende Gegner hieß John Martin (Beijing Guoan FC). Mit einer Zeit von 1.13.856 Minuten war sein Vorsprung auf den Australier hauchdünn. Dennoch reichten ihm 20 Tausendstel um Martin auf den zweiten Startplatz zu verdrängen.
Die bisherige Saison verlief für Marcos Martinez alles andere als einfach. Umso größer ist die Erleichterung nach dem Qualifying. "Es ist ein tolles Ergebnis. Die Saison hat nicht gut angefangen und das gesamte Team hat sehr hart gearbeitet“, sagte der Spanier, der in der Meisterschaft derzeit auf dem 15. Platz liegt. Über den Sieg macht sich der Pilot des FC Sevilla jedoch noch keine Gedanken. "Es ist nicht einfach in der Superleague Formula zu gewinnen“, weiß Martinez.
John Martin verfehlte nur knapp seine zweite Pole-Position der Saison. "Heute ging es sehr eng zu. Dennoch sind wir mit dem Auto bestens für die Rennen gerüstet“, sagte Martin. Die drittschnellste Zeit fuhr Andy Soucek, der nach den beiden Läufen in Zolder, weiterhin für Sporting Clube De Portugal an den Start geht. "Letztes Jahr konnte ich hier das Rennen in der Formel 2 gewinnen. Ich freue mich auf morgen und hoffe auf ein gutes Resultat“, so Souzek.
Der beste Lokalmatador Craig Dolby (Tottenham Hotspur) geht von der vierten Position ins Rennen. Der Brite musste sich im Halbfinale dem Polsetter Martinez geschlagen geben. "Wir haben deutliche Fortschritte am Auto gemacht. Es ist das erste Mal, dass ich die GP-Strecke fahre und daher bin ich mit dem vierten Startplatz sehr zufrieden“, sagte Dolby.
Hinter Dolby reihten sich Chris van der Drift (Olympiacos) und Yelmer Buurman ein. Franck Montagny (Girondins de Bordeaux) und Julien Jousse (AS Roma) komplettieren die Top 8 der Startaufstellung für das erste Rennen.
Frühes Aus für Wissel und Buurman
Wegen Kupplungsproblemen im zweiten Freien Training musste Wissel mit nur 21 gefahrenen Runden [in beiden Trainings] das Qualifying in Angriff nehmen, was dem 20-Jährigen zum Verhängnis wurde. Er musste schon nach der Vorrunde seinen Arbeitstag beenden. Mit einer Zeit von 1:14.185 Minuten verpasste der FC Basel Pilot nur knapp das Viertelfinale. 99 Tausendstel fehlten Wissel auf die viertschnellste Zeit und somit auf das Ticket in die nächste Runde. "Trotz der geringen Streckenkenntnis habe ich versucht das Beste herauszuholen. Es war keine schlechte Runde, ich habe in einer Kurve allerdings vier Zehntel verloren“, sagte Wissel. Dass die Konkurrenz heute auch nicht den besten Tag hatte, macht die Situation für den 20-Jährigen erträglicher. "Das Überholen ist hier nicht einfach. Dennoch hoffe ich im ersten Rennen auf Platz sechs oder sieben vorfahren zu können“, erklärte Wissel zuversichtlich.
Der Meisterschaftsführende Yelmer Buurman zeigte heute erstmals Nerven. Noch am Vormittag dominierte der Pilot des AC Mailand in beiden Freien Trainings. Die 15-minütige Vorrunde beendete Buurman mit der drittschnellsten Zeit. Das Viertelfinale ging der Niederländer jedoch zu optimistisch an. Er fuhr deutlich zu schnell in die erste Kurve und schoss über das Kiesbett hinaus. Zwar konnte er den AC Mailand Boliden wieder auf die Strecke bringen, eine Topzeit war allerdings nicht mehr drin. "Ich habe zu hart gepusht und war einen Tick zu schnell. Dass ich hier schnell bin habe ich in den ersten beiden Trainings bewiesen“, meinte der Niederländer. Sein Gegner Marcos Martinez, der kurze Zeit später die Pole holte, hatte somit leichtes Spiel und musste auf seiner Runde keine Risiken eingehen zu Ende. Buurman’s stärkster Konkurrent, Craig Dolby, startet aus der vierten Position und somit nur einen Platz vor ihm. Demnach nimmt es Buurman relativ gelassen.
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Ordos trägt erste Übersee-Runde aus
28.7.2010 von Wolfgang.
Die Superleague Formula by Sonangol verschlägt es erstmals auf asiatischen Boden. Die Runden 10 und 11 werden im Oktober in China ausgetragen und komplettieren den diesjährigen Rennkalender mit insgesamt 12 Läufen.
Am 2. und 3. Oktober gastiert die Superleague Formula auf dem brandneuen "Ordos International Circuit". Der in der Mongolei liegende 3,751 km lange Kurs hat 18 Kurven und wurde im Juli dieses Jahres fertig gestellt. Auf der von der FIA zertifizierten "Klasse 2" Strecke geben die fußballvereinsfarben Boliden ihr Asien Debüt. Nur eine Woche später, am 9. und 10. Oktober, folgt die zweite Runde.
Neuland für alle Piloten - keiner kennt die Strecke in Ordos, womit sich Teams und Fahrer in ein unbekanntes Abenteuer stürzen. Bei der technisch anspruchsvollen Strecke, wird es wie gewohnt zu dem einen oder anderen Kopf-an-Kopf Rennen zwischen den ehemaligen Formel-1- und Champ Car Piloten kommen.
Das Zwei-Tages Event bietet das übliche Superleague Formula Format. Nach dem Knockout Qualifying am Samstag folgen am Sonntag die beiden 45-minütigen Rennen. Der zweite Lauf startet in umgekehrter Zielankunft des ersten Rennens. Auch das Super Finale wird nicht fehlen, bei dem die Top-6-Piloten um die begehrten 100.000 Euro Preisgeld fahren.
Ordos bedeutet übersetzt aus gutem Grund die "Paläste". Denn die Region zählt zu den wohlhabendsten Chinas. In der Stadt leben fast zwei Millionen Menschen, die ein jährliches BIP von 20.000 Euro pro Einwohner erzielen. Dieser Wert übertrifft den Durchschnitt und es wird sogar erwartet, dass Ordos bis 2014 Hong Kong hinter sich lässt.
Die Region ist reich an natürlichen Ressourcen und besitzt ein Sechstel der chinesischen Kohlereserven. Weitere Träger der Wirtschaft sind: Textilindustrie (Wolle), Kohleminen, Petrochemikalien, Elektrizität und die Produktion von Gebäudematerialien.
In nur sechs Jahren wurden 1.942 Milliarden Euro in das Gebiet investiert. Und es zahlte sich aus - die moderne Metropole hebt sich mit raumschiffartigen Regierungstürmen, Wolkenkratzern im Dubai-Stil, Museen, Bibliotheken, Theatern und luxuriösen Bungalows von allen anderen ab.
Die Gaststarts in Ordos sind, seit der Geburtsstunde der Superleague Formula im Jahr 2008, die ersten Überseerennen. In dem konkurrenzfähigen Markt an Formelrennserien hat das konstante Wachstum der Superleague Formula höchste Priorität. Die Rennen außerhalb Europas repräsentieren die Entwicklung und fördern den nächsten Schritt, diese Philosophie aufrechtzuerhalten.
Zum Finale reisen Teams und Piloten der Superleague Formula wieder nach Europa. Genauer gesagt nach Spanien. Auf dem neuen "Circuito de Navarra" wird 23. und 24. Oktober der Meister gekürt.
Robin Webb, Gründer der Superleague Formula: "Wir sind sehr glücklich über die Bekanntgabe dieser innovativen Events in China. Der "Ordos International Circuit" ist eine großartige und brandneue Strecke und wir sind stolz darauf, die erste internationale Serie dort zu sein. Unser Debüt außerhalb Europas wird ein bedeutender Moment in der Geschichte der Superleague Formula. Und wir hoffen auch, dass wir chinesische Fußball- und Motorsportfans für uns gewinnen."
Guang Zhong Yun, Bürgermeister der Stadt Ordos: "Die Stadt Ordos heißt die Superleague Formula 2010 herzlich willkommen. Wir arbeiten sehr hart daran, dass das erste SF Event in China ein voller Erfolg wird. Wir glauben, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kultur, des Sports und der Wirtschaft zu leisten. Wir investierten 2009 knapp 700 Millionen RMB, um die neue FIA "Klasse 2"-Strecke noch vor September fertig zu stellen. Somit wird die SF die erste internationale Rennserie, die ihre Rennen auf dem Ordos International Circuit austrägt. Ich hoffe, die Teams und Fahrer genießen im Oktober die Zeit und Gastfreundlichkeit in Ordos."
Der Titelkampf geht in die nächste Runde
28.7.2010 von Wolfgang.
In Brands Hatch fällt am kommenden Wochenende der Startschuss für die zweite Hälfte der Superleague Formula by Sonangol. Im Kampf um den Titel ist für die Piloten weiterhin alles offen.

Nach den ersten fünf Läufen hatte Craig Dolby (Tottenham Spur) die Meisterschaft in der Hand. Bei den letzten Rennen in Zolder musste der Brite den Platz an der Sonne räumen. Ein Unfall in Zolder und ein erneut starkes Wochenende vom ärgsten Konkurrent, Yelmer Buurman, verwies den Briten auf den zweiten Platz. Der Pilot des AC Mailand ist mit acht Punkten Vorsprung neuer Spitzenreiter.
Man sollte meinen, dass Brands Hatch ein bekanntes Pflaster für Dolby und die beiden weiteren Lokalmatadoren Duncan Tappy (Flamengo) und James Walker (Liverpool) sei. Dennoch können nur zwei, auf der 2 km kurzen Rennstrecke, von ihren Erfahrungen Gebrauch machen.
Der Zweitplatzierte im Gesamtklassement, Craig Dolby, will die Führung wieder zurückerobern - ob mit oder ohne Streckenkenntnis. "Die Strecke kenne ich nicht. Silverstone war ebenfalls neu für mich und ich konnte zweimal gewinnen", so der Brite optimistisch. Sein Team macht zudem Fortschritte am Tottenham Hotspur Boliden, so dass er gut gestimmt nach Brands Hatch reist. Sein Ziel ist eindeutig. Der Plan ist die Führung in der Meisterschaft zurückzuholen."
Duncan Tappy feierte sein Comeback in Zolder mit einem Podiumserfolg und dem Einzug ins Super Finale. "Wieder das Super Finale zu erreichen wäre schön", meint Tappy. Immerhin kennt er einen Teil der Strecke.
Buurman hat gute Karten seine Führung auszubauen. Ich kenne die Strecke noch aus Formel 3 Zeiten und freue mich auf die schnellen Passagen", so der Niederländer.
Doch die Konkurrenz schläft nicht - neben den beiden Gewinnern von Zolder, Chris van der Drift (Olympiacos) und Davide Rigon (RSC Anderlecht), gibt es weitere Sieganwärter.
John Martin (Beijing Guoan) und Narain Karthikeyan (PSV Eindhoven) sind die Brands Hatch Spezialisten. Der Australier fuhr in der letzten Saison der A1 GP Serie die schnellste Runde und gewann in den Vorjahren das Debüt der britischen Formel Ford. Der Inder hat ebenso gute Erinnerungen. Vor zwei Jahren sicherte er sich die Pole-Position in der A1 GP Serie.
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Gute Punkteausbeute für Wissel in Zolder
19.7.2010 von Wolfgang.
Das Qualifying am Samstag beendete Max Wissel auf dem dritten Platz. Der Deutsche schaffte es zunächst sich in der Vorrunde durchzusetzen und im Viertelfinale Craig Dolby (Tottenham Spur) zu schlagen. Im Halbfinale musste er sich allerdings Chris van der Drift (Olympiacos) geschlagen geben. "Der dritte Platz ist okay. Ich bin schnell in Zolder und freue mich auf die Rennen", sagte der 20-Jährige."Ich hoffe auf Regen, die Wettervorhersage sieht allerdings nicht danach aus", so Wissel weiter. Untersteuern und ein Fehler im zweiten Sektor ruinierten ihm die Runde. "Normalerweise bin ich im zweiten Sektor schneller als Chris. Im dritten Sektor ist Chris schneller und im ersten sind wir auf dem gleichen Level", so Wissel.

Der erhoffte Regen blieb heute aus. Bei strahlendem Sonnenschein sicherte sich Max Wissel im ersten Rennen Platz sieben und kletterte im zweiten Rennen mit dem vierten Platz fast auf das Podest. Im Super Finale fuhr er mit dem sechsten Platz eine Menge Preisgeld ein. Mit 360 Punkten liegt der FC Basel Pilot auf der vierten Position im Gesamtklassement.
Rennen 1: Start-Ziel-Sieg für Chris van der Drift
Mit der Pole-Position schaffte sich Chris van der Drift gestern die besten Siegchancen. Diese ließ er sich heute beim ersten Rennen der Superleague Formula in Zolder nicht mehr nehmen. Ein gelungener Start und perfekter Boxenstopp verschafften dem Niederländer, der für den griechischen Fußballverein Olympiacos startet, den insgesamt vierten Sieg. Davide Rigon (RSC Anderlecht) wurde Zweiter und Robert Doornbos (Corithians) feierte mit dem dritten Platz seinen ersten Podestplatz.
Den Start entschied der Pole Setter Van der Drift für sich. Dahinter konnten Rigon und Doornbos ihre Startplätze zwei und drei gekonnt verteidigen. Der Startgewinner war Craig Dolby (Tottenham Spur), der von der sechsten Startposition ins Rennen ging und nach wenigen Metern hinter Doornbos auf Position vier lag. Max Wissel, der vom dritten Platz startete, musste sich hinter Dolby in der fünften Position einreihen.
Bis zu den Boxenstopps veränderte sich an der Spitze nichts. Van der Drift und Rigon steuerten als Erste die Box an. Beide Teams machten einen fehlerfreien Job und schickten ihre Piloten auf schnellstem Wege wieder zurück auf die Strecke. Chris van der Drift führte weiterhin das Feld vor Rigon und Doornbos an und ließ sich den Sieg bis zum Ende des Rennens nicht mehr nehmen.
Die Mannschaft von Yelmer Buurman ( AC Mailand) leistete hervorragenede Arbeit, womit sich der Niederländer nach dem Boxenstopp auf den fünften Platz schob. Danach kam Buurman in Fahrt und bremste sich in einem geschickten Manöver an Dolby vorbei. Er sicherte bis zum Ende des Rennens den vierten Platz.
Max Wissel verlor nach dem Boxenstopp einige Plätze. Hinter Dolby und Buurman verfolgte er den Zweikampf der beiden aus nächster Nähe. Nachdem sich der Niederländer an Dolby vorbei bremste, musste Wissel vom Gas gehen, woraufhin James Walker (FC Liverpool) mit mehr Schwung aus der Kurve herausgehen konnte und den sechsten Platz übernahm. Der Deutsche beendete das erste Rennen hinter Dolby und Walker auf dem siebten Platz.
Rennen 2: Erster Sieg für Julien Jousse
Die erste Pole-Position holte der Franzose beim letzten Lauf am Nürburgring, konnte das Rennen allerdings nicht für sich entscheiden. Im zweiten Lauf sicherte sich der AS Rom-Pilot seinen ersten Sieg in der Superleague Formula. Duncan Tappy (Flamengo) und Tristan Gommendy (Galatasaray) übernahmen mit den Rängen zwei und drei die weiteren Podestplätze.
In der Startphase ging es ordentlich zur Sache. Der Polesitter Duncan Tappy (Flamengo) und die Spitzengruppe bekamen nicht viel von dem Getümmel im hinteren Teil des Feldes mit. Während des fliegenden Starts krachte es auf der Start- und Zielgeraden, woraufhin eine Safety-Car Phase eingeleitet wurde. James Walker fuhr in das Heck von Marcos Martinez, der draufhin nach links zog. Leidtragende war Craig Dolby, der in den FC Sevilla Bolide krachte. Für den Briten war das Rennen beendet, bevor es eigentlich losging. Ohne Heckflügel hatte Marcos Martinez nicht mehr die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in der ersten Kurve in Robert Doornbos, dessen Boliden in die Luft stieg und sich überschlug. Glücklicherweise überstand Doornbos den Unfall unbeschadet.
Nachdem das Rennen wieder freigegeben wurde, gewann der Führende Duncan Tappy den Re-Start und konnte sich absetzen. Julien Jousse (AS Rom) und Maria de Villota (Atletico Madrid) folgten dem Franzosen auf den Plätzen zwei und drei. Der FC Basel Pilot Max Wissel erwischte einen ebenso guten Start und konnte auf den achten Platz nach vorne fahren.
Tappy und Jousse lieferten sich kurz nach der Halbzeit des Rennens den entscheidenden Kmapf um die Führung. Ausschlaggebend waren die Boxenstopps. Die Flamengo Mannschaft von Tappy machte zwar einen guten Job, allerdings nicht gut genug. Jousse steuerte die Box an, der einen Tick früher zurück auf die Strecke kam. Die entscheidenden Meter Vorsprung reichten dem Franzosen die Führung zu übernehmen.
Dahinter duellierten sich die Piloten um die verbleibenden Plätze. Bis kurz vor Ende des Rennens hatte Alvaro Parente (FC Porto) den dritten Platz sicher vor Augen. Tristan Gommendy erbte jedoch den letzten Podestplatz, nachdem der Potugiese fünf Minuten vor Ende des Rennen aufgrund technischer Probleme aufgeben musste.
Auf den Plätzen vier und fünf lauerten Max Wissel und Yelmer Buurman, die zwar an den Drittplatzierten heranfahren konnten, aber keinen Weg an ihm vorbei fanden.
Mit einer ordentlichen Punkteausbeute schob sich Yelmer Buurman an Craig Dolby vorbei und übernimmt somit die Führung im Gesamtklassement.
Das Super Finale
Den Sieg im Super Finale und somit 100.000 Euro gingen dieses Mal an Davide Rigon (RSC Anderlecht). Zwar startete Chris van der Drift von der besten Startposition ins Rennen, gab diese allerdings schon nach wenigen Metern ab. Dritter wurde der Sieger des zweiten Rennens, Julien Jousse. Max Wissel wurde Sechster.
Halbzeit in der Superleague Formula by Sonangol
14.7.2010 von Wolfgang.
Die Halbzeit der Superleague Formula rückt näher: Im belgischen Zolder starten 17 Piloten am kommenden Wochenende (16. bis 18 Juli) in die sechste Runde.
Nach fünf von zwölf Runden ist im Kampf um die Meisterschaft weiterhin alles offen. Alle Fahrer haben noch immer die Chance auf den begehrten Titel der Superleague Formula. Der zu schlagende Mann heißt Craig Dolby, der für die Tottenham Hotspurs an den Start geht. Seit seinem gelungenen Auftakt in Silverstone, bei dem er das erste Rennen und das Super Finale gewinnen konnte, gab er die Meisterschaftsführung nicht mehr ab. Obwohl der 22-Jährige bei den vergangenen Rennen des Öfteren auf dem Podium stand, konnte er seither nur einen weiteren Sieg einfahren. Was zählt sind Punkte - mit 370 Zählern hat er die meisten und somit die Nase im Gesamtklassement vorne.
Dahinter lauert Yelmer Buurman, gemeinsam mit dem AC Mailand, der momentan zur Bestform aufläuft und die Konkurrenz hinter sich lässt. Die Erfolgswelle des Niederländers nimmt kein Ende, so dass er die Lücke zum Erstplatzierten von Rennen zu Rennen verkleinert. Buurmans vier Siege lassen Dolbys Vorsprung auf 30 Punkte schmelzen.
Mit 297 Punkten komplettiert Max Wissel gemeinsam mit dem FC Basel die Top-3. Davide Rigon ist der Viertplatzierte und hofft, den Heimvorteil des RSC Anderlecht in Zolder nutzen zu können. 2008 ging er im Premierenjahr der Superleague Formula als Meister hervor und will nach einem schwierigen letzten Jahr, diese Saison wieder ganz vorne mitmischen. Ein Doppelsieg in Assen und konstante Punkteränge lassen dem Italiener weiterhin alle Titelambitionen offen.
Der Aufwärtstrend von Olympiacos-Fahrer Chris van der Drift, dem Teamkollegen von Wissel, hält weiter an. Zweimal hintereinander gewann der Niederländer das Super Finale und somit eine stolze Preisgeldsumme von 200.000 Euro. Und nicht nur das, in der Meisterschaft ist der beste Neueinsteiger Fünfter.
Sebastien Bourdais, der schon bei den vergangenen Rennen über Set-up Probleme klagte, wird in Zolder nicht an den Start gehen. Das Team versucht nun die Komplikationen am SF-Boliden auszumerzen.
Bisher gingen in der Saison 2010 neun unterschiedliche Sieger hervor. Mit einer maximalen Punkteausbeute von 106 Zählern pro Wochenende ist es schwer zu sagen, wer in Belgien oder gar am Ende des Jahres ganz oben auf dem Podest steht.
Die Sonntagsrennen werden im Live-Stream übertragen:http://www.superleagueformula.com/superleague/SF-Live/Online-broadcasting
Wissel fällt im Gesamtklassement auf Platz vier zurück
27.6.2010 von Wolfgang.
Nach dem Max Wissel beim Qualifying am Samstag Motorprobleme hatte, startete er beim ersten Rennen nur aus der zwölften Position. Mehr als ein achter Platz war gegen Ende des Rennens nicht drin. Beim zweiten Rennen sicherte er sich mit dem fünften Platz den Einzug ins Super Finale, das er auf dem vierten Platz beendete. Im Gesamtklassement fällt der Deutsche auf den vierten Platz zurück.
Rennen 1: Dritter Sieg für Yelmer Buurman
Yelmer Buurman, der für den AC Mailand an den Start geht, fuhr beim ersten Rennen der Superleague Formula am Nürburgring seinem dritten Sieg entgegen. Sein Aufwärtstrend hält weiter an und Buurmans Titelambitionen steigen von Rennen zu Rennen. Zweiter wurde Davide Rigon im Boliden des RSC Anderlecht. Chris van der Drift erntete für Olympiacos den dritten Podestplatz. Der Pole-Setter wurde nach einem schlechten Start ins Rennen Fünfter.
Schon die Startphase entschied Buurman für sich. Nach dem Erlöschen der Ampeln bahnte er sich den Weg nach vorne und übernahm nach der ersten Runde die Führung. Davide Rigon hatte ebenso einen guten Start und konnte sich auf den zweiten Platz schieben. Der Pole-Setter, Julien Jousse, wurde nach einem eher mäßigen Start auf den dritten Platz durchgereicht. Der Startgewinner war Franck Perera, der vier Plätze gutmachen konnte und sich hinter seinem Landsmann Jousse einreihte. Robert Doornbos war der große Verlierer der Startphase. Vier Plätze büßte der Franzose ein und war hinter Chris van der Drift auf der sechsten Position.
Sebastien Bourdais kam in der ersten Runde im Schumacher-S ins Straucheln. Der Franzose schoss über das Kiesbett und schlug glücklicherweise nicht in die Leitplanke ein. Bourdais wurde aufgrund seines Abflugs bis ans Ende des Feldes durchgereicht.
Nach den Boxenstops behielt Buurman ungefährdet die Führung, gefolgt von Rigon in der zweiten Position. Die Mannschaft von GU Racing verschaffte Chris van der Drift einen hervorragenden Stopp, womit der Niederländer Franck Perera auf Platz vier verdrängte und somit auf der dritten Position lag. In dieser Reihenfolge beendeten die Top 4 das Rennen.
Dahinter kam es zu einem packenden Fünfkampf. Zunächst kämpften Julien Jousse, James Walker und Robert Doornbos um die Plätze fünf bis sieben. Jousse trotzte den Angriffen seiner Verfolger und konnte sie hinter sich halten. Max Wissel, der von der zwölften Position ins Rennen ging und nach dem Boxenstopp schon auf Platz acht lag, konnte die Lücke nach vorne schließen. Dahinter lauerte auch Tristan Gommendy. Robert Doornbos hatte nun viel zu tun, um den Angriffen von Wissel standzuhalten. Es konnte jedoch kein Überholmanöver durchgesetzt werden, womit Jousse den fünften Platz ins Ziel rettete. Walker wurde Sechster, gefolgt von Doornbos.
Mit neuem Motor fuhr Wissel die schnellste Rennrunde und konnte bis auf Platz acht vorfahren. "Der Start war nicht gut und kurz danach ist mir noch jemand ins Auto gefahren. Der Motor lief problemlos und mehr als Platz acht war im Rennen nicht drin", zog der Deutsche Bilanz.
Der Meisterschaftsführende Craig Dolby startete aus der letzten Position und landete am Ende auf dem zehnten Platz.
Der Sieger des ersten Rennens von Jarama kam erst gar nicht zum Start. In der Einführungsrunde rollte er mit einem Defekt aus. Alvaro Parente beendete das Rennen kurz vor Halbzeit und fuhr an die Box. Maria de Villota schied ebenfalls durch einen Fahrfehler aus.
Rennen 2: Alvaro Parente gewinnt sein erstes Rennen
Der Sieger des zweiten Rennens der Superleague Formula am Nürburgring heißt Alvaro Parente, der für den FC Porto startet. Zweiter wurde Franck Montagny für Girondins de Bordeaux. Der dritte Platz und das bisher bestes Ergebnis geht an Tristan Gommendy, zusammen mit dem türkischen Fußballclub Galatasaray. Knapp am Podium vorbei, feiert Maria de Villota mit dem vierten Platz, ebenso ihr bestes Resultat überhaupt.
John Martin, der das erste Rennen aufgrund eines mechanischen Problems als Erster aufgeben musste, startete das zweite Rennen aus der Pole-Position. Beim Start verlor der Australier zwei Plätze und musste Alvaro Parente und Franck Montagny den Vortritt gewähren. Sebastien Bourdais konnte einen Platz gutmachen und reihte sich dahinter auf Position vier ein. Die einzige Dame im Feld, Maria de Villota, verlor zwei Plätze und übernahm Platz fünf. Den besten Start legte Tristan Gommendy, der gleich vier Konkurrenten überholen konnte und somit auf der sechsten Position lag.
Nachdem Alvaro Parente die Startphase für sich entschied, gab er die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Währenddessen musste sich John Martin gegen Sebastien Bourdais zur Wehr setzen. Auf der Gegengerade bremste sich der Franzose vor der Schikane am Australier vorbei und übernahm Platz drei. Den Podestplatz konnte der Olympique Lyonais Pilot nicht behalten, da er wenige Runden später wegen eines Defekts die Box ansteuern musste. Die schwarze Saison für Bourdais nimmt weiter kein Ende.
Nach Halbzeit des Rennens kam es schon vor dem Viertelfinalspiel der Fußball-WM, Deutschland gegen England, zum ersten Schlagabtausch zwischen Craig Dolby und Max Wissel. Beide starteten das zweite Rennen aus dem Mittelfeld und kämpften sich im Laufe des Rennens nach vorne. Der Brite Dolby lag auf dem fünften Platz vor Wissel. Doch der Deutsche setzte den Briten unter Druck und konnte sich in der letzten Kurve vor Start-und-Ziel an Dolby vorbei schieben. Wissel beendete das Rennen vor Dolby auf dem fünften Platz.
An der Spitze konnte Franck Montagny zwar gegen Ende des Rennens die Lücke schließen, schaffte es aber nicht mehr an Parente vorbei zu kommen. Der Portugiese gewann damit sein erstes Rennen in der Superleague Formula.
Im Gesamtklassement führt weiterhin Craig Dolby zusammen mit Totenham Spur. 341 Punkte hat der Brite auf seinem Konto. Yelmer Buurman schließt die Lücke zu Dolby und liegt mit 313 Punkten auf dem zweiten Platz. Auf der dritten Position liegt Davide Rigon mit 275 Punkten. Max Wissel fällt mit 262 Punkten auf den vierten Platz zurück.
Das Super Finale: Erneuter Sieg für Chris van der Drift
Chris van der Drift gewinnt, nach dem Sieg des Super Finales in Jarama am vergangenen Wochenende, erneut das Fünf-Runden-Rennen. Somit erntet er in nur einer Woche eine stolze Preisgeldsumme von insgesamt 200.000 Euro.
Zwar startete Van der Drift von der dritten Position, konnte nach einem sensationellen Start jedoch an dem Pole-Setter Yelmer Buurman und Davide Rigon vorbei gehen. Max Wissel startet von Position fünf und brachte diese auch ins Ziel. Tristan Gommendy wurde Vierter, jedoch bekam er nach dem Rennen eine Zeitstrafe von 25 Sekunden, die ihn auf den fünften Platz zurückwarf. Grund dafür war das zu späte Herausfahren in die Startaufstellung.
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Motorsport trifft Fußball am Nürburgring. Europas größte Video-Leinwand überträgt Achtelfinalspiele der Fußball-WM
24.6.2010 von Wolfgang.
Nachdem die Superleague Formula by Sonangol in Jarama zu Gast war, wird den Piloten keine Zeit zur Erholung gestattet. Schon am kommenden Wochenende (26. und 27. Juni) geht es nach Deutschland. Mit der fünften Runde am Nürburgring rückt die Saisonhalbzeit immer näher.
Fußball und Motorsport - die Superleague Formula vereint beides. Am Nürburgring wird den Fans nicht nur spannende Rennaction geboten, sondern man kann live vor Ort die Achtelfinalspiele der Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen.
Auf der Rennstrecke kämpfen die besten Fußballclubs Europas um die Krone. Craig Dolby, der für Tottenham Hotspur startet, hält derzeit die Konkurrenz hinter sich. Er ist bekannt dafür, sich bei den Rennen mit sehenswerten Überholmanövern den Weg nach vorne zu bahnen. Der Brite reist mit 323 Punkten als Spitzenreiter an den Nürburgring. Yelmer Buurmans Aufwärtstrend hält weiter an. Mit insgesamt drei Siegen und 263 Punkten ist er mit dem AC Mailand Dolby dicht auf den Fersen. Der einzige Deutsche im Feld, Max Wissel, eroberte gemeinsam mit dem FC Basel bei der letzten Runde in Jarama wieder den dritten Platz im Gesamtklassement.
Der Lokalmatador Max Wissel kann die Rennen kaum erwarten: "Am Nürburgring habe ich damals in der Formel BMW schon gewinnen können. In der Superleague war ich im letzten Jahr beim zweiten Rennen auf dem Weg zum Sieg. Leider versagte die Technik und das war’s dann", so der Alzenauer. Für das kommende Wochenende hat sich er Drittplatzierte in der Meisterschaft viel vorgenommen. "Wir waren dort schon immer schnell und ich bin mir sicher, dass einiges von mir kommen wird", so die Kampfansage von Wissel.
Wissels Teamkollege, Chris van der Drift, macht in seinem Lehrjahr in der Superleague Formula bisher die beste Figur aller Neulinge. Mit zwei Siegen auf dem Konto befindet sich der Niederländer gemeinsam mit Olympiacos auf dem fünften Platz. "Der Nürburgring zählt zu meinen Lieblingsstrecken. Ich hoffe, an meine Leistungen von Jarama anknüpfen zu können", so Van der Drift. Auf dem Eifelkurs sammelte der gebürtige Neuseeländer, wie auch Wissel, in der Formel BMW einiges an Erfahrung.
Mit Craig Dolby ist am Nürburgring auch wieder zu rechnen. "Im letzten Jahr wurde ich in der Superleague bei beiden Rennen Zweiter. Es sollte also gut laufen", so Dolby optimistisch. Der Top-Scorer von Jarama ruht sich keineswegs auf seinen Lorbeeren aus und greift am Nürburgring wieder an.
Der Qualifying-Krimi beginnt am Samstag, den 26. Juni um 15:10 Uhr. Startschuss für das erste Rennen der Superleague Formula ist am Sonntag um 11:00 Uhr. Wie gewohnt finden zwei Rennen mit jeweils einer Dauer von 45 Minuten statt. Das Super Finale krönt den Sieger des Wochenendes und dieser erntet über 100.000 Euro Preisgeld.
Für nur 15 Euro Eintritt erlebt man Motorsport haunah: Neben Tribünenplätzen machen Pitwalks und der Zugang zum Fahrerlager das Wochenende zu einem spannenden Erlebnis. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Für ein weiteres Highlight werden die Achtelfinalspiele der Fußball-WM sorgen, die parallel auf Europas größter Video-Leinwand übertragen werden.
Aktuelles Video- und TV-Material zur Superleague Formula steht Ihnen unter www.thenewsmarket.com/SuperleagueFormula kostenlos zur Verfügung. Neue Benutzer können sich registrieren. Falls Sie weitere Fragen haben, schicken Sie eine E-Mail an: journalisthelp@thenewsmarket.com
Die Sonntagsrennen werden im Live-Stream übertragen:http://www.superleagueformula.com/superleague/SF-Live/Online-broadcasting
Max Wissel klettert in der Meisterschaft wieder auf Platz drei
20.6.2010 von Wolfgang.
Das Qualifying am Samstag beendete Max Wissel, der für den FC Basel startet, auf Platz vier und schaffte sich somit eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen. Die beiden Rennen beendete Wissel auf den Plätzen vier und sieben. Im Super Finale sicherte er sich mit dem vierten Platz 30.000 Euro.
Rennen 1:
Der Pole Setter John Martin, der für den FC Beijing startet, stand nach dem ersten Rennen der Superleague Formula by Sonangol in Jarama, ganz oben auf dem Treppchen. Schon nach dem Start konnte sich der Australier problemlos von AC Mailands Yelmer Buurman absetzen und baute nach wenigen Runden seinen Vorsprung zum Zweitplatzierten aus. Dritter wurde Chris van der Drift, der für Olympiacos startet. Max Wissel fuhr mit dem FC Basel auf den vierten Platz.
Es sah nach einem sicheren Sieg für Martin aus. Überlegen führte der Australier das Rennen an. Gegen Ende musste Martin nochmals zittern. Yelmer Buurman jagte ihn mit einer Bestzeit nach der anderen und konnte schließlich die Lücke schließen. Nach der Start- und Zielgeraden machte Martin die Tür zu, worauf es zu einer leichten Berührung zwischen den beiden kam.
Nach dem Startcrash zwischen Chris van der Drift und Max Wissel in Magny-Cours kam es diesmal, wie erhofft, zu keinem Zwischenfall. Van der Drift bog als Dritter und Wissel als Vierter in die erste Kurve ein. In dieser Reihenfolge beendeten die beiden Teamkollegen auch das Rennen.
Bei den Verfolgern stellte wieder einmal Craig Dolby sein Können unter Beweis. Nach wenigen Runden kämpfte sich der Brite, der gemeinsam mit den Totenham Hotspur startet, von Platz acht auf die vierte Position nach vorne. Nach dem Boxenstopp musste er sich allerdings hinter Max Wissel auf der fünften Position einreihen und brachte diese auch ins Ziel.
Franck Pererra und Sebastien Bourdais reihten sich, nach einem eher unauffälligen Rennen, dahinter auf den Plätzen sechs und sieben ein.
Rennen 2:
Den zweiten Lauf der Superleague Formula by Sonangol in Jarama entschied Franck Montagny für sich, der für Girondins de Bordeaux startet. Dahinter kam sein Landsmann Julien Jousse als Zweiter ins Ziel, gemeinsam mit dem AS Rom. Craig Dolby komplettierte mit einer Spitzenleistung die Top 3.
Wie gewohnt startete das Feld beim zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge. Der Spanier Borja Garcia, der in den Farben des Sporting Club Portugal unterwegs ist, schied im ersten Rennen frühzeitig aus und startete seinen Heim Grand Prix von der Pole Position. Den Start entschied Borja für sich. Direkte Verfolger waren Franck Montagny und Julien Jousse, dessen AS Rom Bolide zu Beginn drei Plätze gutmachen konnte.
Die ersten Drei lieferten sich bis zu den Boxenstopps einen erbitterten Kampf. Währenddessen drehte sich Atletico Madrids Maria De Villota. Beim Versuch das Rennen wieder aufzunehmen, knallte die Spanierin in den Boliden von Sebastien Bourdais. Das Aus für den Franzosen und die einzige Dame im Feld.
Bis zum Boxenstopp führte Garcia das Rennen vor seinen heimischen Fans an. Als der Spanier zum Pitstop an die Box fuhr, lief einiges schief, woraufhin er viel zu lange an der Box stand. Er verlor nicht nur die Führung, sondern wurde weit nach hinten durchgereicht. Zur Freude von Julien Jousse, der nach dem Boxenstopp die Führung übernahm. Montagny fuhr auf den zweiten Platz.
Und wieder schaffte es Craig Dolby, sich seinen Weg nach vorne zu bahnen. Auf Platz drei liegend musste er sich allerdings gehörig gegen die Verfolger wehren. James Walker, der für den FC Liverpool startet, saß ihm im Nacken. Die Verfolger dahinter gaben es sich ordentlich. Das Mittelfeld war unglaublich eng beisammen und lieferte den Fans spannende Rennaction.
Dolby rettete den dritten Platz ins Ziel, vor James Walker und Robert Doornbos. Max Wissel kämpfte sich auf Platz sieben nach vorne.
Das Super Finale:
Chris van der Drift hatte nach dem Super Finale das breiteste Grinsen im Fahrerlager. Mit seinem Sieg nimmt er 100.000 Euro mit nach Hause.
Craig Dolby hatte mit der Pole Position die besten Chancen auf den Sieg. Mit einem Verbremser und dem Weg geradeaus ins Kiesbett, verbaute er sich jedoch alles. Auch Max Wissel bremste zu spät und folgte Dolby ins Kiesbett. Für Dolby war das Rennen beendet, Wissel schaffte es wieder zurück auf die Strecke.
Chris van der Drift profitierte von dem Tumult und fuhr seinem ersten Sieg im Super Finale entgegen. Zweiter wurde John Martin, gefolgt von Yelmer Buurman in dritter Position. Max Wissel konnte immerhin noch den vierten Platz einfahren.
Max Wissel zum Wochenende:
"Das erste Rennen war super. Auf gebrauchten Reifen konnte ich zu Beginn des Rennens mit dem Tempo von Craig (Dolby) nicht mithalten und musste ihn ziehen lassen. Später war ich schneller als Chris (van der Drift) und konnte den Rückstand noch auf eine Sekunde reduzieren. Das hat gepasst.
Das zweite Rennen war nicht ganz perfekt. Ich war zwar schneller als meine Vordermänner, fand allerdings keinen Weg an ihnen vorbei. Den Vorfall mit Maria (De Villota) und Sebastien (Bourdais) sah ich aus nächster Nähe. Ich war direkt hinter Sebastien und musste über den Schotter fahren. Ich hatte wirklich Glück, dass sie mich nicht abgeräumt hat. Beim Super Finale haben Craig und ich uns verbremst und es ging für uns beide geradeaus ins Kiesbett. Mit Platz vier und 30.000 Euro kann ich daher gut leben.
Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Wochenende. In der Meisterschaft konnte ich einen Platz gut machen und bin nun wieder auf dem dritten Platz."
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Max Wissel startet aus der zweiten Reihe
20.6.2010 von Wolfgang.
Der Australier John Martin holte für den FC Beijing die erste Pole Position in seiner bisherigen Superleague Formula Karriere. Martin hatte die Konkurrenz im Griff und sicherte sich die erste Pole Position überhaupt. Yelmer Buurman, der beim freien Training Schnellster war, musste sich dem Australier geschlagen geben und startet von Platz 2 ins Rennen. Chris van der Drift bestätigte mit dem dritten Platz seine bisherige Form und sicherte Olympiacos die zweite Startreihe. Sein Teamkollege Max Wissel, der für den FC Basel startet, wurde Vierter.
Zunächst sah es danach aus, als würde Yelmer Buurman die Pole-Position einfahren. Denn sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale setzte er sich konsequent gegen die Konkurrenz durch. Aber auch John Martin legte einen beachtlichen Durchmarsch. Im entscheidenden Finale hatte Buurman das Nachsehen und konnte mit Martin nicht mithalten. Umso größer war die Freude bei Martin: "Es war ein fantastisches Qualifying. Das Auto ist perfekt und ich freue mich auf das Rennen morgen", so Martin. Buurman ist ebenso zufrieden mit dem Ergebnis. "Ich habe einen Fehler gemacht. Dennoch ist es eine gute Ausgangsposition für morgen", sagte Buurman.
Bei GU Racing entschied Chris van der Drift dieses Mal das teaminterne Duell für sich. Der gebürtige Neuseeländer startet vor Wissel aus der dritten Position. "Ich bin das erste Mal hier und mit dem Ergebnis zufrieden. Im zweiten freien Training hatten wir Probleme mit der Kupplung, die wir aber zum Glück beheben konnten", meinte van der Drift.
Max Wissel hat sein Ziel, die Top 4, mit der zweiten Startreihe erreicht. Im Halbfinale war die Runde nicht ganz perfekt. "Ich bin recht zufrieden. Ich hatte mit Untersteuern zu kämpfen und verlor die meiste Zeit im letzten Sektor", so Wissel. Dass die beiden in der Startaufstellung nebeneinander stehen, erinnert an Magny-Cours. In der Startphase des ersten Rennens krachte es zwischen den beiden. "Ich hoffe, dass ich dieses Mal die erste Runde überlebe", so Wissel. Der Deutsche will morgen ordentlich punkten und sieht die Top 5 im ersten Rennen als realistisches Ziel.
Für den Führenden in der Meisterschaft, Craig Dolby, war das Qualifying schon nach dem Achtelfinale vorbei. Verantwortlich für das frühe Ausscheiden war der australische Gegner John Martin. "Es ist okay, John ist sehr gut gefahren. Außerdem muss ich mir auch ein paar kleine Fehler zuschreiben", sagte Dolby ein wenig enttäuscht. Im Rennen ist der fliegende Brite jedoch bekannt dafür, durchs Feld zu pflügen.
Auch Sebastien Bourdais hatte keine Chance auf einen der vorderen Plätze. Die Reifentemperatur war zu hoch, womit er kaum Grip aufbauen konnte. Der Franzose startet von Platz 6 ins Rennen.
Die Lokalmatadoren hatten keinen Grund zur Freude. Schon nach der ersten Session mussten sich die einzige Dame im Feld, Maria De Villota, Marcos Martinez und Borja Garcia aus dem Qualifying verabschieden. De Villota, die die Farben des Atletico Madrid vertritt, wurde im freien Training Zwölfte, konnte jedoch bei der ersten Quali-Session mit der Spitze nicht mithalten. Auch der Spanier Marcos Martinez, der für den FC Sevilla unterwegs ist, qualifizierte sich nicht für die nächste Runde. Ähnlich erging es Borja Garcia, dessen Arbeitstag nach der ersten Runde beendet war.
Die Sonntagsrennen werden im Live-Stream übertragen:http://www.superleagueformula.com/superleague/SF-Live/Online-broadcasting
Weltweite TV-Übertragung der Superleague Formula für Motorsport- und Fußballfans
17.6.2010 von Wolfgang.
Kurz vor der vierten Runde der Superleague Formula in Jarama am kommenden Wochenende, gibt die Meisterschaft bekannt, dass sich das weltweite Interesse, dank neuer Broadcaster, verstärkt hat.
Kurz vor der vierten Runde der Superleague Formula in Jarama am kommenden Wochenende, gibt die Meisterschaft bekannt, dass sich das weltweite Interesse, dank neuer Broadcaster, verstärkt hat.
In der dritten Saison hat die Superleague Formula nun die Unterstützung von mehr Promotern, Teams und etablierten Fahrern erhalten. Anstelle der bisherigen sechs Veranstaltungen ist die Anzahl im Jahr 2010 auf 12 gestiegen, welche über ein sehr wettbewerbsfähiges und einmaliges Drei-Rennformat verfügen.
Die vierte Runde der Superleague Formula in Jarama wird demnach in mehr als 120 Ländern und auf fünf Kontinenten ausgestrahlt. Des Weiteren kann man die Renn-Action live und online auf www.superleagueformula.com verfolgen.
Kontinente:
Europe
South America
Asia
Africa
Oceania
Broadcaster:
ESPN UK
ESPN Star Sports
Neo Sport India
Setanta Africa (South Africa and Sub-Sahara)
Esporte Interativo Brazil
Fox Sport and SBS Australia
CNBC Europe
Bloomberg TV EMEA (Europe + Middle East + North Africa)
RTL Holland
Sport TV Portugal
Telemadrid Spain
Nova Greece
MyVision Cyprus
OLTV France
Galatasaray TV Turkey
Die Superleague Formula by Sonangol unter spanischer Sonne
15.6.2010 von Wolfgang.
Anpfiff zur Fußball-WM und zur vierten Runde der Superleague Formula by Sonangol. Am kommenden Wochenende geht es für die Top-Piloten und die besten Fußballclubs der Welt ins spanische Madrid. Genauer gesagt auf den ehemaligen Formel-1-Kurs ‘Circuito del Jarama’, der sich ganz in der Nähe des Zentrums von Madrid befindet. Dieses Mal begleitet das Motorsport-Spektakel ein attraktives Rahmenprogramm.
Die Superleague Formula wird die spanischen Fans nicht nur mit spannenden Zweikämpfen begeistern. Das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Die aus den 80ern bekannten, legendären Simple Minds werden für die musikalische Unterstützung sorgen. Ein weiteres Konzert wird es von der spanischen Band Pignoise geben.
Im Kampf um die Meisterschaft heißt der momentan zu schlagende Mann Craig Dolby, der für Tottenham Hotspur an den Start geht. Der Brite reist mit 54 Punkten Vorsprung auf Yelmer Buurman nach Jarama, der in den Farben des italienischen Topclubs des AC Milan unterwegs ist. An dritter Stelle ist derzeit der ASC Anderlecht mit Davide Rigon. Dahinter platziert sich Max Wissel gemeinsam mit dem FC Basel.
Die spanischen Lokalmatadoren Atletico Madrid und der FC Sevilla wollen ihren Heimvorteil nutzen und im Gesamtklassement einen Sprung nach vorne machen. Mit jeweils 106 Punkten sind die Clubs momentan auf den Plätzen 11 und 12.
Im Rennkalender ist Jarama nicht gerade die leichteste Strecke. "Die Strecke hat einige Bodenwellen und ist technisch sehr anspruchsvoll. Mit unseren leistungsstarken Boliden wird es sehr spannend und für jeden von uns eine Herausforderung", sagte Marcos Martinez, der die Farben des FC Sevilla vertritt.
Bester spanischer Pilot ist Borja Garcia, der zusammen mit Sporting Lisbon auf Platz acht in der Tabelle zu finden ist. "Das letzte Rennen fuhr ich vor sieben Jahren in Jarama. In der Formel 3 konnte ich damals gewinnen", so Garcia. "Gerade bei unserem Heim Grand Prix wollen wir vor den Fans glänzen und ich möchte für meine Familie, Freunde und natürlich für Sporting Lissabon ein gutes Resultat erzielen", sagte Garcia.
Die einzige Dame im Feld, Maria de Villota, lieferte bei der dritten Runde in Magny-Cours die bisher beste Performance der Saison ab. Die Ausbeute war ein sechster Platz im zweiten Rennen. "Mit meinen Rundenzeiten und der gesamten Leistung in Magny-Cours war ich sehr zufrieden. Im Vergleich zu anderen Piloten bin ich noch recht unerfahren, aber es wird von Rennen zu Rennen besser", sagte die Spanierin. Der Aufwärtstrend soll sich auch vor heimischer Kulisse fortsetzen. "Jarama ist meine Heimstrecke. Ich kenne sie bestens und bin gerne hier", so De Villota weiter. Die Weichen für ein erfolgreiches Wochenende sind gestellt.
Aus Frankreich reisen einige Piloten von den 24h von Le Mans nach Jarama. Olympique Lyonnais-Pilot Sebastien Bourdais und Bordeaux-Fahrer Franck Montagny starteten beide für Peugeot Sport. Galatasaray-Pilot Tristan Gommendy und AS Roma-Fahrer Julien Jousse waren bei dem Langstreckenklassiker ebenso mit von der Partie.
Wie gewohnt gibt es zwei Rennen mit jeweils einer Dauer von 45 Minuten. Das Super Finale krönt den Sieger des Wochenendes und dieser freut sich damit über 100.000 Euro Preisgeld. Neben den beiden Konzerten wird den Zuschauern ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Außerdem geht ein Euro von jedem Ticket an die Fundacion de Atletico Madrid. Diese unterstützt die soziale Kompetenzentwicklung im Sport und hilft zudem, sozial benachteiligte und aus ärmeren Verhältnissen stammende Kinder, in die Gesellschaft einzugliedern.
Seien Sie wieder live dabei und erleben Sie die beiden freien Trainings, das Qualifying und die drei Rennen von Jarama auf der Website der Superleague Formula by Sonangol.
Die Sonntagsrennen werden im Live-Stream übertragen:http://www.superleagueformula.com/superleague/SF-Live/Online-broadcasting