ADAC Formel Masters

Maring mit Doppelpack auf dem Nürburgring

24.05.2008 – Nach seinem Sieg beim dritten Lauf des ADAC Formel Masters auf dem Nürburgring siegte Burkhard Maring auch kurz darauf im zweiten Rennen im Rahmen des 24-Stunden-Marathons in der Eifel.
Im zweiten Rennen startete Maring (Eifelland Racing ) von der Pole-Position und behauptete sich an der Spitze vor Kevin Magnussen. Beim Versuch einer Attacke kam Magnussen im weiteren Verlauf kurz von der Strecke ab und verlor an Boden – das war die Vorentscheidung zu Marings zweiten Sieg des Tages. Magnussen (Van Amersfoort Racing)behauptete aber trotz des Schnitzers Rang zwei vor Philip Wulbusch, dem Piloten des ADAC Berlin-Brandenburg.
Wulbusch freute sich sehr über den zweiten Podiumserfolg des Jahres, da er nur von Platz sieben gestartet war. Auch Mücke-Motorsport-Teamchef Peter Mücke freute sich sehr: "Das war kämpferisch eine ganz starke Leistung von Philip.“ Weniger Glück hatte Teamkollege Willi Steindl. Wie schon im ersten Rennen musste der Österreicher sein Auto vorzeitig abstellen. Besonders ärgerlich: Er wurde auf Podiumskurs fahrend von einem Konkurrenten getroffen.
Im Kampf um Platz fünf hinter Armando Parente kollidierten Daniel Abt und Sascha Steinhardt in der letzten Runde und rutschten ins Gras. So freute sich Dennis Vollmair (18, Füssen / KUG Motorsport) mit dem vakant gewordenen Platz fünf über seine bisher beste Platzierung.
Die weiteren Fahrer in den Punkterängen sechs bis zehn waren Nico Marvin Morien (URD Rennsport), Christian Wangard (rhino’s Leipert), Johan Ledermair (GU Racing), Markus Pommer (Abt Sportsline) und Maximilian Mayer. Für Ledermair und Mayer war es jeweils der erste Punkterfolg in der "Formel ADAC“.
Mit seinem Doppelsieg eroberte NASCAR-Fan Maring mit nun 47 Punkten auch die Tabellenführung vom zweimal nicht ins Ziel gekommenen Steindl (43). Dritter ist Klaus Bachler (40), der im zweiten Durchgang ebenfalls vorzeitig die Segel streichen musste. Die Saisonläufe fünf und sechs werden am 19. und 20. Juli in Assen (NL) ausgetragen.

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BMW Sauber F1 Team

 Großer Preis von Monaco – Qualifying

Formula One 2008

Wetter: leichter Regen im Training, trocken im Qualifying. 19-21°C Luft, 19-29°C Asphalt
Monte Carlo (MC). Robert Kubica belegte im Qualifying zum Großen Preis von Monaco Platz fünf. Für seinen Teamkollegen Nick Heidfeld riss eine Serie: 28 Mal in Folge hatte sich der Deutsche in den Top-Ten qualifiziert. In Monte Carlo belegte er nur Platz 13. Eine Rote Flagge nach einem Unfall von David Coulthard beraubte ihn der letzten Chance, doch noch unter die besten Zehn vorzustoßen.
Mit leichtem Regen am Vormittag gab das Training einen Vorgeschmack auf ein mögliches Rennen auf nasser Bahn. Für Kubica und Heidfeld verlief diese Einheit problemlos. Vor allem Kubica kam mit den schwierigen Streckenbedingungen hervorragend zurecht.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 5., 1.16,171 min (3. Training: 5., 1.17,687 min)
„Wir haben erneut gezeigt, dass wir schnell sind. Ich habe in jeder einzelnen Runde alles gegeben, mehr konnte ich nicht tun. Leider hatte ich auf meiner letzten schnellen Runde Lewis Hamilton vor mir. Er hat mich zwar nicht aufgehalten, aber es ist immer ein gewisses Risiko, wenn man ein Auto vor sich hat. Auf meiner Einführungsrunde habe ich versucht, den Abstand zu ihm zu vergrößern. Dabei sind meine Reifen abgekühlt, und ich war anschließend im ersten Sektor zu langsam.“
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Qualifying 13., 1.16,455 min (3. Training: 18., 1.19,024 min)
„Ich habe leider nicht viel zu sagen: Mein Qualifyingergebnis ist enttäuschend. Es gelingt mir auch hier in Monaco nicht, die Reifen schnell genug anzuwärmen.“
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Technisch verlief das Qualifying ohne Probleme. Natürlich sind wir enttäuscht über Startplatz 13 für Nick. Robert war gut unterwegs und konnte in den Kampf um die Top-Positionen eingreifen. Am Ende hätte er noch einen Platz weiter vorn landen können, aber Rang fünf geht in Ordnung.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Im dritten freien Training gab es wechselnde Bedingungen, entsprechend schwierig war es, das Set-up optimal hinzubekommen. In Q1 und Q2 hat es Robert geschafft, die Platzierungen einzufahren, die wir erwartet haben. In Q3 hat er dann die erhoffte Rundenzeit nicht ganz erreicht. Am Ende fehlten sechs Tausendstelsekunden zur zweiten Reihe. Das ist nach wie vor eine gute Ausgangsposition. Für Nick ist es auf Startplatz 13 natürlich viel schwieriger, in Monaco in die Punkte zu fahren. Aber auch für Sonntag sind wechselhafte Witterungsbedingungen angesagt, sodass wir vielleicht die ein oder andere Überraschung erleben“

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ING Renault F1 Team

2008 Monaco Grand Prix, Saturday  _H0Y6241

It was a mixed afternoon for the ING Renault F1 Team as Fernando Alonso and Nelson Piquet qualified in 7th and 17th places respectively for tomorrow’s Monaco Grand Prix.

After a damp free practice session this morning, the weather improved for the afternoon with warm and sunny conditions prevailing for what proved to be a fiercely competitive session. Nelson’s session was brief as the young Brazilian was unable to progress beyond the first part of qualifying, ending up on the eighth row of the grid. The team will support him as he aims to fight through the field tomorrow.

Fernando squeezed through to Q2, and then delivered his best time of the weekend to progress to the top ten shootout. He ended the day in 7th and is well placed to deliver a strong race tomorrow.

Fernando Alonso P7
“In Monaco qualifying is more important than anywhere else and our goal today was to make it through to Q3. It is very difficult to overtake, but I think it is quite an open race and as we are not fighting for the championship we can approach this race aggressively and take a few risks. It will be a competitive race, that is for sure, but we just have to wait and see what the weather does.”

Nelson Piquet P17
“I am very disappointed. I had a small problem with the brakes in Q1 and I was not on the pace. The car was very sensitive, but we saw with Fernando that it improved gradually throughout the session, which is all the more frustrating for me. A race from the back of the grid is always difficult, especially in Monaco, but I will give my maximum tomorrow, although my only real chance is to hope for rain, which will mix things up.”

Pat Symonds, Executive Director of Engineering
“It’s not been an easy day with the weather this morning giving us very little time to finish the work that we had to do. Consequently, we weren’t even sure going into qualifying which would be the best tyre for the session. Nelson has suffered from the lack of running, but Fernando has done a superb job once again and his position on the grid is a credit to him and I think we can have a strong race tomorrow. Now we have to wait and see what the weather brings.”

Denis Chevrier, Head of Engine Track Operations
“Fernando did a great job once again today. Nelson was not able to show his pace and did not progress past Q1, and I believe he did not realise his potential. So we are disappointed because it all rests on Fernando now. Nelson must prepare himself for a difficult race, but the weather tomorrow could really shake up the order.”

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ADAC Chevy Egons 500

23.05.2008 Daniel Schrey wiederholt seinen Vorjahressieg

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Beim traditionellen „ADAC Chevy Egons 500“ konnte Daniel Schrey seinen Vorjahressieg wiederholen. Den Saisonhöhepunkt der Youngtimer Trophy entschied der Rietberger nach einer Gesamtfahrzeit von 3:27:34,241 Stunden für sich.

Im Porsche 911 RSR kam er am Freitagnachmittag vor seinen Markenkollegen Wolfgang Pohl (Bielefeld) sowie Timo und Markku Biedermann (Berlin / Villingen-Schwenningen) ins Ziel. „Der Sieg fühlt sich einfach super an – ein richtig befreien-des Gefühl“, so der glückliche Gewinner. „Die Positionskämpfe an der Spitze waren unglaublich eng.“
In der Anfangsphase des 20-Runden-Rennens wechselte die Führung ständig: Die zu Beginn führenden Peter und Achim Heinrich wurden durch technische Probleme ihres BMW M1 nach wenigen Runden eingebremst. Die kurzzeitig an der Spitze liegenden Porsche-Piloten Edgar Salewsky / Werner Kather (Aachen) mussten das Rennen vorzeitig beenden. Nachdem auch Thorsten Klimmer / Georg Berlandy (Burgau / Stromberg) im Porsche 911 RSR zurückfielen, war Daniel Schrey der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Strategie ging zunächst nicht auf
Obwohl er von der Pole-Position startete, erwischte Schrey keinen optimalen Start. „Ich habe versucht, das Feld einzubremsen, um die Meute dann auf der Start-Ziel-Geraden auszubeschleunigen. Das ist leider gründlich schief gegangen und ich habe einige Positionen verloren. Danach habe ich versucht, meinen Rhythmus zu finden und das war schlussendlich auch der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte Schrey, der schließlich zwanzig problemlose Runden auf der Nordschleife absolvierte und damit nach dem Saisonauftakt den zweiten Saisonsieg in der Youngtimer Trophy einfuhr. Auch für Wolfgang Pohl war das „ADAC Chevy Egons 500“ ein voller Erfolg: „Ich habe hinten gelauert, da ich wusste, dass meine Zeit in der zweiten Rennhälfte kommen würde“, schilderte der Porsche-Pilot aus Bielefeld im Ziel. „Einen Podiumsplatz habe ich mir zugetraut. Dass es nun Rang zwei wurde, ist ein super Erfolg. Daniel kann ich nur schlagen, wenn sein Auto kaputt geht. Die Temperaturen waren heute sehr angenehm, dennoch bin ich sehr erschöpft.“
Berlandy gewinnt in der ADAC Classic Trophy
Im Feld der rund 230 Teams fuhren außerdem klassische Fahrzeuge bis 1971 in der „ADAC Classic Trophy“. Auch hier waren die Porsche 911 nicht zu schlagen: Der Sieg ging an Georg Berlandy, der auf zwei Fahrzeugen startete. „Die ersten acht bis zehn Runden waren ein reines Sprintrennen. Ich wusste, dass mein zweiter Fahrer etwas lang-samer ist und habe versucht, ein möglichst gutes Polster herauszufahren. Nach dem Fahrerwechsel bin ich in das Auto der ‚Classic Trophy‘ gewechselt und habe da den Klassensieg herausgefahren“, so Berlandy, der mit Dominik van der Heiden aus Wesel triumphierte. Auch von der Atmosphäre rund um die Strecke zeigte sich Berlandy begeistert: „Die Stimmung ist fantastisch. Die Fans tragen einen über die Strecke und haben viel Spaß an den alten Autos.“ Rang zwei ging an Pedro und Luco Sanchez aus Mexiko. Die Drittplatzierten Lutz Biedermann / Klaus Graf (Villingen-Schwenningen / Dornham) machten den Dreifacherfolg für Porsche perfekt.

adac.24h-rennen.de

ATS Formel3 Cup

Aufatmen bei Swiss Racing

Sieger vor großer Kulisse: Vervisch IMG_0463

(23.05.2008) Die Zuschauer auf dem Nürburgring erlebten eines der spannendsten Rennen der Saison des ATS Formel-3-Cup. Die Piloten boten harte Zweikämpfe und viele Positionswechsel. Strahlender Sieger war am Ende der Belgier Frédéric Vervisch (Dallara F307 OPC-Challenge). Der letztjährige Vizemeister hatte sich nach dem Start im Heck des führenden Italieners Matteo Chinosi (Dallara F307 Mugen-Honda) vergraben und setzte diesen mächtig unter Druck.
In der vierten Runde war es dann soweit: Vervisch war nah genug dran, um Chinosi in der zweiten Kurve zu überholen. Zwar konnte er sich nicht vom dem Italiener absetzen, konnte aber seinen ersten Platz bis ins Ziel retten. Auch der drittplatzierte Venezolaner Johnny Cecotto (Dallara F307 Mercedes) hatte mehrere Zweikämpfe hinter sich gebracht.
Doch kurz nach dem Start war in der zweiten Kurve das Chaos ausgebrochen: Dort war es zu einer Kollision zwischen Laurens Vanthoor, Kevin Mirocha und Gerhard Tweraser gekommen. Tweraser konnte nicht mehr weiterfahren, Vanthoor schaffte es noch in die Box und Mirocha versuchte das Feld von hinten aufzurollen. Der Deutsche kam am Ende immerhin auf die 13. Position. Der Rest des Feldes schaffte es gerade noch auszuweichen. Im Anschluss bildete sich an der Spitze eine Fünfer-Gruppe bestehend aus Chinosi, Vervisch, Sebastian Saavedra, Hamad Al Fardan und Cecotto. Nur wenige Hunderstel trennten die Fahrer voneinander – jeder hatte Chancen auf den Sieg. Dann schaffte es Cecotto an Al Fardan vorbei und begann sofort seinen Teamkollegen Saavedra anzugreifen. Als der Venezolaner überholte, schlug Saavedra die Tür zu – dabei beschädigte er allerdings nur seinen eigenen Frontflügel und hatte keine Chance mehr auf einen Konter.
Damit konnte sich Chinosi in der Tabelle weiter absetzen. Vervisch gelang mit seinem Sieg und dem Ausfall von Tweraser der Sprung auf Platz zwei. Er hat jetzt sechs Punkte Rückstand auf den Italiener. Auch Cecotto kommt der Spitzengruppe immer näher.
Frédéric Vervisch: Ich bin überglücklich über diesen Sieg. Ich hatte einen guten Start, blieb aber hinter Chinosi. In der dritten Runde habe ich in der letzten Schikane schon meinen Angriff auf ihn vorbereitet – der mir dann auch in der zweiten Kurve gelungen ist. Wir sind jetzt noch näher an die Spitzengruppe herangekommen.
Matteo Chinosi: Ich bin nicht so zufrieden mit meinen zweiten Platz, denn ich hätte gewinnen können. Aber in der Meisterschaft sieht es sehr gut für mich aus. Für morgen bin ich sehr zuversichtlich, da Vervisch nur von vier startet.
Johnny Cecotto: Ich hatte einen guten Start, aber in der ersten Kurve habe ich im Sandwich gehangen. Dann haben sich zwei vor mir gedreht, wodurch ich einige Plätze verloren habe. An Al Fardan vorbeizugehen, hat mich viel Zeit gekostet. Dann konnte ich meinen Teamkollegen überholen, der das nicht wirklich zulassen wollte. Am Ende konnte ich auch noch auf die beiden Führenden aufholen, aber da war es schon zu spät.

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ATS Formel3 Cup

Chinosi jubelt zum zweiten Mal

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(23.05.2008) Der Italiener Matteo Chinosi scheint auf dem Nürburgring richtig aufzublühen. Nachdem es in Oschersleben Probleme mit dem Dallara F307 Mugen Honda gab, sicherte er sich im zweiten Qualifying des ATS Formel-3-Cup die Pole Position – seine zweite in seiner bisherigen Formel-3-Karriere. Die erste hatte er sich bereits im gestrigen Zeittraining gesichert. Der aktuelle Tabellenführer hat damit alle Möglichkeiten seinen Vorsprung weiter auszubauen. Neben ihm in der Startaufstellung steht der Rookie Laurens Vanthoor (Dallara F307 Volkswagen). Nach seinem Pech im vierten Lauf in Oschersleben, als er in Führung liegend eine Kollision hatte, hofft er hier seinen ersten Sieg im ATS Formel-3-Cup einfahren zu können. Aber der Belgier muss seine Rückspiegel im Auge behalten. Dort lauern mit dem Venezolaner Johnny Cecotto (Dallara F307 Mercedes) auf Rang drei und dem Deutschen Kevin Mirocha (Dallara F307 OPC-Challenge) auf Platz vier zwei schnelle und siegeshungrige Fahrer.
Sebastian Saavedra (Dallara F307 Mercedes) gelang auch im zweiten Training nicht der Sprung in die ersten beiden Startreihen. Doch man darf ihn noch lange nicht abschreiben, immerhin konnte er sich bereits zwei Mal den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde sichern. Neben ihm steht morgen ein weiterer schneller Mann. Der Österreicher Gerhard Tweraser (Dallara F307 Mercedes) wird alles versuchen seinen zweiten Tabellenrang zu verteidigen bzw. die drei Punkte Vorsprung von Chinosi einzuholen. Besonders der Start ist seine Spezialität, wie er in den letzten Rennen bewiesen hat.
Heiß wird es auch in der ATS Formel-3-Trophy. Der momentan Führende Bernd Herndlhofer (Dallara F304 Opel) nahm nach einem technischen Problem am gestrigen Qualifying nicht teil und erreichte auch heute nur den sechsten Rang der internen Wertung. Hier wird der heute schnelle Trophy-Pilot Marco Oberhauser (Dallara F304 Opel) alles daran setzen den Abstand auf den seinen österreichischen Landsmann zu verkürzen.
Matteo Chinosi: Das war heute wieder ein fantastisches Zeittraining. Dass ich heute die zweite Pole einfahren konnte ist einfach Wahnsinn. Besonders hier auf dem Nürburgring ist es wichtig ganz vorne zu stehen. Da man in den schnellen Kurven seinem Vordermann nicht gut folgen kann. Ich hoffe, dass ich gleich in der ersten Runden einen Abstand herausfahren kann.
Laurens Vanthoor: Ich bin mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Im gestrigen Qualifying lief es auch nicht schlecht aber wir konnten an dem Auto noch etwas verbessern. Wir haben gestern viel Zeit darauf verwendet die Daten zu analysieren. Jetzt müssen wir warten was das Rennen bringt.
Johnny Cecotto: Die Strecke war heute schwieriger zu fahren. Vermutlich durch das unterschiedliche Gummi auf dem Asphalt ist sie langsamer und rutschiger geworden. Mit meinem dritten Platz bin ich ganz zufrieden. Ich bin froh, dass ich mich in dem Formel 3 schnell so gut einleben konnte.

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BMW Sauber F1 Team – Großer Preis von Monaco – Training

Formula One 2008

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 19-20°C Luft, 19-37°C Asphalt
Monte Carlo (MC). Die beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld absolvierten am Donnerstag das zweite freie Training zum berühmtesten Grand Prix der Welt ohne Probleme und ohne im Leitplankenkanal von Monte Carlo anzuecken. Im ersten Training hatte Heidfeld seinen F1.08 aufgrund eines Motorschadens nach 13 Runden am Café de Paris abstellen müssen. Zum zweiten Training trat er mit einem frischen Triebwerk an. Bis zum Samstag sind Motorwechsel gestattet.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 6., 1.16,834 min / 2. Training: 6., 1.16,296 min
„Die beiden Trainings waren ganz in Ordnung. Es war ein vollgepackter Donnerstag, und wir sind eine Menge Runden gefahren. Wir müssen jetzt sehen, wie wir das Auto für Samstag verbessern können.“
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
1. Training: 14., 1.18,263 min / 2. Training: 11., 1.16,426 min
„Im ersten Training habe ich den Leistungsabfall des Motors gespürt und mir dann einen Platz zum Anhalten gesucht. Natürlich hat der Defekt Trainingszeit und damit Daten gekostet, aber wir haben für das zweite Training dennoch einiges am Auto verändert. Das brachte generell auch eine Verbesserung. Für Monaco-Verhältnisse lässt sich mein Auto sehr gut fahren.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir konnten heute unser Programm nicht wie gewohnt absolvieren. Das lag zum einen an mehreren Trainingsunterbrechungen, zum anderen mussten wir bei Nick nach der Vormittagssitzung den Motor wechseln. Wir haben heute manche Dinge vom jüngsten Test in Paul Ricard wiederholt, weil die Streckencharakteristik hier sehr speziell ist. Dazu zählen auch die Radabdeckungen an den Vorderrädern, die zum Einsatz gekommen sind. Nun haben wir über einen Tag Zeit, um die Daten auszuwerten, damit wir uns am Samstag auf das Qualifying-Set-up konzentrieren können.“

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Monaco Grand Prix, Thursday – 22 MAY 2008

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The ING Renault F1 Team began its preparations for the Monaco Grand Prix today as both Fernando
Alonso and Nelson Piquet completed busy programmes in free practice.
The ING Renault F1 Team began its preparations for the Monaco Grand Prix today as both Fernando Alonso and
Nelson Piquet completed busy programmes in free practice. As expected, the track conditions were poor in the
morning and offered little grip, but as the day developed the track began to rubber-in, allowing the team to
complete tyre evaluation and some set-up work. Both drivers made contact with the barriers in the afternoon,
but overall the team has made a solid start and remains confident of a competitive showing over the weekend.
Fernando Alonso
“Overall the two sessions have gone well for us. The track was very dirty this morning, but we made good
progress with our programme and the car reacted well to the changes we made. We seem to be on the pace in
the long runs, but we must now improve our performance over a single lap because qualifying here is vital. That
is where we will put our efforts.”
Nelson Piquet
“Monaco is a difficult circuit and so I spent the day learning and familiarising myself with the track. We were able
to evaluate some different set-ups, but I am still missing a bit of speed and I did not feel totally comfortable in
the car. I hope that by Saturday I can make some progress with my engineers, so that I can make the most of
the final free practice session. Then I need to approach qualifying calmly, especially as it’s more important here
than anywhere else.”
Pat Symonds, Executive Director of Engineering
“A normal first day of practice in Monaco. Nelson covered a lot of laps to try and get comfortable with the circuit,
although his run on soft tyres was interrupted when he hit the wall. With Fernando we were able to work on setup
as much as you can in Monaco, as it is always quite difficult to understand the car here. His progress looks
good and apart from some slight damage we have had a successful day.”
Denis Chevrier, Head of Engine Track Operations
“Today we saw that finding the limits is not easy and you can quickly find yourself in the barriers. That was the
case for our two drivers, which cost us a bit of track time. So we have not been able to completely finish our
preparation, but the data we have gathered should be sufficient and we will add to that on Saturday morning
before qualifying. As far as the engine is concerned, Monaco is a circuit that we know well and so we haven’t had
any big surprises.”

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WTCC VALENCIA


18.05.2008

Weltmeister Priaulx für BMW in Valencia auf dem Podium.

Andy Priaulx vom BMW Team UK hat in der FIA World Touring Car Championship zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Podestplatz errungen. Auf dem "Circuit de la Comunitat" von Valencia kam er im sechsten Saisonrennen als Dritter ins Ziel.

Zuvor hatte der amtierende Weltmeister im ersten Lauf des Tages Platz sieben belegt. BMW Team Germany Pilot Jörg Müller sammelte beim Europa-Auftakt der Meisterschaft mit den Positionen fünf und vier ebenfalls Punkte. Sein Teamkollege Augusto Farfus sowie die Fahrer vom BMW Team Italy-Spain, Alessandro Zanardi und Félix Porteiro, verfehlten hingegen den Sprung unter die besten Acht. Die Siege auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs gingen an die Chevrolet-Piloten Robert Huff and Alain Menu.
In der Fahrerwertung liegt Priaulx nun mit 22 Punkten als bestplatzierter BMW Pilot auf dem fünften Platz. Müller folgt mit 20 Zählern auf Rang sechs. Bei den Herstellern belegt BMW mit insgesamt 59 Punkten den dritten Platz.
Andy Priaulx (BMW Team UK):
"Insgesamt liegt ein gutes Wochenende hinter mir. Das erste Rennen war für mich ein einziger Kampf. Aber ich bin hier, um Rennen und Meisterschaften zu gewinnen – und ich denke, dass ich an diesem Wochenende das bestmögliche Ergebnis erreicht habe. Mein Ziel waren acht Punkte. Ich habe einen Zähler mehr geholt."

Jörg Müller (BMW Team Germany):
"Schon meine schnellste Runde im ersten Lauf hat gezeigt, wie gut mein Auto heute lag. Ich hätte wahrscheinlich noch schneller fahren können. Es ist jedoch einfach sehr schwierig, die SEAT-Diesel zu überholen. In Rennen zwei hatte ich einen guten Start, musste dann aber Robert Huff vorbeilassen. Die Hauptsache ist, dass ich nach der Nullnummer in Puebla einige Punkte gesammelt habe."
Augusto Farfus (BMW Team Germany):
"Ich möchte dieses Wochenende einfach nur ganz schnell vergessen. Wir hatten ein fantastisches Paket, die Performance war sehr gut. Und trotzdem stehe ich ohne Punkte da. Meine Aufholjagd im zweiten Lauf wurde nicht belohnt."
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
"Mein Heimspiel habe ich mir anders vorgestellt. Ich wurde gleich zu Beginn von einem anderen Auto getroffen. Dabei ist eine Felge gebrochen. Ein Boxenstopp kostet in der WTCC eine Menge Zeit, so dass ich mich schon früh aus dem Kampf um WM-Punkte verabschieden musste. Zumindest konnte ich den spanischen Fans im zweiten Rennen eine Menge Überholmanöver bieten."
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
"Ich verlasse Valencia zwar ohne Punkte, nehme aber dennoch positive Eindrücke mit nach Hause. Wir haben gesehen, dass unsere Performance im Rennen stimmt. Für mich ist es nun wichtig, im Qualifying noch viel konstanter zu werden. Mir hat leider auch heute ein bisschen das Glück gefehlt."

BMW Motorsport

DTM Sieg für Paul di Resta

Mercedes-Benz gleicht aus: Sieg für Paul di Resta in der Lausitz

Klettwitz. Zweimal Audi, zweimal Mercedes-Benz: Das ist die Sieger-Bilanz nach vier DTM-Saisonrennen in diesem Jahr. Für den Ausgleich sorgte am Sonntag der Schotte Paul di Resta, der mit seinem Start-Ziel-Sieg auf dem EuroSpeedway Lausitz in seinem 14. DTM-Rennen den ersten Erfolg feierte. „Dieser Tag ist unübertrefflich“, sagte di Resta. Nach 51 Runden überfuhr der 22-Jährige in seiner AMG Mercedes C-Klasse mit einem deutlichen Vorsprung von 5,562 Sekunden auf seinen härtesten Verfolger die Ziellinie. Zweiter in der Niederlausitz wurde der weiterhin Führende der Gesamtwertung Timo Scheider mit dem Audi A4 DTM. Das Podium komplettierte Scheiders Markenkollege Mattias Ekström (S) als Dritter. Im Kampf um den DTM-Titel liegen di Resta mit 23 und Jamie Green (Mercedes-Benz/GB) mit 21 Punkten hinter Scheider (26) auf den besten Verfolgerpositionen.
Vier DTM-Rennen, vier verschiedene Sieger. Ausgeglichener geht es nicht. Nach dem Erfolg von Jamie Green im italienischen Mugello vor zwei Wochen, bestätigte di Resta auf dem EuroSpeedway Lausitz vor 80.000 Fans die aufsteigende Tendenz bei Mercedes-Benz. Von der ersten Startposition in das Rennen gegangen, gab der Schotte seine Führung nicht mehr ab und brachte einen ungefährdeten Erfolg ins Ziel. Mit der schnellsten Rennrunde von 1.18,938 Minuten fuhr der Champion der Formel 3 Euro Serie 2006 außerdem einen neuen DTM-Streckenrekord in der Lausitz.
Hinter Scheider und Ekström platzierte sich ein weiterer Audi-Pilot. Der Rosenheimer Martin Tomczyk wurde vor Green Vierter. Durch sehr schnelle Boxenstopps der Audi-Crews von Scheider, Ekström und Tomczyk und Problemen beim Service von Bruno Spengler, verlor der Kanadier mit der AMG Mercedes C-Klasse seinen zweiten Platz und sammelte als Sechster noch drei Punkte für die Gesamtwertung, in der der 24-Jährige ebenfalls Rang sechs belegt. Als bester Jahreswagen-Pilot sammelte Alexandre Prémat (Audi) mit Platz acht hinter DTM-Rekordsieger Bernd Schneider (Mercedes-Benz) noch einen Punkt
Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) fuhr in seinem vierten DTM-Rennen auf die 14. Position und beendete sein Rennen einen Platz vor dem DTM-Vizemeister von 2003 Christijan Albers (Audi/NL). Der Rekordsieger von Le Mans, Tom Kristensen (Audi), drehte sich nach einer Berührung bereits in der ersten Runde des Rennens und musste an die Box. Der Däne wurde 17. Für eine Schrecksekunde sorgte Markus Winkelhock (Audi) in Runde drei: Nach einem Reifenschaden fuhr er auf der Start-Ziel-Geraden in die Mauer und das Safety-Car musste für zwei Runden auf die Strecke. Winkelhock blieb unverletzt.
Nach einer Fußball-EM-Pause geht es für die 19 Akteure am Endspieltag der EM (29. Juni) auf dem legendären Stadtkurs Norisring in Nürnberg um den Sieg.
Paul di Resta (Sieger, AMG Mercedes): „Ich hatte schon einige Podiumsplätze in der DTM, was klasse war. Aber dieser Tag ist unübertrefflich. Hoffentlich folgen noch viele solcher Tage.“
Timo Scheider (2. Platz, Audi Sport Team Abt): „Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Es ist besser, als erwartet. Ich habe das gesamte Rennen über alles gegeben, aber Paul war heute einfach besser. Wichtig ist, dass ich durch meinen zweiten Platz die Führung in der Gesamtwertung ausbauen konnte.“
Mattias Ekström (3. Platz, Audi Sport Team Abt Sortsline): „Ich hatte eigentlich ein ganz gutes Rennen. Der Start war nicht perfekt, aber ansonsten lief alles glatt. Gegenüber dem Rennen in Mugello haben wir einige Dinge am Auto geändert, die meinem Fahrstil mehr entgegen kommen. Ich freue mich jetzt erst mal auf die Sommerpause und auf Fußball gucken.“
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Das war ein großartiges Rennen von Paul di Resta. Er war heute in einer eigenen Klasse unterwegs und hat den Sieg verdient. Das erste Rennen von di Resta in der DTM ist noch nicht so lange her, und ich hoffe sehr, dass er diese Serie fortsetzen kann. Die Gruppe der Audi hinter uns war sehr stark. Aber ich glaube nicht, dass sie Paul hätten schlagen können. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Zunächst meinen Glückwunsch an Mercedes-Benz und Paul di Resta. Er ist ein sehr gutes Rennen gefahren, und wir hatten keine Möglichkeit, ihn zu überholen. Wir zeigten eine sehr gute Teamleistung und haben so ein hervorragendes Ergebnis erzielt. In der Vergangenheit sind die Rennen auf dem EuroSpeedway nicht unbedingt gut für uns gelaufen sind, deshalb bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Für das nächste Rennen am Norisring haben wir jetzt weniger Gewicht und wir freuen uns auf die zweite Saisonhälfte.“

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DTM Paul di Resta auf Pole

Das Ende einer Serie: Paul di Resta holt für Mercedes-Benz die Pole

Klettwitz. Nach acht Pole-Positions für Audi in Folge geht eine DTM-Serie zu Ende. Beim Qualifying zum vierten DTM-Lauf des Jahres umrundete der Mercedes-Benz-Pilot Paul di Resta den 3,478 Kilometer langen EuroSpeedway Lausitz in 1.17,628 Minuten als Schnellster und freute sich über seine erste Pole-Position in der DTM: „Das beste Auto, das ich je gefahren bin“. Mit einem Rückstand von 0,264 Sekunden fuhr sein kanadischer Markenkollege Bruno Spengler die zweitschnellste Zeit des Tages. Timo Scheider, der mit seinem Audi A4 DTM in den ersten drei Rennen jeweils von Startposition eins in das Rennen gegangen war, wurde Dritter. Das Rennen über 52 Runden und 180,856 Kilometer in der Lausitz beginnt am Sonntag um 14 Uhr, die ARD überträgt live ab 13:45 Uhr. Sieger im Vorjahr wurde Mercedes-Benz-Pilot Mika Häkkinen.
Die Zuschauer auf dem EuroSpeedway Lausitz sahen erneut ein hochspannendes Qualifying und eine Premiere in der aktuellen DTM-Saison. Erstmals schafften alle Fahrzeuge des Jahrgangs 2008 den Sprung in die finale Runde des Qualifyings und kämpften um die Pole-Position. Der dominierende Fahrer der bisherigen Saison, Timo Scheider, lieferte sich mit Paul di Resta und Bruno Spengler einen packenden Kampf um die Bestzeit. Aber di Resta war heute nicht zu schlagen. In seiner letzten Runde war er über eine halbe Sekunde schneller als die Bestzeit aus dem Vorjahr. Hinter der ersten Startreihe mit den beiden AMG Mercedes C-Klassen komplettierte der amtierende DTM-Champion Mattias Ekström (Audi) neben Scheider als Vierter die zweite Startreihe. Der Sieger von Mugello, Jamie Green (Mercedes-Benz), wurde Fünfter und startet neben dem Audi-Piloten Martin Tomczyk in das Rennen. Audi-Pilot Tom Kristensen und Bernd Schneider (Mercedes-Benz) folgten auf den Plätzen sieben und acht.
Der Brite Oliver Jarvis verpasste als bester Pilot eines Jahreswagens die dritte Qualifyingrunde nur knapp und startet von Platz neun. Ralf Schumacher bestätigte seine ansteigende Form und schaffte erneut den Sprung in die zweite Qualifyingrunde. Wie bereits in Mugello wurde er bester Mercedes-Benz-Jahreswagenfahrer. Der Kerpener geht von Startplatz 13 vor dem ehemaligen Formel-1-Piloten Christijan Albers (Audi) aus den Niederlanden in den vierten Saisonlauf.
In der Gesamtwertung der DTM führt vor dem Rennen am Sonntag Scheider mit 18 Punkten vor Green (17) und Ekström (14).
Paul di Resta (1. Startplatz, AMG Mercedes): „Das beste Auto, das ich je gefahren bin. Natürlich bedeutet die Pole-Position im Qualifying nicht automatisch den Sieg im Rennen, aber es ist eine sehr gute Ausgangslage.”
Bruno Spengler (2. Startplatz, Mercedes-Benz Bank AMG Mercedes): „Es lief im Qualifying richtig rund. In meiner letzten Runde kam ich in der letzten Kurve etwas zu weit raus und verlor zwei Zehntelsekunden. Deshalb hat es nicht ganz zur Pole gereicht. Die Strecke liegt uns ganz gut und mit einem guten Start am Sonntag ist alles möglich.”
Timo Scheider (3. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Platz drei im Qualifying ist ein gutes Ergebnis. Und auch zwei Audi in der zweiten Startreihe sind eine gute Ausgangsbasis. Jetzt gilt die ganze Konzentration auf Sonntag und dann werden wir sehen, was möglich ist.”
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Paul di Resta hat eine tolle Leistung gezeigt. Die Startplätze eins und zwei sind mehr, als wir erwartet haben. Wir sind unseren selbst gesteckten Zielen sogar vielleicht ein bisschen voraus. Aber das ist kein Grund zur Euphorie. Schon in Mugello konnten wir etwas bewegen und hier jetzt noch mal ein bisschen mehr. Ich hoffe, dass wir das Ergebnis des Qualifyings morgen im Rennen wiederholen können.”
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Herzlichen Glückwunsch an Mercedes-Benz. Paul di Resta ist eine außergewöhnliche Rundenzeit gefahren und das Qualifying war spannend bis zum Schluss. Die mathematische Chance, dass wir die neunte Pole in Folge holen, war sicherlich nicht sehr groß. Timo Scheider hat das Beste aus seinem Auto herausgeholt. Wir werden dann morgen aus der zweiten Reihe alles versuchen, um ein gutes Rennen zu fahren und vielleicht das umzusetzen, was uns in Mugello nicht gelungen ist. Dort konnten wir den Startplatz in der ersten Reihe nicht in ein gutes Rennergebnis umsetzen.”

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Felix Porteiro


Sprint an die Spitze.

BMW Team Italy-Spain Fahrer Felix Porteiro ist gut auf sein Heimspiel vorbereitet.

In der FIA World Touring Car Championship 2008 brechen für Félix Porteiro neue Zeiten an. Der Spanier ist nicht länger das "Greenhorn" in Reihen der BMW Länderteams, die Erwartungen an ihn sind gestiegen. Der Grund: In seiner Debütsaison 2007 konnte der BMW Team Italy-Spain Fahrer auf Anhieb für Furore sorgen. Seine große Stunde schlug in Brünn, wo er zunächst im Qualifying die Poleposition errang und im ersten Rennen den Sieg folgen ließ.
Allerdings hat sich Porteiro nicht nur den Ruf als schneller Youngster erarbeitet, sondern er konnte seine BMW Markenkollegen auch mit einer anderen Eigenschaft beeindrucken. "Aufgrund meiner Fitness nennen sie mich Rambo", berichtet der Rennfahrer aus Castellón. "Der Spitzname ist bei der BMW Fitnesswoche 2007 entstanden. Dort haben wir die unterschiedlichsten Tests absolviert, unter anderem standen Klimmzüge auf dem Programm. Die anderen Jungs lieferten sich bei 25 ein hartes Duell. Zu dieser Zeit war ich aber schon bei 50 Klimmzügen. Damals hatte ich auch noch längeres Haar, so dass ich Sylvester Stallone wirklich ähnlich sah."
Nicht umsonst war es Porteiro, der im Rahmen derselben Veranstaltung eine besondere Herausforderung als Schnellster meisterte: Es galt, die 22 Stockwerke des BMW Unternehmenssitzes in München zu erklimmen. Porteiro kam als erster BMW Pilot ganz oben an. Fitness hat für den ehemaligen GP2-Fahrer einen hohen Stellenwert. "Natürlich ist in einem Tourenwagen die Belastung auf die Nackenmuskulatur nicht so hoch wie etwa in der Formel 1", erklärt er. "Allerdings muss man dennoch topfit sein, um den hohen Temperaturen im Cockpit trotzen zu können. Deshalb treibe ich viel Sport. Laufen und Radfahren gehören zu meinem Programm. Aber auch regelmäßiges Kartfahren ist anstrengend und hält fit. Außerdem gehe ich häufig in die Sauna, um an die Hitze gewöhnt zu sein."

Auf den ersten Blick mag die Belastung der Piloten in der WTCC vergleichsweise niedrig erscheinen. Sie treten in zwei Sprintrennen von lediglich circa 50 Kilometern an. Dennoch können es sich die Fahrer laut Porteiro nicht leisten, ihren Körper zu vernachlässigen. "Um auch in der letzten Runde noch voll angreifen zu können", meint er, "muss man voll und ganz auf seine Kräfte vertrauen können." Und das kann Porteiro ganz sicher.
Porteiros Fitness-Tipp. "Für mich ist und bleibt das Joggen die beste Möglichkeit, mich in Form zu halten. Um denselben Trainingseffekt etwa auf dem Fahrrad zu erzielen, ist einfach deutlich mehr Zeit nötig. Drei Mal wöchentlich 45 Minuten laufen – damit tun Sie Ihrem Körper einen Gefallen. Und das Beste: Man kann diesen Sport auch betreiben, wenn man unterwegs ist."

BMW Motorsport

DSC_5142.JPG2  Picture: BMW Motorsport und Wolfgang Lindner

Jean-Marie Dumont

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Jean-Marie Dumont behält weiterhin die Führung !cid_VLN

Ein von technischen Problemen begleitetes Rennen erlebte Jean-Marie Dumont (BMW M3 E46), der mit dem Deutschen Uli Baumert zusammengespannt hatte, bei der „39. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy“ auf dem Nürburgring, dem zweiten Lauf der Luxemburger Rundstreckenmeisterschaft. Bereits im Training am Freitag hatte der amtierende Luxemburger Rundstreckenmeister Feindberührung gehabt und im Qualifying am Samstag brach das Kabel des Druckklappensensors. Trotzdem schaffte Baumert die 52. Zeit bei 192 Startern. In der Einführungsrunde brach dem Deutschen dann der Schalthebel ab. Der Schaden konnte repariert werden, doch dann sprang der Keilriemen ab. Als auch dieses Problem gelöst war stellten sich Probleme mit der Elektronik ein. Das eigentliche Rennen wurde zur Nebensache, primär galt es die Fehlerquelle ausfindig zu machen. Dabei wurden nicht die beiden Fahrer auf eine harte Geduldsprobe gestellt sondern auch die Nerven der Mechanikercrew wurden arg strapaziert. Zwar fuhren Dumont und Baumert immer wieder auf die Strecke, doch als nach vier Stunden die Zielflagge kam, hatten sie gerade mal fünf Rennrunden geschafft. Da auch die anderen Luxemburger Bewerber, trotz hervorragender sportlicher Darbietungen, nicht in die Wertung kamen gab es keine Verschiebung in der Meisterschaftstabelle. Vor den beiden Sprintrennen Anfang Juni in Colmar-Berg liegt Jean-Marie Dumont weiterhin in Führung.

Romain Heckemanns